Wir, die Waldbesetzer gegen den Flughafenausbau in Kelsterbach, fordern die Fraport auf die vorbereiteten Massnahmen im Kelsterbacher Wald zu unterlassen. Die vorbereiteten Maßnahmen welche in dieser Woche nur wenige Meter vom Camp entfernt durchgeführt werden, stellen eine Provokation gegen die Campaktivisten und Ihre UnterstützerInnen dar. Dies ist ein Verstoß gegen die Abmachungen welche wir bei der letzen Evakuierung aufgrund eines Minenfundes mit der Fraport ausgehandelt hatten. Die letzte Evakuierung war an die Bedingung geknüpft, dass die Notwendigkeit einer weiteren Evakuierung ausgeschlossen wird. Dies lässt sich nur durch die sofortige Einstellung der Sondierungsmaßnahmen erreichen.
Demzufolge wird es von Seiten des Walbesetzer_Innendorfes keine weiteren Zugeständnisse bezüglich der vorbereitenden Maßnahmen geben. Es wird es keine weitere freiwillige Teilevakuierung des Dorfes zur Sprengung eines Kampfmittels mehr geben. Für die Gefährdung von Menschenleben im Rahmen der vorbereitenden Maßnahmen, also auch der Munitionssuche, ist ALLEIN die FRAPORT AG verantwortlich.
Die Vorbereitenden Maßnahmen, wozu auch die Kampfmittelsondierung gehört,
sind Teil der Baumaßnahmen der Landebahn Nord-West! Gegen den Bau der Landebahn richtet sich unser Widerstand.
Daher werden am Mittwoch, den 12.11 mit friedlichen und kreativen Aktionen vor Ort unseren Protest kundtun. Die Polizei hat bereits angekündigt mit verstärkter Polizeipräsens die Arbeiten der Fraport durchzusetzen. Dazu laden wir die Presse und unsere UnterstützerInnen ein.
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