Wien: Pisten-Freunde erheben Vorwurf der „Freunderlwirtschaft“

Nach einer kurzen Zeit der Schockstarre gehen die Nutzniesser einer möglichen dritten Startbahn am Flughafen Wien nun an die Oeffentlichkeit, um das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes zu kippen. Dabei nehmen sie einerseits die Richter und ihre persönliche Vita ins Visier, anderersseits wollen sie vor dem Bundesverfassungsgericht Rechtsfehler des Urteils nachweisen. (mehr…)

Earth Hour- or- „this is wirklich hell“.

Diesen Samstag ist wieder „earth hour“. Zwischen 20.30 und 21.30 Uhr sollen weltweit die Lichtschalter ausgeknipst werden – gemäss dem Motto „Klimaschutz geht gemeinsam“ des Organisators WWF. Nun- dann strahlt die Landebahnbefeuerung des Klimakillers Fraport doppelt hell. Auf dessen Erleuchtung in Sachen Nachhaltigkeit darf man -gerade nach dem Billigflieger-Deal- kaum hoffen.

Sehring will im Winter 2017/18 wieder Bannwald roden

Am Langener Waldsee haben vorbereitende Massnahmen für den nächsten Auskiesungsabschnitt begonnen. In der Waldabteilung 26 sollen im Planabschnitt 2 in wenigen Monaten erneut 8,14 Hektar Laubwald gefällt werden. Ein neuerrichteter Krötenzaun macht die Abmessungen des Vorhabens deutlich. (mehr…)

Fraport: Deregulieren, privatisieren, globalisieren…..

….im staatlichen Auftrag . Fraport hat ihre Zahlen für 2016 fertig und im Vorfeld der Aktionärsversammlung die Bilanz vorgestellt: Sondergewinnen aus Verkäufen und Schadensersatzansprüchen stehen ein leichter Rückgang der Passagierzahlen in Frankfurt auf knapp 61 Millionen gegenüber, was mit der instabilen, tourismusfeindlichen Weltlage erklärt wurde. Für 2017 setzte man aber auf globales Wachstum- made in Frankfurt. (mehr…)

Fraport vergibt Aufträge für Terminal 3

Nicht mehr an einen Generalunternehmer wie bisher, sondern aufgeteilt in 160 Tranchen will die Fraport ihren Milliardenauftrag für das Terminal 3 vergeben – der BER lässt grüssen. Horst Amann steigt als Bauleiter aus. Der Fertigstellungstermin liegt vorerst weiter bei 2023. (mehr…)

Wenn der Parkplatz mehr kostet als der Flug….

…dann ist etwas faul am Geschäftsmodell der europäischen Luftverkehrswirtschaft, meint die amerikanische Kolumnistin Victoria Moores in einem Beitrag für den Blog „Air Transport World“. (mehr…)

Flughafen Hahn : Was macht Al-Wazir ?

Die Landesregierung von Rheinland Pfalz möchte den Flughafen Hahn schnellstmöglich an den chinesischen-deutschen Bieter HNA/ADC verkaufen. Das ist aber nicht unbedingt im Interesse des Landes Hessen, das als bisheriger Mitgesellschafter zustimmen muss. (mehr…)

Es ist höchste Zeit für eine Kampagne gegen Billigflug!

Bisher beträgt der Anteil der Billigflieger in Frankfurt nur vier Prozent. Ab dem Sommerflugplan wird sich das dramatisch ändern , wenn Marktführer Ryanair und dann sukzessive die Mitbewerber in das Geschäft einsteigen. Fraport will über die damit verbundene Neukundengewinnung die Passagierzahlen steigern. Diese Expansion zu verhindern oder zumindest zu verlangsamen – dafür werden jetzt Strategien gebraucht ! (mehr…)

Klimawandel beim Rosenmontag

Nachdem der Rosenmontagsumzug im vergangenen Jahr vom Winde verweht wurde, haben die Aktiven vom Verein „Lebenswertes Mainz“ die Belastung des Klimas durch den wachsenden Luftverkehr zum diesjährigen Thema beim Umzug gemacht. Dies ging -alles auf dem Karneval ist ein Politikum- nur durch die Blume, nämlich unter dem Thema „500 Jahre Reformation-Die Entstehung der Protestanten“…
Und dann gab es auch noch den Luther doppelt…… (mehr…)

Malta,Fra(nk)port,Wiesbaden

Bei der letzten Montagsdemo waren die Briefkastenfirmen der Fraport auf Malta der heimliche grosse Gesprächsstoff. Richtig Fahrt aufgenommen hatte das Thema, nachdem die Linke es unter dem Aspekt der Steuermoral in den Landtag eingebracht hatte. Legt mensch moralische Kriterien zugrunde, sitzen die eigentlichen Verlierer aber überwiegend nicht hierzulande. (mehr…)

Die Folgen von Al Wazirs „Tabelle“: Der nächste Billigflieger startet am 22.Mai

Die ungarische Billigfluglinie Wizz Air hat angekündigt, ab Mai und Dezember zwei Europaziele ab Frankfurt ins Programm aufzunehmen: Erst Sofia, später dann Budapest. Nach dem Willen von Fraport ist das erst der Anfang. (mehr…)

Waldbesetzung in Bure/Frankreich akut räumungsbedroht

Seit etwa einem halben Jahr existiert in dem Wald, der für den Bauplatz des projektierten Schachts für einen Atomendlager-Standort bei Bure im Departement Meuse gefällt werden soll, eine Besetzung mit Hütten und Baumplattformen. Sie steht gewissermassen „auf tönernen Füssen“,auf einer für die sogenannte Endlagerung geologisch hochproblematischen Bodenstruktur. Die französische nationale Entsorgungsagentur Andra muss baldige Erfolge vorweisen und hat einen Räumungstitel beantragt, über den am 22.2. entschieden wird. Das kann einen sofortigen „Tag X“ bedeuten. Die BesetzerInnen rufen dazu auf, nach Bure zu kommen oder dezentrale Solidaritätsaktionen gegen Atomenergie vorzubereiten.

Kassel-Calden trotzt Airfolglosigkeit

Im Keller des Schreiberlings dieser Zeilen liegt noch ein altes Transparent aus den Zeiten des Baubeginns Ende 2009: „Kassel-Calden braucht kein Mensch“. Nach mehr als vier Jahren Betrieb möchte die Landesregierung im Herbst prüfen, ob das stimmt. Wenn ja, dann würde Calden vom Flughafen zum Verkehrslandeplatz abgestuft. Vorher,im Sommer, wird es als „Last Call“ noch einmal ein neues Warmwasserflugziel geben. (mehr…)

Entschiedener Widerstand gegen Billigflugkonzept und Terminal 3 !

Wie ein Aal auf dem Trockenen winden sich die Grünen, wenn es um ihre Mitverantwortlichkeit für die ständige Expansion des Frankfurter Flughafens geht. Gleichzeitig absorbieren sie mit ihrem Lavieren und dem Zukleistern von Widersprüchen möglichen Protest, weil er dem Koalitionsfrieden schadet. Leider bekommt das kaum jemand mit (nicht mal die Grünen selber) , wenn wir es nicht stärker thematisieren.
Im Jahr 2017 wird es besonders um den Bau des schädlichen und überflüssigen Terminal 3 und die Etablierung der Billigflieger gehen. Ein Datum steht dabei schon fest: Der Beginn des Sommerflugplans von Ryanair am Dienstag, den 28.3.2017 (mehr…)

Fraport gehört jetzt zu den hundert nachhaltigsten Unternehmen der Welt. Wirklich ?

Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos werden jedes Jahr von dem kanadischen Analyse- und Medienunternehmen „Corporate knights“ die hundert nachhaltigsten Unternehmen der Welt (Global 100 index) gekürt. Erstmals schaffte es Fraport als 96. knapp in die erlauchte Spitzengruppe. Fraport-Boss Schulte erklärte zu diesem Ritterschlag denn auch prompt in einer Pressemitteilung, Fraport gehöre nun zu den am nachhaltigsten aufgestellten Unternehmen der Welt und sein umweltpolitisches Engagement sei damit honoriert worden (und so weiter). AusbaugegnerInnen schüttelten darob ungläubig die Köpfe. (mehr…)

Wien: Gerichtsurteil verbietet Startbahnneubau aus Klimaschutzgründen

Ein Aufsehen erregendes Urteil des österreichischen Bundesverwaltungsgerichts schockiert die Ausbaubetreiber in Wien. Eine dritte Start- und Landebahn darf dort nicht gebaut werden, weil der Flughafen nicht nachweisen könne, durch eigene Anstrengungen in der Lage zu sein den Ausstoss von Treibhausgasen zu verringern.Zudem sei der Erhalt von Ackerland für die Nahrungsmittelversorgung künftiger Generationen dringend geboten.

Das Erreichen der Klimaschutzziele sei als Rechtsgut höher einzuschätzen als das Recht des Flughafens auf wirtschaftliche Entfaltung und den Beitrag, den eine Expansion für das öffentliche Wohl leiste. (mehr…)

Harte Zeiten für Anti-Fracking-Protest in den USA

Zu den ersten Amtshandlungen des US-Präsidenten Trump gehörte es, die gegen die Pipeline-Neubauten im Norden der USA von seinem Amtsvorgänger erlassenen Dekrete aufzuheben. Es handelt sich um die Northern Dakota Access- und um die Keystone-Pipeline.
Davon betroffen ist auch das Projekt Missouri-Uebergang in Nord Dakota, wo sich seit letztem Jahr eine Platzbesetzung befindet. Diese kämpft aber auch gegen Widrigkeiten im eigenen Lager…. (mehr…)

„Aktiv, nicht passiv“: 200te Montagsdemo am Flughafen in Frankfurt

Fast 1500 Menschen kamen zur Jubiläumsdemo am 30. Januar, und damit gut 10 mal so viel wie an manchen schlechtbesuchten Montagen der vergangenen Monate. Damit ist es gelungen, viele Passive anlassbezogen wieder zu aktivieren. „Aktiv statt passiv“ könnte auch als Gesamtmotto der Demo gelten, auch wenn es von Landrat Will – neben dem NaturFreunde – Sprecher Uwe Hiksch Hauptredner der Veranstaltung- nur in dem Zusammenhang der Einforderung aktiven statt nur passiven Lärmschutzes gebraucht wurde. (mehr…)

Montagsdemo: Organisatoren blicken bereits auf die 250.te

Nach dem Willen des Leitungsteams und der Frankfurter Bürgerinitiativen sollen die Montagsdemos weitergehen, so lange bis signifikante Erfolge erzielt sind, betonte der Sprecher des Frankfurter Arbeitskreises Fluglärm und Umwelt, Knut Dörfel, in einer kämpferischen Rede in der Zielgeraden der 200. Montagsdemo. (mehr…)

Hahn: Rheinland Pfalz will den Hahn an Becks Ex- Staatssekretär Englert verkaufen

Zunehmend wandeln sich Verkehrsprojekte in Immobilienentwicklungsprojekte. Das ist jetzt auch mit dem Hahn geplant. Ein Verkauf an das deutsch-chinesische Firmenkonsortium ADC/HNA steht offenbar kurz bevor. Diesem schwebt unter anderem der Bau eines deutsch-chinesischen Dorfes mit fernöstlicher Direktanbindung ohne Nachtflugbeschränkungen vor. (mehr…)



Referer der letzten 24 Stunden:
  1. google.com (4)