Solidarität aus dem hohen Norden

Soliaktion in Borkum
Auch im Urlaub denkt manch eine_r noch an das Klima. Viele Menschen
leider aber auch nicht. Die Nordseeinsel Borkum zum Beispiel wird mit
einem Flugshuttle bis zu 5x täglich vom Festland bedient. Die Maschinen
können maximal 9 Passagiere pro Flug aufnehmen (also insg. 45 Passagiere
pro Tag pro Richtung). Die sehr gut angebundene Fährverbindung bedient
dieselbe Strecke 6x täglich mit einer Gesamtkapazität von knapp 3500
Passagieren pro Tag pro Richtung, wovon vier Verbindungen nur ca. eine
Stunde Fahrtzeit benötigen.
Somit wird einmal mehr deutlich, wie unnötig und sinnlos eine direkte
Flugverbindung ist. Hier wird Bedarf durch das Angebot geschaffen, was
ebenso für die angebotenen Rundflüge gilt.
Interessant ist außerdem, dass die Fluggesellschaft eine 100%ige Tochter
der Reederei ist, die die Fährverbindungen anbietet.
Spaß für die Familien und fatal für’s Klima.
Und weil Aktivist_innen bekanntlich nie im Urlaub sind, entschlossen
sich zwei Menschen, mit Kreide „Fliegen killt Klima! Land unter auf
Borkum?“ vor den Eingang zum Flughafen zu schreiben. Bei den Passagieren
sorgte das auch sofort für Diskussionen.
In diesem Sinne: Ausbau des Frankfurter Flughafens verhindern,
Flugverkehr einschränken statt ausbauen!


1 Antwort auf “Solidarität aus dem hohen Norden”


  1. 1 ampelmann 15. Juli 2008 um 2:55 Uhr

    gute idee, sollten alle, die im urlaub sind mal machen!

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