Archiv für Dezember 2008

Das Regierungspräsidium Darmstadt hat 80 Grundstücke im Kelsterbacher Wald enteignet

> Das Regierungspräsidium stimmte nach Mitteilung vom Dienstag dem Antrag von Flughafenbetreiber Fraport auf „vorzeitige Besitzeinweisung“ zu. Nach Ansicht des Regierungspräsidiums muss das Interesse der Stadt Kelsterbach, ihren Besitz zu behalten, gegenüber dem Interesse der Allgemeinheit an einem zügigen Ausbau des Flughafens zurückstehen. Betreiber Fraport kann damit vom 12. Januar 2009 an über etwa 80 Grundstücke im Kelsterbacher Wald verfügen. <
Eine Räumung nach dem 12.01 ist nun wahrscheinlich. Nun treten wir eine wichtige Phase, in der es notwenig ist das sich alle AusbaugegnerInnen organisieren und Ihren Protest voranbringen.

Ton-Bilder-Schau zu Feldaktionen gegen Gentechnik 2008

am 3.1. um 18h im wald!

Veranstaltungen am 27.12 Vortrag, Film, Musik und DJ

Um 17.30 beginnen wir den Abend mit einer Filmdokumentation über das Leben der WaldbesetzerInnen im aktuellen Hüttendorf im Kelsterbacher Wald . Ab 18.30 Uhr Vortrag mit Wolf Wetzel. Am Abend wird es eine Musikalische Einlage geben (mehr…)

›Totschwätze‹ und ›Kriminelle stärker herausgreifen‹

Polizeitaktiken und -strategien bei Großbauvorhaben in Hessen
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Waldflyer Dezember 2008

neue Flyer:

Druckvorlage downloaden (5mb)

für die Emailversion, rechtklick auf die Bilder und speichere die gif-dateien
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Waldspaziergang gegen Flughafenausbau

Am Sonntag den 14.12. demonstrierten ca. 150 Menschen im Kelsterbacher Wald gegen den Bau der neuen Landebahn nördlich des jetzigen Flughafengeländes.
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Vortrag mit Ingmar Lee So, 14.dez ab 17.30

Sonntag 14.Dez ab 17.30
zur Zeit tourt der kanadische Baumpflanzer, Umwelt-Aktivist und
Baumbesetzer Ingmar Lee durch Deutschland mit einem Vortrag zu
Ökologie und Zerstörung Kanadischer Küsten-Regenwälder (u.a. für
unseren Papierkonsum). Infos unter: naturschatz.org
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Stichwort: Cargo-Kult

Mit Automobilen und Flugzeugen drangen die Forscher vor, die die letzten weißen Flecken der Landkarten ausmerzten. Mit Flugzeugen zum Beispiel wurden die Maschinen verfrachtet, die aus dem bisher unzugänglichen Inneren Neu-Guineas eines der ergiebigsten Goldgebiete machten.“ – Anton Zischka: Ölkrieg (1939)
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Samstag ist Party!

am 13. kommt DJ De*Fencer zu uns in den Wald und spielt queerbeats zwischen jazz&electro

JugendUmweltKongress (Jukss) diesmal in Frankfurt/Main!


Vom 27. Dezember 2008 bis 4. Januar 2009 ist es wieder soweit ! Über 300 neugierige, künstlerische, kritische, politische, philosoFische Freaks, Punks, Hippies, Ökos und Normalos kommen zum 16. JUKSS diesmal in Frankfurt/Main zusammen …
zum Informieren, Diskutieren, Pläne schmieden, Ideen spinnen, Utopien ausprobieren, Aktionen rocken, akrobatisch sein und Jonglieren, stricken, Spaß haben, …und um die Welt zu verändern!
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Ak­tionstheater vor dem dem Regierungspräsidium in Darmstadt

Während am montag im Regierungspräsidium Vertreter des Flughafens mit der Stadt Kelsterbach über die »Besitzeinweisung« des Kelsterbacher Walds verhandelten, haben wir vor der Tür demonstriert. Wir Waldbesetzer veranstalteten ein Aktionstheater, die Unterstützer der Bürgerinitiativen hielten Transparente hoch mit dem Text: »Fraport-Ausbau nein!« und »Geld und Arbeit fliegen weg, was uns bleibt, ist Lärm und Dreck!«. Außerdem haben wir darüber informiert, daß 250 Hektar Wald gerodet werden sollen. Und zwar Bannwald, der die höchste Schutzstufe genießt, weil er die Bevölkerung vor Fluglärm bewahren soll. (mehr…)

Aktivisten blockieren Flughafen Stansted (UK)

Montag morgen blockierten circa 50 Aktivisten den englischen Flughafen Stansted. Anlass ist der momentan stattfindende Klimagipfel in Poznan/Polen.

Über fünfzig junge Aktivisten der Klimaaktionsgruppe »Plane Stupid« haben am Montag morgen den Flughafen Stansted lahmgelegt. Sie blockierten die Startbahn und sperrten sich selbst mit Sicherheitszaun ein, um eine Räumung zu erschweren.
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Das ist unser Wald! – Für eine lebenswertere Region!

Aufruf zur Waldbegehung am 3. Advent
Sonntag14.12.2008 ab 14. oo Uhr
Treffpunkt Camp im Kelsterbacher Wald
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Rodung beginnt im Januar – Wir brauchen euch im Wald!

Verschiedene Zeitungen haben in den letzten Tagen übereinstimmend berichtet, dass die Rodungsarbeiten der Fraport wahrscheinlich schon am 12. Januar beginnen. Zu diesem Zeitpunkt wird die vorläufige Besitzeinweisung in Kraft treten, die Fraport hat ab diesem Moment quasi Hausrecht im Wald.
Es gibt noch 2 Termine auf die möglicherweise noch gewartet wird: Die Landtagswahl am 18. Januar, und die vorläufige Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes in Kassel, einige Wochen später. Allerdings wäre jeder Tag warten ab dem 12. januar, ein freiwilliges Zugeständnis der Fraport, und wir rechnen nicht damit. (mehr…)

Pastor aus Kelsterbach kommt in das Camp

am 7. Dezember laden Klaus Schönberg (Pastor aus Kelsterbach) und die BewohnerInnen des Hüttendorfs im Kelsterbacher Wald zu einer öffentlichen Veranstaltung mit christlichen Elementen ein. Die Veranstaltung soll bewusst nicht als Gottesdienst angekündigt und verstanden werden und wird von Pastor Schönberg, der hier eher in seiner Eigenschaft als Seelsorger und Mediator auftritt, und einem Co-Moderator aus dem Wald-Camp angeleitet. Sie ist von der Struktur her so aufgebaut, dass alle anwesenden sich einbringen können und sollen und wird daher mehrmals in Kleingruppen aufgeteilt werden. Das Thema der Veranstaltung lehnt sich grob an die an die alt-testamentarische Geschichte von David und Goliath an.
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aktionsgruppe

** eine neue offene aktionsgruppe formiert sich in frankfurt **
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Die FAZ im Walde

Das die FAZ unserem Camp in letzter Zeit nicht allzu freundlich gesonnen ist hat sich ja in den letzten Tagen gezeigt, doch das war nicht immer so. Anfänglich war auch die FAZ, wie fast alle Zeitungen recht positiv auf uns zu sprechen. Zwar war Frau Iskandar schon immer etwas schamlos was Übertreibungen angeht (man denke an den „dürren von Mückenstichen übersähten Körper“ von Peter) aber der erste Artikel war noch durchgehend Positiv. Doch läßt sich die FAZ anscheinend von Herren wie dem Innenminister Bouffier und den Interessen der Fraport so beeinflussen, dass sie bereitwillig den Weg für die Räumung ebnen und versuchen die Bevölkerung gegen das Dorf zu polarisieren.

Der Gegendarstellungen-Blog liefert eine kleine bebilderte Zusammenfassung über das Verhältnis der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zum Waldcamp:

Die FAZ im Walde – Wie aus Öko-Nomaden Gewalttäter werden

Der Hessenkrimi

Wolf Wetzel beschreibt in seinem hessenkrimi die besonderen Connections zur Fraport und deren freudigen Aktienkurssprüngen bereits kurz vor und erst recht nach dem Scheitern der Koch-Abwahl
der Hessenkrimi

Die Polizei macht Stress

Heute morgen gegen 8:30 kamen 6 voll besetzte Mannschaftswagen, sind in das Dorf rein und haben viele Bilder und Videos gemacht. Als Begründung gab die Polizei die Sturmschäden vor 2 Wochen an. Besonders hohes Interesse zeigte die Polizei für unser Tunnelsystem.
Die WaldbesetzerInnen wurden von dieser Aktion überrascht, leider sind nicht genügend leute auf dem Camp gewesen um die Polizei an dieser Aktion zu hindern. Teile der Presse sind vor Ort gewesen.
Mit dieser Aktion ist klar das die Repressionen gegen das Waldcamp zunehmen werden. Das Wochende mit noch über 400 BesucherInnen haben der Fraport und ihrer Polizei gezeigt das es viel Solidarität gibt. Die noch verbleibenden Campbewohner sollten eingeschüchtert werden.
Am Freitag ab 19.00 Uhr werden wir im Camp das weitere Vorgehen besprechen. Bitte kommt alle zu dem Treffen, jetzt ist Unterstützung nötig.

Drohgebärden aus dem Hinterland

Frau Iskandar, Schreiberling bei der FAZ und dauerhafte Berichterstatterin über das Waldcamp ist verärgert. Nach einigen von ihr verfassten Artikel in denen Sie von hinzugezogenen gewaltbereiten Demonstranten schreibt, welche unter dem Deckmantel des Naturschutzes die gewaltsame Ausseinandersetzung mit Staat und Kapital suchen kann Sie nicht mehr ungestört ihrer „Arbeit“ nachgehen. Die WaldbesetzerInnen die sich zurecht über unwahrheitsgemäße Berichterstattung aufregen werden der FAZ keine Interviews mehr geben und darauf verzichten sich Ablichten zu lassen. (mehr…)