Grundsteinlegung für Terminal 3

Am Montag, den 29. April, findet die feierliche Grundsteinlegung für das Hauptgebäude von Terminal 3 statt. Parallel wird um 11 Uhr im Terminal 1 eine angemeldete Gegenveranstaltung der Bürgerinitiativen stattfinden. (mehr…)

Fridays for Future zu Gast auf der Frankfurter Montagsdemo

Am Montag, den 8.4., gelang es den OrganisatorInnen der Montagsdemo, drei SprecherInnen von Fridays for Future auf das Podium zu holen. In einem moderierten Gespräch berichteten sie über die Ziele ihrer Organisation und die Verbindung zum Anti-Ausbau-Protest (mehr…)

Landesregierung: Wohnungsbau über alles

In Wiesbaden wurde heute im Landtag über den Wohnungsnotstand diskutiert. Dabei erteilten SprecherInnen der schwarz-grünen Koalition Forderungen aus der Opposition nach regulierenden Eingriffen in den Wohnungsmarkt eine Absage. Hier helfe nur der Bau neuer Wohnungen und noch einmal der Bau neuer Wohnungen.
Dabei stossen sie aber auf erheblichen Widerstand. Es gibt immer mehr Initiativen und auch Stadtparlamente, die sich gegen Nachverdichtungen und Neubaugebiete wehren. (mehr…)

Jagd frei auf RadlerInnen und FussgängerInnen

Elektromobile, wenn sie nicht Gehersatz sind, gehören auf die Strasse und nicht auf Geh- und Radwege. Das sieht die Bundesregierung anders. Als Ergänzung des öffentlichen Verkehrs und als Ersatz für den Autoverkehr möchte sie Radwege für Elektroroller bis 20 km/h und Gehwege auch für Elektroroller bis 12 Km/h freigeben.
Das ist eine Verdrängung der umweltfreundlichsten langsameren Fortbewegungsformen zugunsten von E-Mobilität. Auf den Strassen kann dann der klassische Schwerverkehr mit weiterhin ungeminderter Geschwindigkeit voranpreschen. (mehr…)

Zur Diskussion: 500 Euro Ökoabgabe pro Flug ?

Zeiten drastischer Veränderungen im Klimabereich erforden auch drastische Massnahmen in der Steuerung der Wirtschaft. Diese erweist sich – sowohl im Energie- als auch im Umweltbereich, als grosser Verzögerer und Verhinderer – nur um sich dann, wenn das Kind in den (ausgetrockneten) Brunnen gefallen ist, als Retter anzubieten.
So wie AutofahrerInnen über die Mineralölsteuer schon heute mit vergleichsweise hohen Abgaben belastet sind, sollte es auch den noch klimaschädlicheren Luftverkehr treffen. Während sich die Politik in der Schweiz über eine sehr moderate Luftverkehrabgabe streitet, bietet es sich an, das Ganze gleich eine Nummer grösser aufzuziehen. (mehr…)

Grün geführtes Regierungspräsidium stellt sich hinter Sehring

Vor anderthalb Woche fanden in Langen eine Pro-Bannwald-Demo mit 250 TeilnehmerInnen statt. Dort wurde ein Stopp des Waldverlusts durch den Kiesabbau gefordert. Jetzt haben das Regierungspräsidium Darmstadt, welches die Genehmigungen erteilt hat und die Stadt Langen, welcher der zu rodende Wald gehört, in einer gemeinsamen Presseerklärung auf die Kritik reagiert. (mehr…)

Fridays for future wächst- und wird erwachsener

In 222 deutschen Städten und Gemeinden wurde nach den Rückmeldungen an die FFF-Koordination am 15.3. für eine andere Klimapolitik gestreikt.Global waren es viele Tausend Orte. Und auch am letzten ganz „normalen“ Freitag fandern sich in Frankfurt-Bockenheim eine dreistellige Zahl Menschen ein und belagerten nach einer Demo durch die Stadt das Heizkraftwerk Gutleut. Viele stellen sich die Frage, wie es nach dem Höhepunkt des (fast-) weltweiten Streiks weitergehen soll. (mehr…)

Irgendwie crazy…..

ist die Reaktion mancher Grüner auf die Schulstreikbewegung fürs Klima. Julia Verlinden, Bundestagsabgeordnete der Grünen, fordert die Umweltbewegung auf, viel radikaler zu denken und zu handeln. Da stellt sich die Frage, ob sie damit nicht Bewusstseinsspaltung betreibt und eine Radikalisierung gleichzeitig fördern und bremsen will. Wie funktioniert es , im Bundestag zu sitzen und zu nicht weniger als einer Systemopposition aufzurufen ? Oder ist es gar nicht so gemeint, sondern nur Taktik ? Das finden manche ziemlich crazy. (mehr…)

Anti-Kies-Demo am 16.3.- Rede des Bündnisses für den Bannwald auf der Montagsdemo am Flughafen

Gestern stand die Demo für den Bannwald, die am Samstag um 11 Uhr am Langener Bahnhof startet, im Mittelpunkt der Montagsdemo im Terminal 1. Dabei wurden die Parallelen und Schnittmengen aufgezeigt, die zwischen dem Kampf gegen die Flughafenerweiterung und dem Kampf gegen die Kiesgrubenerweiterung bestehen. Nachzulesen ist die Rede -wie üblich- auf der „Flughafen-BI“– Website des Anti-Ausbau-Bündnisses. Erinnert wurde auch an den parallelen Kampf um den Atomausstieg – und an die “ Fridays for Future“– Demos diesen Freitag. In Frankfurt starten sie um 12 Uhr zeitgleich an der Bockenheimer Warte und -für die Auswärtigen- am Hauptbahnhof.

FFFF vs. AFD – Bericht von Fridays for Future in Friedberg

Der Regen plätschert und durchweicht das Anti- Kohle-Plakat , dessen Beschriftung sich langsam auflöst. Das Megaphon bleibt stumm – „Eben ging es noch- da ist wohl Wasser ins Mikro gelaufen “. Aber heute geht`s auch ohne. Es ist nur der harte Kern der Friedberger Fridays for Future -Bewegung auf den Europaplatz gekommen. Die Schülerinnen und Schüler finden es aber wichtig, Kontinuität zu zeigen – besonders, nachdem der Wetterauer Kreisverband der AFD ihrem Protest die moralische und politische Berechtigung abgesprochen hat. (mehr…)

Gegen Landgrabbing- Bericht von der Demo in Bensheim

Nicht schlecht haben die Leute auf dem Bensheimer Bahnhof gestaunt, als die Regionalbahn nach Heidelberg einlief. Buntes Volk, so etwa 50 Leute, sprang aus den Waggons. Neben Bannern und Fahnen wurde auch ein Bollerwagen mit Blumen und Knollen aus dem Zug gehievt. Nach etwa vier Stunden Zugfahrt waren die Mitglieder der Bürgerinitiative gegen ein Logistikzentrum in Eichenberg -fast- am Ziel angekommen. Unter Rufen wie „Dietz, mach dich vom Acker“ ging es durch die Unterführung auf den Bahnhofsvorplatz. (mehr…)

Neue Waldbesetzung in der Vulkaneifel

In der Nähe von Kaisersesch haben AktivistInnen ein Waldgebiet besetzt und ein Baumhaus errichtet. „Wir sind das Investitionsrisiko“ steht auf einem Banner. Genau so wie in Eichenberg in Nordhessen. Hier ist es kein Ackerland sondern Hochwald, der für den Bau eines „interkommunalen Gewerbegebiets“ des Kreises Cochem-Zell geopfert werden soll. (mehr…)

Q-Sand in Dietzenbach plant die Rodung von bis zu 76 Hektar Wald

„Q-Sand Dietzenbach GmbH“ ist eine 2018 gegründete Garagenfirma. „Q“ steht für Quarz, aber eigentlich für Quatastrophe. Auf einer Fläche von 76 Hektar möchte man bis zu 20 Meter tief Sand schürfen, und das in einem mischwaldbestandenen Vogelschutzgebiet. Dabei sucht man Unterstützung von der finanziell ständig klammen Stadt Dietzenbach und hofft auf eine Kooperation mit dem „grünen“ Umweltministerium und dem „grünen“ Regierungspräsidium.. (mehr…)

Demo gegen Flächenfrass in Bensheim

Am Samstag, den 2.3. 2019 findet ab Bahnhof Bensheim an der Bergstrasse um 12 Uhr eine Demonstration gegen den Flächenfrass statt. Betroffene aus Eichenberg in Nordhessen, wo für ein grosses Logistikzentrum wertvolle Ackerfläche vernichtet werden soll, wollen mit der Bahn dorthin anreisen. Bensheim ist Sitz des Projektentwicklers Dietz AG, der mit dem überflüssigen Bau Geldanlagemöglichkeiten sucht. Abfahrt in Frankfurt: 11.06 Uhr auf Gleis 12, Langen 11.15 Uhr, Darmstadt 11.32 Uhr. (mehr…)

Sehring bereitet neuerliche Waldrodung für den Spätsommer vor

Bautrupps der Firma Sehring sind derzeit dabei, einen Amphibienschutzzaun um einen Waldabschnitt entlang der Brunnenschneise bis zur Einzelheckschneise im Langener Wald zu errichten. Dies ist eine rodungsvorbereitende Massnahme, um die Kiesgrube -sollte nicht dagegen geklagt werden oder anderer Protest erfolgreich sein- weiter nach Osten um mindestens 5 Hektar zu erweitern. Das könnte schon ab dem ersten September dieses Jahres sein. (mehr…)

Immer noch Menschen in Haft wegen Baggerbesetzung in Brandenburg

Noch immer sitzen drei Menschen in Cottbus in Haft, weil sie als “ UPM/W 1-3″ für die Besetzung im wahrsten Sinne des Wortes „haftbar“ gemacht werden sollen. Ende Gelände hat Statements von ihnen veröffentlicht. Sie erklären dort auch, was ein „UPM“ ist…..

Letzter Nachtrag (27.2.) Vor kurzem hat der Prozess gegen die drei Inhaftierten stattgefunden. Sie wurden zu Gefängnisstrafen um die zwei Monate verurteilt, um – wie das Gericht sagte – von derartigen Aktionen abzuschrecken. Sie sind nicht mehr in Haft, da sie sich entschlossen haben ihre Personalien gemeinsam nach dem Prozess anzugeben. Sie sind in Berufung gegangen.

Vor 10 Jahren: Räumung des Waldcamps Kelsterbach

Manche werden es kaum glauben, dass es wirklich erst 10 Jahre her ist, seit das Camp gegen den Bau der Nordwestbahn geräumt wurde. Leider hatten die Leute, die seit Mai 2008 dort ausgeharrt hatten, damals noch nicht die Anti-Fluglärm Bewegung im Rücken. Die gab es damals erst in rudimentären Ansätzen. Und ob sie überhaupt mehrheitlich unterstützt hätten ? Geschichte wiederholt sich – Im November 2018 hätten wir die „Friday for Future“-Bewegung montags bei der Räumung im Treburer Wald gut brauchen können – aber die entstand erst einen Monat später.
Hier die Dokumentation von ein paar Texten u.a. aus der BesetzerInnenszene von damals. (mehr…)

Generation „Z“ weltweit auf der Strasse

Generation Z – das Kürzel könnte sowohl “ Generation Zornig “ als auch „Generation Zukunft“ heissen. Zehn Jahre nach Occupy rollt eine neue weltweite Protestwelle auf, die deutlich nachhaltiger ausfallen könnte als die letzte. Denn bei der Klimastreikbewegung mischt sich die Sorge um die persönliche und die öffentliche Zukunft. Für den 15 März wird zu einem globalen „Youth Climate Strike day“ aufgerufen. Was danach kommt, ist erst einmal ungewiss. (mehr…)

Darmstadt: Bis zu 2000 (meist) junge Leute auf Klimademo

Obwohl erst im Januar gegründet, hat der Darmstädter Ableger von „Fridays for Future“ einen fulminanten Auftakt hingelegt. Etwa 1000 Menschen beteiligten sich an einer Auftaktkundgebung „für eine bessere Klimapolitik“ auf dem Luisenplatz , nochmal so viele wurden mit Zwischenkundgebungen auf einer Demo erreicht. Dafür wurden TU-Institute und nahegelegene Schulen aufgesucht. (mehr…)

Reformpädagogisch reisen- ohne Flugzeug

Was heisst es, heutzutage elitär zu reisen ? Es heisst, mit einem alten Regionalzug durch Rumänien zu fahren anstatt den Austrian-Flieger nach Cluj zu nehmen. Es bedeutet, alleine zu reisen, mit 150 Euro pro Woche auszukommen und die Reise unter ein erkenntnisorientiertes Thema zu stellen. Das geht nicht über ein verlängertes Wochenende. Das ist sicher keine Reiseform für Alle. (mehr…)



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