Tag_X – Fazit

Heute ging´s also los.
An drei verschiedenen Stellen wurden mit riesigen Harvestern so viel Bäume umgemacht, wie man an einem Tag nur ummachen kann.
Geschützt von einer riesigen Armada Grün, äh sorry, Blau und einem riesigen Aufgebot an Sicherheitskräften (die meisten davon sind 1-Euro Jobber, ein kleiner Vorgeschmack auf die anderen 30.000 Jobs, die FraPort mit dem Ausbau schaffen will).
Die Taktik der Polizei: De-Eskalation… Möglichst wenig negative Presse. Das Camp wurde natürlich auch nicht geräumt, solche Szenen ersparen wir uns, nein nein, wir wurden nur eingezäunt. Laut Polizeileitung wird angeblich auch in den nächsten Tagen (Wochen?) nicht geräumt werden. Dies wiederspricht sich mit den Aussagen der Fraport Sprecher die uns höchstens eine Woche geben. Wir sollen ausgeblutet werden. Die Campbewohner werden in ihrem Guantanamo beobachtet, um Sabotage der Rodungsarbeiten vorzubeugen. Sie waren sogar alle sooo freundlich und hilfsbereit. Scheiss Taktik.
Der Aktivist, der medienwirksam über 14 Stunden im Bunker einbetoniert war, wurde nach einem immensen Aufwand (Bagger, Schaufel, Presslufthammer) „befreit“. Es geht ihm gut.
Ach ja, das Camp ist also wirklich großräumig mit Bauzaun eingezäunt worden, inklusive Pflanzgarten. Durch einen Eingang vom Weg kann auch frau es unter den Augen der Polizei betreten. Selbst Anlieferungen von Lebensmitteln o.ä. (nach Durchsuchung) wurden und werden gestattet.
Die komplette geplante Landebahn wird, so lassen die bisherigen Arbeiten und Markierungen vermuten, in den nächsten Tagen eingezäunt werden. Offensichtlich soll noch in dieser „Saison“ (bis 1. März) so viel Wald wie möglich fallen. Eine Räumung oder das von ihnen erhoffte „wegkehren“ des letzten Restes, wird somit wohl noch vor Ablauf dieser Zeit kommen.
Wir werden ihnen diese Suppe versalzen! Lasst nicht zu, dass diese Taktik aufgeht. Kommt zum Camp, Unterstützt die AktivistInnen in den Bäumen, auf den Plattformen und in der Erde. Heute waren sehr viele Menschen im Wald, die hoffentlich auch in den nächsten Tagen weiterhin bereit sein werden, sich querzustellen.
Seid kreativ, organisiert oder beteiligt Euch an vielfältigen Aktionen, lasst Euch von dieser Maschinerie nicht beeindrucken.


8 Antworten auf “Tag_X – Fazit”


  1. 1 werwolf 21. Januar 2009 um 10:20 Uhr

    DIESE SCHLAUBERGER …

    JETZ WARTEN SIE DAS ´´FEHLER´´ GEMACHT WERDEN

    ICH BEDAUERE WIRKLICH SEHR DAS EURE ENERGIE OFFENSICHTLICH DIE BEWOHNER DER REGION NICHT MITREISEN KANN UND SIE DAS ALLES HINNEHMEN …
    NATÜRLICH GIBTS JA AUCH AKTIVE ABER AUF DIE BEFÖLKERUNGSZAHL GESEHEN IST ES EINE GERINGE GRUPPE ABER WENN TAUSENDE KOMMEN MUSS DIE POLIZEI GEWALT ANWENDEN

    FRAPORT BEGINNT MIT HUNDERTSCHAFTEN DER POLIZEI UND HARVSTERN (BAUMFÄLLMASCHINEN) MIT IHREM DÄMONISCHEN FELDZUG

    DAS IST SEHR SCHADE UND WENN DIE BÜRGER DIESER REGION DEN KAMPF ENDGÜLTIG VERLIEREN WIRD DAS EIN WEITERER BEWEIS UNSERER OHNMACHT GEGENÜBER DEN GROSSEN KONZERNEN UND PROFITGELENKTEN UNTERNEHMEN REGIERUNGEN BÜRGERMEISTER UND STADTRÄTE

    ICH HASSE FLUGZEUGE WENN ICH IM SOMMER 10 ODER MEHR AM HIMMEL SEH WÜNSCH ICH MIR DIE ALLE WEG UND WENN DER FLUGPLATZ GEBAUT WURDE WIRDS NICHT WENIGER

    DER AUSBAU BETRIFFT NICHT NUR DIE REGION KELSTERBACH FLUGLÄRM UND UMWELTBELASTUNG SIND IM GROSSEM UMKREIS VON FRANKFURT A:M UND SOGAR IM “HINTERLAND“ DEUTLICH HÖHR- UND SPÜRBAR

    DER KAMPF SCHEINT ZWAR VERLOREN DOCH IST ES NICHT ZWECKLOS
    TROMMELT ALLE ZUSAMMEN SCHEISS AUF GOA PARTY UND BERUF DAS IST WICHTIGER:
    JEDER WIRD GEBRAUCHT
    DIE FREUNDE IM WALD HABEN LANGE GENUG IHREN ARSCH HINGEHALTEN JETZ MÜSSEN WIR ALLE MIT ANPACKEN UM DEN WALD ZU RETTEN

  2. 2 direct aktion rules 21. Januar 2009 um 16:58 Uhr

    hey leute, coole action
    wie siehts mit repression aus,
    was ist mit dem tapferen menschen untertage passiert?
    mit solidarischen Grüßen
    haltet durch

  3. 3 nordhesse 21. Januar 2009 um 18:54 Uhr

    test

  4. 4 nordhesse 21. Januar 2009 um 19:02 Uhr

    Wir sollten mehr Schabernack betreiben. Zahnpasta an die Türklinken der Polizeiautos (wenn keiner guckt). Dann werden die bestimmt sauer und sind nicht mehr so freundlich. Vielleicht sollten wir Besetzer uns auch als Dschungelcampbewohner verkleiden. Insbesondere als Lorielle London (kennt jemand einen guten Brust-Chirurgen?) So bekommen wir mehr Mediemporäsenz. Was haltet Ihr davon?

  5. 5 nordhesse 21. Januar 2009 um 19:08 Uhr

    Tja -wie gestern ein anderer nordhesse schreibt als nordhesse – obwohl – da solls ja auch mehrere geben, da in nordhessen

  6. 6 Anonymous 21. Januar 2009 um 20:46 Uhr

    Hab zwar nichts gegen den Flughafenausbau und der Wald ist mir auch egal, finde aber eure Aktion supi. Wünsche den Männern des Wiederstandes noch viel Spass im camp.

  1. 1 vital-Genuss.de Trackback am 21. Januar 2009 um 11:37 Uhr
  2. 2 Baum für Baum fällt – die Ketten auch bei Pflasterstrand Pingback am 22. Januar 2009 um 12:02 Uhr
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