Rodungsmaschine Besetzt!


Kelsterbacher Wald, 14:30 Uhr:
Erneut wurde gerade eine Rodungsmaschine wurde von acht Leuten besetzt.
Die Presse vor Ort hatte auf Druck von Fraport hin Platzverweis erhalten.
Die Presseleute können so nicht mehr zu dem Camp gelangen um Ihrer Arbeit nachzugehen.


31 Antworten auf “Rodungsmaschine Besetzt!”


  1. 1 Anonymous 23. Januar 2009 um 16:38 Uhr

    rock ‚n‘ roll, baby

  2. 2 faultier 23. Januar 2009 um 16:59 Uhr

    Suuuper! weiter so! ihr seid klasse!

  3. 3 Mesut 23. Januar 2009 um 17:08 Uhr

    Si vis pacem, para bellum!
    Meine Gedanken und Gebete sind bei euch!

  4. 4 einstein 23. Januar 2009 um 17:09 Uhr

    Perfekt!

  5. 5 britta 23. Januar 2009 um 17:19 Uhr

    Das Camp und die Bewohner sind ein Vorbild für die ganze Region.
    Ein Glück das es so mutige Menschen wie Euch gibt.
    Paßt gut auf Euch auf, bei allen Aktionen, es soll Euch nichts passieren!

  6. 6 Xim 23. Januar 2009 um 17:45 Uhr

    Yeah baby… Platzverweis gegen die Presse (TV und Foto) die es dokumentiert hat für 3 Tage!!!

    aber gute aktion Respekt an die Aktivisten!!!

  7. 7 Administrator 23. Januar 2009 um 17:55 Uhr

    wie viele Pressleute haben Platzverweis?

  8. 8 Jule 23. Januar 2009 um 18:14 Uhr

    Weiter so! Und vielen Dank!!!

  9. 9 Jule 23. Januar 2009 um 18:14 Uhr

    Perfecto! Weiter so! Und vielen Dank!!!

  10. 10 Kauz 23. Januar 2009 um 18:25 Uhr

    Liebe Leute! Leider kann ich nicht vor Ort sein, aber ich bin im Geiste unentwegt bei euch und den Bäumen! Auch wenn sie euch letzten Endes alle abräumen: ES IST UND WAR NICHT UMSONST!
    ….erst wenn der letzte Baum gerodet….
    Mut und kraft und Herz schickt und wünscht euch ein Waldkauz!!!!

  11. 11 Christian 23. Januar 2009 um 18:50 Uhr

    Wieso hat die Presse Platzverweise bekommen?

  12. 12 Xim 23. Januar 2009 um 19:07 Uhr

    Bei der aktion heute waren 4 Presse leute anwesend, ein Kamerateam des Französichen Fehrnsehns (France4 / 2 Personen), ein Freier Fotograf aus Frankfurt und ein Fotograf für die dpa.

    Von allen 4 Presse leuten wurden die Personalien festgestellt und auf wunsch der Fraport AG Platzverweise ausgesprochen. Somit ist auch diesen Presse Leuten der zugang zm Camp nicht mehr möglich und die berichterstattung von ihenn nicht mehr möglich.

  13. 13 Mörfelder 23. Januar 2009 um 19:28 Uhr

    Wir befinden uns im Jahre 2009 n. Chr. Der Bannwald wird von Harvestern der Fraport ausgemerzt.

    Der ganze Wald? Nein! Ein von unbeugsamen Besetzern bevölkertes Dorf hört nicht auf, den Zerstörern Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für der Fraports angeheuerte Kräfte . . .

  14. 14 Johann Most 23. Januar 2009 um 19:46 Uhr

    wünsche euch kraft…respeckt

  15. 15 Nadine 23. Januar 2009 um 20:04 Uhr

    Ihr seit echt Klasse. Pespekt. Aber weiter so

  16. 16 Woody 23. Januar 2009 um 21:01 Uhr

    Das mit der Presse ist wohl das Letzte… hoffentlich wird das vorgehen entsprechend medial ausgeschlachtet. Ich hoffe ebenso, dass die Besetzung der Maschine nicht darin geendet hat, dass Leute nachhaltig aus dem Camp entfernt werden konnten.

    Ich bin morgen bei der Demo dabei, und wer weiß wie sich das WE entwickelt und die Kontrollen… vllt. lässt sich was deichseln und ich werde noch ne Weile zu euch kommen und Kochen helfen. Ich koche gerne. Bin zwar kei Veganer, aber bekomme das auch hin.

    Hey

  17. 17 notna 23. Januar 2009 um 21:05 Uhr

    Prima Aktion!!

    Auch wenn zuwenige von uns täglich im Wald sein können und auch wenn die Geschichte uns gelehrt hat, dass solche Großprojekte selbst mit dem Engagement von Tausenden nicht wirklich zu stoppen sind, so machen die Besetzung des Waldes, die Besetzung von Rodungsmaschinen und was uns sonst noch so einfällt, diese Großprojekte durch Verzögerungen und den hohen Einsatz von Sicherheitskräften und Material, teuer.

    Und ich denke ohne den Widerstand an der Startbahn West, ohne den Widerstand gegen AKW s und Castor Transporte und ohne das Kelsterbacheer Waldcamp hätte der Flughafen jetzt vermutlich schon 6 Landebahnen, es gäbe 3 mal so viele AKWs und „Endlager“ usw.usf.

    Ich habe großen Respekt vor eurer Ausdauer und Energie, von eurem Einfallsreichtum und eurem Durchhaltewillen.

    Und morgen wenigstens werde ich versuchen auch da zu sein!!

  18. 18 Administrator 23. Januar 2009 um 21:09 Uhr

    danke für die Solidaritätsgrüße!
    die Waldbesetzer freuen sich darüber (habe mal einige Grüße mitgenommen)
    Am besten am Samstag zur Demo kommen! Das ist ganz wichtig!

  19. 19 Xim 23. Januar 2009 um 21:47 Uhr

    Naja aber viel wichtiger als die Presse sache, weiß denn jemand von euch wies den Aktivisten geht? Kann nur nochmal betonen das das ne super sache ist das sie sich so einsetzen!

  20. 20 Kommunist 23. Januar 2009 um 22:48 Uhr

    Solidarität! Werd morgen auch zur Demo kommen!

  21. 21 wiesbadener 23. Januar 2009 um 22:48 Uhr

    War heute (Fr) abend ne Stunde als Besucher da, hier mein Bericht:

    Zugang war relativ problemlos möglich, bin mit dem Fahrrad vom Kelsterbacher Bahnhof gekommen. Wetter war sehr stürmisch und regnerisch. An der Einfahrt von der Okriftler in den Waldweg gabs ne Polizeikontrolle, Polizisten waren leider sehr freundlich, haben mich sogar drauf aufmerksam gemacht daß mein Rucksack an ner Stelle offen war, und so verhindert, daß was rausfiel (hatte Lebensmittel dabei). Rucksack wurde dann gründlich gefilzt und Personalien aufgenommen.

    Am Camp selbst wurde ich dann nochmal gefragt ob ich schon kontrolliert bin, habe „ja“ gesagt, und das war dann auch die richtige Antwort. Die letzten Meter zu Fuß durch den Matschwaldboden, dann war ich im Camp. Wurde freundlich empfangen – kein Wunder, hatte ja auch Essen dabei;-) Sehr nette junge Leute alles, allerdings die wenigsten aus der Region, das hatte mich schon gewundert.

    Das Security-Personal, das zu Dutzenden das Camp bewacht, muß scheinbar unter ziemlich heftigen Bedingungen schuften. Eine Bewohnerin erzählte mir, die Männer kriegen irgendwas zwischen 5 und 7 Euro die Stunde, und einige hätten nachts gerade mal 3 Stunden schlafen dürfen. Dazu dürfen die Securites noch nicht einmal eine Tasse heißen Tee von den Campern annehmen. Die Sicherheitsfirma kriegt es noch nichtmal auf die Reihe, den Männern Stühle zur Verfügung zu stellen, so daß ich eine schöne Szene beobachten konnte: Campbewohner gaben den Security-Männern einige von ihren Holzstühlen über den Zaun, die diese dankend annahmen (Foto habe ich angehängt. Der Holzstuhl, den der Securitymann rechts vom Zaun in der Hand hat, war fünf Sekunden vorher rübergereicht worden. War leider etwas dunkel und ich hatte nur mein Fotohandy dabei. Bild dürft ihr verwenden.).

    Wer als Besucher ins Camp fährt und nicht mit leeren Händen kommen möchte – die Camper haben einen Wunschzettel, den sie mir weitergegeben haben:

    Gemüse
    Schokolade: Ritter Sport Marzipan oder Pfefferminz (da beide vegan)
    Hustenbonbons
    Salzchips
    Vegane Brotaufstriche (Gemüse gekocht/gestampft, abgefüllt in Joghurtbecher o.ä.)
    gehacktes Holz
    Plastikplanen
    Regenjacken
    Kerzen
    Tesafilm oder Klebeband
    Trockene (!) Handtücher
    Trockene (!) Socken

    Also, kommt am besten alle morgen zur Demo, auch wenn mir eine Bewohnerin sagte, daß die Polizei wohl während der Demo verhindern will, daß man das Camp betritt oder verläßt. Außerdem sagte sie mir, daß es ja schon erfolgreiche Rodungsmaschinen-Besetzungen gegeben hat; daß aber für weitere Aktionen unbedingt die Unterstützung von außen (=wir!). Denn wer eine der Maschinen besetzt, bekommt natürlich einen Platzverweis, so daß das Camp dadurch immer weiter dezimiert werden würde.

    Als ich ging, hatten sich die paar Wächter vor dem Camp drastisch vermehrt. Polizei und Securites waren insgesamt vll 40-50 Mann allein am Eingang, alle standen in Gruppen versammelt und lauschtem ihrem Boss, wohl irgendne Einsatzbesprechung. Ob nur Routine oder was Besonderes weiß ich leider nicht, hab nix verstanden.

    Ansonsten mein fetter Respekt was die Protestler da leisten, alles super organisiert und absolut friedlich, egal bei welchem Dreckswetter halten die Jungs und Mädels die Fahne des Widerstands und der Zivilcourage hoch! Daumen hoch!

  22. 22 Nachfrage 23. Januar 2009 um 23:37 Uhr

    Wiesbadener: Wieso schreibst du: „Polizisten waren LEIDER sehr freundlich“???

    Gibt es auch vegetarische bzw. fleischhaltige Kost im Camp (d.h. NICHTvegan)?

  23. 23 peter 23. Januar 2009 um 23:58 Uhr

    „Polizisten waren leider sehr freundlich“

    das verstehe ich irgendwie nicht???

  24. 24 Clara 24. Januar 2009 um 1:42 Uhr

    Fährt zufällig jemand aus Kassel demnächst zum Cämp und kann mich mitnehmen?

  25. 25 Clara 24. Januar 2009 um 1:48 Uhr

    Fährt zufällig demnächst jemand aus Kassel zum Cämp und kann mich mitnehmen?

  26. 26 taugenichts 24. Januar 2009 um 5:10 Uhr

    war heute zu besuch im camp… sind aufmerksam empfangen worden (gleich zweima kontrolliert und beim verlassen wollten sie nomma ran…) Ohne gegenstände , die auf einen längeren verbleib im camp hinweisen (z.B. isomatte)ist es immernoch möglich das camp zu betreten. auf presseportal*de/polizeipresse sind polizeiberichte über die besetzung der rodungsmaschinen und des bunkers einzusehen.
    Mich würde vorallem ma interessieren, welche repressalien ich zu befürchten hätte, sollte ich zur räumungszeit im camp anwesend sein. vorallem rechtliche folgen scheine ich nicht zu überblicken. danke

  27. 27 antifa.sozialbetrug 24. Januar 2009 um 12:59 Uhr

    Schlacht im Kelsterbacher Wald

    Die ersten Bäume sind gefällt, doch die Gegner des Flughafenausbaus kämpfen um jeden einzelnen

    Ein Großaufgebot von Polizei und privaten Sicherheitsleuten ist derzeit in einem Waldstück nördlich des Flughafens Frankfurt am Mai und der Autobahn A 3 im Einsatz. Hier, im Kelsterbacher Wald, harren seit Mai Umweltaktivisten in einem Hüttendorf aus, genau an der Stelle, wo bis 2011 eine neue Landebahn für den Flughafen gebaut werden soll.

    Mit der schwarz-gelben Landtagsmehrheit im Rücken schaffen Koch-Administration und Flughafenbetreiber Fraport AG schnell Fakten. Zwei Tage nach der Wahl begannen die Rodungsarbeiten. Das Gelände wurde umzäunt. Polizeikräfte nehmen die Daten aller Personen auf, die den Waldbesetzern einen Besuch abstatten wollen. Zeitweilig wurden Besucher daran gehindert, ins Hüttendorf zu gehen. Es gab einzelne Festnahmen. Mehreren Personen wurde untersagt, das Gelände wieder zu betreten.

    Aus dem ursprünglichen Waldcamp der Ausbaugegner ist seit letztem Sommer eine kleine Siedlung entstanden. So wurden Baumhäuser und eine beheizbare Hütte errichtet, in der die Besetzer auch an frostigen Wintertagen wohnen, kochen und schlafen können. Mit Schäferhunden wird der um das Hüttendorf herum errichtete Bauzaun rund um die Uhr von Beschäftigten der Firma Kötter Security überwacht. In den Nachtstunden sind von außen grelle Scheinwerfer auf die Hütten gerichtet. Die Umweltaktivisten rechnen damit, dass eine gewaltsame Räumung kurz bevor steht.

    Unterdessen sind Holzfäller-Kolonnen aus allen Himmelsrichtungen angereist und haben auf dem westlichen Teil des Waldgeländes mit dem Abholzen begonnen. Spätestens bis März sollen rund 250 Hektar Wald für die drei Kilometer lange Landebahn weichen. Und während Bagger bereits frisch gefällte Baumstämme verladen, verteidigen die Aktivisten an anderer Stelle jeden Baum. Sie klettern auf den Arm der Rodungsmaschinen, ketten sich unter der Erde fest, sitzen in den Kronen.

    Die Ausbaugegner kritisieren, dass der größte Teil des Waldes »Bannwald« sei und nach dem hessischen Forstgesetz als »unersetzlich für das Gemeinwohl« gilt. Das dicht besiedelte und besonderen Umweltbelastungen ausgesetzte Rhein-Main-Gebiet verliert damit ein wichtiges Naherholungsgebiet, beklagen auch Einwohner Kelsterbachs, die hier seit Generationen spazieren gehen, joggen oder ihren Hund ausführen. Viele von ihnen arbeiten am Flughafen, sehen die Ausbaumaßnahmen gleichwohl kritisch und befürchten eine weitere Verschlechterung der Lebensqualität. Wer kann, zieht weg. Wer sein Häuschen am Waldrand jedoch nicht mehr zu einem vertretbaren Preis verkaufen kann, hat demnächst statt einer Waldkulisse hohe Betonmauern vor seinen Augen, die um die künftige Landebahn entstehen sollen. Auch der Mönchwaldsee, der mitten im Stadtwald liegt und in dem sich viele Kelsterbacher an heißen Sommertagen erfrischen, wird durch die Mauern viel von seinem Reiz verlieren.

    Dabei gäbe es Alternativen zum Ausbau. So fordert die hessische Linksfraktion ein kooperierendes Verbundsystem von Flughäfen und anderen Verkehrsmitteln sowie ein Verkehrskonzept für ganz Europa, in dem die Schiene eine zentrale Rolle spielen müsste.

    Der Rechtsstreit um den Ausbau ist noch nicht beendet. Gleichwohl treiben Landesregierung und Fraport das Vorhaben mit aller Gewalt voran. Ausgerechnet im Bürgermeister von Kelsterbach fanden sie einen Verbündeten. Manfred Ockel (SPD) ließ sich diese Woche auf einen 32-Millionen-Deal ein: Die Stadt überlässt dem Flughafenbetreiber ihre Waldflächen, dafür sponsert Fraport Bildungs- und Ausbildungsmaßnahmen. Die Absprache muss im Februar noch von der Stadtverordnetenversammlung bestätigt werden.

    Andere vom Ausbau des Flughafens betroffene Kommunen kritisierten Ockels Alleingang. Der Groß-Gerauer Landrat Enno Siehr bezeichnete es als »unerfreulich und irritierend«, dass Kelsterbach noch vor einer endgültigen Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs aus der Front der Anlieger ausgeschert sei.

    Mainz möchte »weiterhin den Ausbau verhindern«, erklärte ein Sprecher der Stadt. Auch die Parole vom »Jobmotor Flughafen« lehnen die Ausbaugegner als »Totschlagargument« ab, mit dem Beschäftigte und Anwohner weichgeklopft werden sollen. »Das Arbeitsplatzversprechen ist ein Märchen«, sagt ein Aktivist im Hüttendorf: »Die Lohnsumme ist konstant geblieben, Billigjobs sind auf dem Vormarsch.«

    Demonstration heute 14 Uhr, Kelsterbach, Waldparkplatz

    http://antifasozialbetrug.siteboard.de/antifasozialbetrug-post-5885.html#5885

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  28. 28 Nachdenker 24. Januar 2009 um 14:05 Uhr

    Super Bericht @ wiesbadener, das stimmt mich mutig, auch wieder mal in den Wald zu gehen.

    @ taugenichts:
    Die Fraport wird wohl irgendwann mal das Camp weghaben wollen, weil es den Rodungsmaschinen im Weg ist. Dann wird sie von ihrem Hausrecht Gebrauch machen und die Bewohner endgültig auffordern zu gehen. Machen sie das nicht, wird die Fraport möglicherweise Strafantrag wegen Hausfriedensbruch gegen die Bewohner stellen. Erst ab diesem Zeitpunkt ist der Aufenthalt im Camp „rechtswidrig“ im strafrechtlichen Sinne.

    Sie könnte dann die Polizei auffordern, diesen „rechtswidrigen Zustand“ zu beenden, die Polizei ist hierzu verpflichtet, sie ist gleichfalls verpflichtet, die Strafanzeige der Fraport zu verfolgen. Von jedem, der bis dahin nicht gegangen ist, wird dann die Polizei die Personalien feststellen und die Anzeige wegen Hausfriedensbruch schreiben und den Menschen einen Platzverweis erteilen. Wer dann erst geht, hat trotzdem eine Anzeige. Wer die Anzeige nicht in Kauf nehmen will, sollte verschwunden sein, bevor die Polizei anrückt.

    Diesen Platzverweis, wenn man nicht gehen will, führt die Polizei in der Regel stufenweise durch. Dies beginnt beim Wegführen/Begleiten mit mehr oder weniger Nachdruck, bis zum Wegtragen, z.B. hinter eine Absperrung, je nach dem wie stark man sich dagegen sperrt, vielleicht auch in den Polizeiknast. Man sollte fragen, wo die Reise hingeht, vielleicht kann man dann noch einlenken, die sind froh über jeden, den sie nicht schleppen müssen. Keinesfalls sollte man dagegen aktiv vorgehen, z.B. schubsen oder einen Arm aus dem Handgriff reißen, dies wertet die Polizei gerne als „Widerstand gegen die Staatsgewalt“, dann gibt es richtig Ärger und endet garantiert in der grünen Minna.

  29. 29 wiesbadener 24. Januar 2009 um 21:20 Uhr

    @Peter & Nachfrage:

    Meine Aussage war nicht 100%ig ernst gemeint. Was aber im Hintergrund mitschwingt ist folgendes Gefühl: Soweit ich das überblicke, und was ich auch aus den Aussagen der Bewohner heraushöre, ist daß die Polizei um ein zurückhaltendes und fehlerfreies Verhalten stark bemüht, um auf jeden Fall schlechte Presse zu vermeiden. Das ist für die Campbewohner und uns Besucher erstmal eine gute Sache, so soll es ja auch sein. Aber heutzutage entscheiden sich Auseinandersetzungen wie diese nicht nur vor Ort, sondern vor allem in den Medien. Die Medien haben auf die öffentliche Meinung – und somit auch auf wichtige Entscheider wie Richter oder Kelsterbacher Stadtverordnete. Und solange die „Aufpasser“, unter denen ich jetzt mal Polizei und Security zusammenfasse, sich freundlich und vorbildlich verhalten, werden diese natürlich in den Medien nicht als herzlose, repressive Staatsmacht, sondern entweder überhaupt nicht oder als Freund und Helfer dargestellt. Das geschieht natürlich völlig zu recht, es hilft aber nicht dabei, die Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren und zu mobilisieren. Die Gegenseite ist – außer dem „Abstraktum Fraport“ und neuerdings dem Kelsterbacher Bürgermeister – irgendwie „unsichtbar“.

    Ist halt so mein Gefühl, nicht überbewerten oder mißverstehen. Hätte mich ja auch von Anfang an klarer ausdrücken können;-)

  30. 30 Anonymous 26. Januar 2009 um 12:37 Uhr

    Was für eine Zeitverschwendung!

  31. 31 Li Beration 26. Januar 2009 um 19:29 Uhr

    RITTER SPORT PFEFFERMINZ IST _NICHT_ [MEHR!!!] VEGAN!
    siehe:

    http://www.ritter-sport.de/#/de_DE/product/arti/100g_pfefferminz/

    Vegan sind nach wie vor MARZIPAN, EDEL- und HALBBITTER

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