Mahnwache gegen den Flughafenausbau
Ihr Schreiben vom 15. Januar d. J.
Sehr geehrter Bürgermeister Ockel (bzw. Nachfolger), (mehr…)
Widerstand gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens
Mahnwache gegen den Flughafenausbau
Ihr Schreiben vom 15. Januar d. J.
Sehr geehrter Bürgermeister Ockel (bzw. Nachfolger), (mehr…)
Die Besetzung in Wietze welche sich gegen den Bau Europas größtem Geflügelschlachthof richtete, welche seit Mai bestand wurde Dienstags in der Früh von einem Großaufgebot Bullerei geräumt. Die Räumung dauerte bis in den späten Abend hinein. Leute mussten von 3 Tripod-Türmen geräumt werden, aus einem Bunker und aus einem Erd Lock-On.
Gestern fand der erste Spatenstich für den Schlachthof statt. Wenn dieser Schlachthof nun gebaut wird werden 400 Großmastanlagen in der Umgebung entstehen, genug Angriffspunkte für massiven Widerstand der nun nötiger ist denn je.
http://antiindustryfarm.blogsport.de/
Klaus der Geiger kommt am Montag, den 16. August um 18.00 Uhr zu einem Solidaritätskonzert für die von Repression bedrohten Flughafenausbaugegner_innen an die Mahnwache im Kelsterbacher Wald.
Einigen ist Klaus der Geiger noch aus dem Hüttendorf im Flörsheimer Wald auf dem Gelände der damals geplanten Startbahn-18-West bekannt. Dort hat er im Herbst 1981 mehrere Wochen in einem Bauwagen gelebt. (mehr…)
Der in Berlin inhaftierte Ausbaugegner ist seit Montag dieser Woche wieder frei. Anstatt der restlichen Haftstrafe muss er nun Arbeitsstunden ableisten.
Lyrik von einem müden Ausbaugegner:
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Aus sicheren Quellen wurde der Termin für die Räumung der Feldbesetzung in Wietze bekannt. Zwischen dem 15. und dem 23. Juli soll diese stattfinden. Also ab morgen. Die BesetzerInnen rufen dazu auf, auf das Feld zu kommen und gemeinsam die Räumung zu verhindern, wie das vor wenigen Wochen bei der geplanten Räumung des AZs in Köln auch erfolgt ist.
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Die Schmerzensgeldforderungen einer Polizistin gegen eine Aktivistin wurden zurückgewiesen!
[Hier] findet sich das Urteil. [Hier] eine von der Aktivistin kommentierte Fassung des (teilweise sehr absurden) Rechtstreits.
Der Hintergrund der Auseinandersetzung: Vor einigen Monaten verklagte eine Polizeibeamtin eine Ausbaugegnerin auf Schmerzensgeld. Die Begründung entbehrte nicht einer gewißen Unverschämtheit: Nach dem die Aktivistin zusammen mit Anderen Anfang 2009 eine Rodungsmaschiene im Kelsterbacher Wald blockiert hatte, wurden sie von der Polizei geräumt und in das Frankfurter Polizeigewahrsam gebracht. Die Klägerin behauptete sich verletzt zu haben, als sie die Ausbaugegnerin vom Gefangentransporter in die Wache trug. Nicht nur das die Ausbaugegnerin wegen ihren Engagement für Umwelt- und Klimaschutz kurzzeitig weggesperrt und später strafrechtlich verfolgt wurde – sie sollte auch die Privatkasse von beteiligten Kapitalschützern auffüllen!
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Während der Klimakiller Frankfurt Airport weiter ausgebaut wird, während auf der Baustelle schonmal die Profiteure 50-100% mehr Fluglärm- und Abgasbelastung für die Region ab 2011 feiern, während die Eine oder der Andere vielleicht schon vergessen hat, dass das eingezäunte Wüstenareal bei Kelsterbach mal ein öffentlicher Wald war, ist die Auseinandersetzung um den Ausbau auf anderer Ebene im vollen Gange.
Während hier immer mal wieder was von dem Protest zu lesen ist, mit dem der Ausbau weiterhin begleitet wird, läuft auch der staatliche Repressionsapparat gegen Ausbaugegner_innen unvermindert weiter.
Wie soeben bekannt wurde, sitzt seit Samstag dem 3.07. in Berlin ein Aktivist wegen einer Aktion gegen den Flughafenausbau im Knast, geauer gesagt in der JVA Plötzensee. Er geriet am Wochenende in eine Polizeikontrolle, wobei den Beamt_innen auffiel, dass er einen offenen Haftbefehl hatte, da er eine von dem Amtsgericht Rüsselsheim verhängte Geldstrafe von 30 Tagessätzen a 15 Euro nicht bezahlt hatte. Es ist nicht ganz klar, wegen welcher Aktion diese Strafe verhängt wurde. Vermutlich handelt es sich um eine der zahlreichen Widerstandsaktionen die im Winter / Frühjahr 2009 in Zusammenhang mit der Waldrodung und der Räumung des Widerstandsdorfes stattfanden.
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Fraport beginnt mit einer neuen Offensive gegen den Fluglärm. Der/Die unbedarfte BeobachterIn könnte da den Eindruck gewinnen, mit der neuen Landebahn wird es bald ruhiger. Schon deshalb, da die Materie sehr trocken und zu kompliziert ist wird es an dieser Stelle keine Analyse geben. Dafür lohnt sich der Blick auf diese Seite
Es hier bleibt nur der Kommentar stehen: Fraport, Halts Maul!
Ein Zitat, dass von Siggi Liersch ausgewählt sein könnte,vorweg:
„Auch der Einzelne hat seine Geschichte. Man weiss, mit welchem Nutzen die Nationen ihre Geschichte aufzeichnen. Den gleichen Nutzen hat auch der einzelne Mensch von der Aufzeichnung seiner Geschichte. Me-ti sagte: Jeder möge sein eigener Geschichtsschreiber sein, dann wird er sorgfältiger und anspruchsvoller leben.“
B. BRECHT, Me-ti. Buch der Wendungen
Nun, „Konzert“ ist vielleicht nicht die treffenste Beschreibung des Sonntagnachmittags an der Mahnwache- „Literatur auf der Gitarre“ wäre passender.
Rund um die Feuerstelle auf der Mahnwache haben sich etwa 20 Leute versammelt. In der Mitte thront der 56-jährige Siggi Liersch. Neben seiner Gitarre hat er Bücher und zahlreiche Manuskriptblätter dabei. Er wird mindestens ebenso viele Stücke vorlesen wie vorspielen. „Papier ist mir wichtig“ betont er. Als Notenblatt, zum Niederschreiben von Prosa, als Ausgangsmaterial für Collagen.
ca. 30 AusbaugegnerInnen sind dem Aufruf gefolgt und versammelten sich nach Beendigung der Demo gemeinsam an einem Infopunkt abseits des Sommerfestes. Das Wetter und die Stimmung war gut. Das Sommerfest musste durch Polizei und Security geschützt werden, geht bei Fraport eben nicht ohne.
Video
Bilder: (mehr…)
am Samstag 19.Juni 2010 Abfahrt 15:30 Uhr
ab Mahnwache.
Infostand an der Okrifteler Strasse auf Höhe der Baustelle.
wegen des Sommerfestes der Fraport wird mit grossen Publikum gerechnet!
Die Mahnwache informiert über eine Veranstaltung in Mainz am Freitag, 18ten Juni ab 19:00uhr (Hauptbahnhof Mainz): Beim Autistic Pride Day geht es um Leben ohne Fremdbestimmung, ohne die Zuschreibung, dass ein Norm-abweichendes Tun „geheilt “ werden könnte oder sollte. Die konkrete Veranstaltung entstammt mainzer Bildungsstreik diesen Sommers.
Aufruftext
Beim Flughafenausbau führen Fraport AG, Hessische Landesverwaltung, usw. beispielhaft vor, wie ein Leben mit Selbstbestimmung durch Bürokratie, Formalisierung und Staatsgewalt verunmöglicht wird. Die Diskussionen über die „Mediationsnacht“ sind ein prima Beispiel für Staatsversagen (so man denn dran glauben mag, dass Bürokratie hätte funktionieren können).
Von Atze Wellblech aus Berlin kommt der inoffizielle Einladungssong zum Sommerfest auf der rodungs- und finanzierungsmäßig größten Baustelle Deutschlands. Krisenatmosphäre garantiert!
Pressemitteilung vom 15. Juni 2010
Siggi Liersch singt zur Gitarre am Sonntag, dem 20. Juni 2010 ab 14.00 Uhr an der Mahnwache gegen den Flughafenausbau im Kelsterbacher Wald, Gelbe Grundschneise.
Auf der Okrifteler Straße von Walldorf nach Kelsterbach vorletzter Abzweig links vor der Eisenbahnunterführung 200 Meter in den Wald.
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am 19. Juni steigt auf der Landebahn eine Party für die selbsternannte Elite. Auf dem Gelände der zukünftigen Landebahn soll – so die Hoffnung der Fraport – gefeiert werden. Während die Bauarbeiten medial inszeniert werden und die Folgen, die Verlogenheit und die Wiedersprüche des Ausbaus in Vergessenheit geraten sind die Fraport Manager wohl der Meinung ihr Werk sei vollbracht.
Nur eins hat die Fraport nicht hinbekommen: Eine Party wo alle eingeladen werden, aus Angst es kommen unerwünschte Gäste.
Natürlich wird das nicht einfach so ungesehen ignoriert, daher wird es eine nette Veranstaltung an der Mahnwache geben.
Eingeladen sind alle Menschen die gegen den Flughafen sind. Für Getränke und Essen (Vegan) aus der Region wird gesorgt.
Anschließend gehen wir in netter Atmosphäre der besonderen Art Picknick machen.
Urzeit folgt noch.
An der Baustelle für die Rollbrücke an der geplanten Landebahn NordWest, haben RobinWood-AktivistInnen am Donnerstagmorgen für mehrere Stunden einen Baukran besetzt. Sie entrollten ein Großtransparent mit der Aufschrift „Save the Climate – Stop Airport Expansion“ (Schützt das Klima – Stopt Flughafenausbau). Die Pressemitteilung und Bilder zur Aktion findet sich auf der Homepage von Robin Wood.
Pressespiegel:
RTL-Abendnachrichten
FNP – Flughafen: Umweltaktivisten kapern Kran
FR- Umweltaktivisten erklimmen Kran
Von klimaschutzvonunten.blogsport.eu
In der Nacht auf den 24. Mai haben Anti-FlughafeausbauaktivistInnen die Flughafensicherheitssysteme des Flughafens in Manchester überwunden, und inn zwei verschiedenen Gruppen Blockaden aufgebaut. Die erste Gruppe mit 6 Menschen schnitt sich durch den Zaun um die Startbahn die AktivistInnen ketteten sich mit Metall-Lock-ons um das Rad eines stehenden Flugzeuges. Eine zweite Gruppe blockierte die Zufahrtsstraße des Luftfrachtterminals mit Tripod und entrollten ein Transpi mit der Aufschrift: „Mehr Luftfracht = mehr Klimawandel, stoppt alle Flughafenerweiterungen“
Lisa Jameson von Manchester Plane Stupid sagt: „Die Aktion richtet sich nicht bloß gegen Flughafenerweiterugen oder steigenden Treibhausgaßausstoß, hier geht es um ein absurdes Wirtschaftssystem, welches endloses Wachstum in einer Welt begrentzter Ressourcen will. Ein System welches Profite für Banken mit Sozialkürzunge bezahlt. Kapitalismus ist die Ursache des Problems, Der Klimawandel die Auswirkung“
Nachdem die Flughafenerweiterungen inn London demletzt abgeblaßen wurden (aufgrund massiven Widerstandes) schaut die Flug-Industrie sich nun nach neuen Standorten, wie inn Manchester um.
Referer der letzten 24 Stunden:
- google.com (16)
- wagendorf.de (3)
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