Wie weiter?

Es finden Aktionen gegen die Rodung statt, und das Camp bekommt einiges an Unterstützung, aber das ist nicht genug. Es müssen mehr Menschen in den Wald kommen, es müssen mehr Aktionen statt finden, und auch Überregional müsste mehr passieren. Macht Soliaktionen und Demos wenn ihr nicht vor Ort kommen könnt. Wir rufen auf zu einem Bundesweiten Aktionstag nächsten Samstag.


28 Antworten auf “Wie weiter?”


  1. 1 Kommunist 26. Januar 2009 um 0:25 Uhr

    Ja, das stimmt! Wenn wir doch nur einen Bruchteil des Widerstandes gegen die Startbahn West aufkarren könnten…wir müssen einfach mehr werden! Kommt Leute, gebt euch n Ruck! Und mobilisiert in den Wald schreibts ins Internet oder erzählts Freunden etc! Ihr seid nicht allein!

  2. 2 CvdD 26. Januar 2009 um 2:37 Uhr

    Im Laufe des Sonntages haben Kräfte des „Sicherheitsdienstes“ Kötter Seilkonstruktionen im Bereich der das Camp umgebenden Zäune in gefährlicher Weise beschädigt. Konkret wurden dabei quer verlaufende Seilverbindungen zwischen Bäumen einseitig gekappt oder im Bereich der Knoten manipuliert, die Seile aber im Geäst hängen gelassen. Da sich die Seile dabei aufgrund der unsachgemäßen Vorgehensweise teilweise derart verfingen, dass sie von der gegenüberliegenden – campseitigen – Seite nicht mehr zu bewegen waren, konnte von dort aus ein trügerischer Eindruck von Sicherheit entstehen. Eine Belastung dieser Seile durch kletternde Aktivisten hätte aber unbedingt zu deren Absturz aus etwa zehn Metern Höhe geführt.

    Die Security unterließ konsequent die zwingend erforderliche Kennzeichnung der unbrauchbaren Seilwege und machte die Campbewohner zumeist gar nicht oder aber mit erheblicher zeitlicher Verzögerung und in unangemessener Weise auf die Beschädigungen aufmerksam. Ein ernsthafter Grund für das gesamte Vorgehen bestand nicht und ist bei einer derart verantwortungslosen Durchführung auch überhaupt nicht vorstellbar.

    Gegen den anhand von Fotoaufnahmen bereits identifizierten Haupttäter wird derzeit die Strafanzeige vorbereitet.

  3. 3 Jessie 26. Januar 2009 um 7:32 Uhr

    Kapiert ihrs nicht. Oder wollt ihr nichz. Wir haben noch andere Sorgen in anderen Zeiten. Her mit den Arbeitsplätzen

  4. 4 Anonymous 26. Januar 2009 um 12:42 Uhr

    Zeitverschwendung!

  5. 5 wildschweinfreund 26. Januar 2009 um 13:43 Uhr

    Genau wegen solchen Idioten wie Euch, die bei dem kleinsten Gegenwind den Schwanz einziehen und sich hiner dem Ofen verstecken, können die Politiker hier tun und lassen was sie wollen.
    Und liebe Jessie Arbeitsplätze schön und gut nur die Fraport schafft da keine Arbeitsplätze für Menschen wie Du ich, sondern für Sklaven, wie man ja jetzt schon an den Campbewachern sehen kann.
    Wollt Ihr wirklich das sich Deutschland weiter in diese Richtung entwickelt?

  6. 6 K 26. Januar 2009 um 14:40 Uhr

    war das nich sarkasmus?

  7. 7 Kommunist 26. Januar 2009 um 14:52 Uhr

    Scheiß auf die Leute wildschweinfreund…Es liegt jetzt an uns! It’s my life don‘t you forget it’s my life it never ends!

  8. 8 Wildschweinfreund 26. Januar 2009 um 15:53 Uhr

    Ja eigentlich schon, aber so bescheuerte Aussagen machen mich einfach wahnsinnig.
    Ich bin fast jeden Abend da und ganz sicher Samstags und das obwaohl ich jenden Tag von 9-19 Uhr und samstags bis 14 Uhr arbeiten muss, aber jede freie Minute gehört dem Widerstand.

    Und in diesem Fall zählt leider nicht nur die Qualität der Widerstandskämpfer sondern auch die Quantität.

    Wie ich gehört habe, haben bei dem Widerstand gegen die Startbahn West auch die Kirchen mitgeholfen, durch starkes Glockenläuten, wenn sich irgendetwas getan hat im Camp, könnte man denn so etwas auch wieder organisieren?

  9. 9 hdampf 26. Januar 2009 um 15:53 Uhr

    welche arbeitsplätze? das werden nur „jobs“ die irgendwann, im zuge neuer finanzkrisen, genau so platt gemacht werden wie der kelsterbacher wald!

  10. 10 Wildschweinfreund 26. Januar 2009 um 17:08 Uhr

    Ich sag ja, sollche Arbeitsplätze wie die der Campbewacher, Sklavenarbeit zeitlichbefristet und für einen Hungerlohn.

    Glückwunsch Herr Koch gut gemacht. (Das ist natürlich Ironie)

  11. 11 Redwood 26. Januar 2009 um 17:14 Uhr

    Das finde ich hier alles ziemlich enttäuschend. Mir scheint, dass die wenigen Waldbesetzer sich in Miniprotestaktionen verzetteln, die es nicht einmal mehr in die Nachrichten schaffen. Um heutzutage Leute hinter dem Ofen hervorzulocken (oder vielmehr ihren multimedialen Berieselungsmaschinen), braucht es schon etwas mehr Inteligenz. Wie wäre es denn mal mit einem Programm zur Rettung der noch vorhandenen Fauna, anstatt zuzusehen wie die Tiere erlegt werden. Von echten Naturschützern verspreche ich mir da etwas mehr Engagement. Aber die Anhänger der Bewegung haben in der Vergangenheit ja lieber Einrichtungen zerstört, die Tiere retten sollten, anstatt die Zeit zu nutzen, um eigene Aktionen durchzufühen. Eins steht jedoch fest: Egal wie lange ihr noch in den Bäumen hängt, Baumaschinen besetzt oder Zäune umwerft, in zwei Jahren werden unheimlich viele Menschen in den großen Flugzeugen sitzen, aus dem ehemaligen Kelsterbacher Wald starten und keinen einzigen Gedanken mehr an Luftakrobatik oder Baumsterben verschwenden; sondern an Sonne, Strand und Caipies denken.

  12. 12 werwolf 26. Januar 2009 um 17:17 Uhr

    ich wünsch euch das der port von den derbsten pfuschern gebaut wird und kaputt geht

    andere sorgen was denn ?? woher bekomm ich mehr geld mehr macht

    ich hab nur eine sorge : das wir es nie aus dem mittelalter schaffen und alles noch schlimmer wird

    wacht ihr endlich auf
    keiner von euch kommt ungeschoren davon ,vielleicht nicht von anderen menschen gestraft auf einem menschengericht.

    aber das universum hat eine spezial kur für euch

    jede mücke ist wichtiger als ihr !

    parasiten ^^

    ihr werdet nie das NIVEAU eines schimpansen erreichen

    oder gar einer wildsau …

    erst wenn der fortschritt für alle menschen auf der welt gleich nutzbar ist ,werden wir ruhen .

    erst wenn ihr euch besinnt und euren niederen platz in der natur wieder einnehmt … denk doch mal darüber nach das ein wesen wie der virus nicht mal sichtbar ist für euch und euch trotzdem töted ohne das ihr ihn bekämpfen könnt oder gar bemerkt

    alles gute an alle besetezer-sympatisanten und helfer

  13. 13 Peter 26. Januar 2009 um 19:12 Uhr

    Hier was andere twittern zu Kelsterbach.

  14. 14 Klaus-Volker Kellner 26. Januar 2009 um 20:33 Uhr

    @Redwood
    Ich weiß nicht was Ihre Phantasie so befeuert.Diese Aussage ist doch nur den Spekulanten nachgeplappert.Alle diese Träume von einem perpetuum mobile des Verbrauchs u. einer wunderbaren Wohlstandsvermehrung bei wenig nachhaltigen Wirtschaften sind doch gerade als unrealistisch entlarvt worden!Die Banken sind plott u. der Staat fast bankrott.Das Geld,das beim Ausbau benötigt wird, ist doch real gar nicht vorhanden.Bevor das thematisiert wird,werden jetzt schnell Fakten geschaffen.
    In zwei Jahren werden aus dem Kelsterbacher Wald nur wenige,aber notwendige Flüge starten.Shopping in NY, Suff in Malle oder Sex in Thai ist nicht mehr drin!

  15. 15 Vibrocil 26. Januar 2009 um 21:45 Uhr

    Klaus-Volker Kellner:

    Genau das gleiche („Ausbau unnötig, denn in ein paar Jahren wird eh niemand mehr fliegen“) wurde auch gesagt, als die Startbahn West gebaut wurde. Oder der neue Flughafen im Erdinger Moos. Oder zahlreiche weitere Ausbaumaßnahmen in D, Europa und weltweit.

    Klar wird das Wachstum irgendwann langsamer, aber die Grenzen sind noch lange nicht erreicht, solange es noch viele Schwellenländer gibt, in denen ein Marktpotential vorhanden ist.

    Aber anscheinend haben Sie noch nicht einmal die GERINGSTE Ahnung von Wirtschaft, Arbeitsleben und Co.

  16. 16 Woody 26. Januar 2009 um 21:58 Uhr

    Also die Arbeitsplätze…. ja ich weiss es, ich arbeite immer wennich hunger habe oder friere. und wenn ichgrad nix zu arbeiten habe, dann scheisse ich mir in die wohnstube und bepisse meinen teppich. Dann hab ich arbeit…. ja wenn alles auber ist, dann ist mein Dach überm Kopf gesichert, mir ist warm und ich bin satt

    KOTZ!!!!

    Das ist doch Krank. von arbeit werden wir auch nicht satt. Wir werden von Produkten Satt trocken. warm und glücklich. Und dazu muss man Beim Bauer, beim Müller, beim Dachdecker oder bei irgendeinem Konsumgutproduzenten (Von mir aus Nintendo für die geistig ganz verarmten) Arbeitne und dort produzieren. Das mProdukt muss aber umweltverträglich sein, damit wir uns nicht selbt unsere Lebensgrundlage rauben. Hinzu ist eine Intakte Umwelt ein Grundbedürfniss. Alles andere macht direkt oder indirekt krank, sowohl physisch als auch psychisch.

    Deshalb sollte man sich sich mal überlegen was man Arbeitet. Die Jagd nach dem Geld ist ebenfalls nur eine moderne Art der Sklaverei gepaart mit einer Illusion auch mal glücklich zu werden.

  17. 17 Mitbürger 26. Januar 2009 um 22:01 Uhr

    um genau zu sein werden im Kelsterbacher Wald gar keine Flugzeuge starten. Es wird eine Landebahn dort gebaut. Was übrigens auch bedeutet das das zusätzliche Lärm-Aufkommen wesentlich geringer ausfällt als bei einer Startbahn.

  18. 18 Mörfelder 26. Januar 2009 um 22:57 Uhr

    Danke, Herr Kellner!

  19. 19 HaltSo 26. Januar 2009 um 23:07 Uhr

    Euer Engagement im Wald habe ich vom ersten Tag an vor Ort verfolgt. Glückwunsch zu eurem Durchhaltevermögen, auch wenn es letzten Endes leider nicht zum gewünschten Erfolg führt(e).

    Von Anfang an fehlte das Interesse der Bevölkerung an dem Ausbau. In den am stärksten betroffenen Gemeinden – Hochheim, Flörsheim, Eddersheim, Okriftel und Kelsterbach – leben ca. 66.000 Menschen. Nicht einmal 1% dieser Anwohner nahmen oder nehmen an Protestaktionen teil. Zu stark ist wohl die Angst und die Abhängigkeit vor dem und vom „Flughafen“. Viele arbeiten dort und wollen, können oder trauen sich nicht sich gegen ihren Arbeitgeber aufzulehnen. Viele haben schon Ausgleichszahlungen erhalten und denken nicht so weit, dass ihre Kinder wegen des Lärms keine Fenster in der Schule mehr öffnen können, dass sie keine Krebse mehr im Mönchswaldsee beobachten können oder mit ihren ersten Liebschaften an den See zum „wasauchimmer“ gehen können.
    Viele erkennen gar nicht die Tragweite dieses Ausbaus. Die meisten Menschen sind käuflich, es ist nur eine Frage des Preises. Eine Gemeinde im Rhein Main Gebiet kannst Du für ca. 32 Mio´s bekommen…

    Der Glaube an die versprochen Jobs lässt die Bewohner im Umfeld still halten. Dass diese Jobs eben nur Jobs sind, siehe eure privaten „Bewacher“, die sich für einen Hungerlohn ein bisschen wichtig machen dürfen, sieht jetzt noch niemand.

    Ihr schreibt von der Startbahn West.
    Trotz der damaligen „Schlachten“ wurde die Startbahn gebaut, vielleicht liess auch das die Menschen auch ein Stück weit resignieren und bei diesem Ausbau, leider umsonst, der Justiz vertrauen. Und ich schliesse eine Wette ab: Wenn ihr in ein paar Jahren irgendwo fest und abhängig im Berufsleben steht, werdet ihr wieder von einer Flughafenerweiterung des Frankfurter Flughafens lesen. Werdet ihr dann auch Job, Familie, Kinder etc. zu Hause lassen um zu demonstrieren.

    BTW südlich des Flughafens, an der A380 Halle, werden von der Öffentlichkeit noch weniger wahrgenommen, auch 60 Hektar Wald abgesäbelt.

    Ich habe mich an dem Tag als euer Camp eingezäunt wurde von diesem kleinen Paradies, das gerade vernichtet wird mit Tränen in den Augen verabschiedet.

    Ich danke euch ganz, ganz herzlich für euren Einsatz und wünsche euch, mir und der Menschheit, dass bald ein Umdenken einsetzt.

    W – Wir
    A – alle
    L – leben
    D – davon

    Mit sehr, sehr traurigen Grüssen ins Camp

  20. 20 Mörfelder 27. Januar 2009 um 0:13 Uhr

    @Woody — Sehr richtig!

    @HaltSo — Yep, denke auch: für die, die sich heute (gute) Arbeitsplätze erhoffen oder einfach nur stillhalten wird es ein böses Erwachen.

  21. 21 Klaus-Volker Kellner 27. Januar 2009 um 2:10 Uhr

    @Vibrocil
    Schade,dass Sie,wenn Sie mich schon persönlich angreifen,sich hinter einem Pseudonym verstecken.Selbstverständlich gibt es in den noch zu entwickelnden Regionen der Welt Bedarf an verkehrlichen Infrastrukturmaßnahmen.Nicht aber in der Rhein-Main Region,die bezogen auf den Kern u. das weite Umland voll entwickelt ist.Ein Bedarf sehe ich auch im Bereich der Hauptstadt Berlin,doch hier hat dies die Lobbyarbeit von Fraport bislang erfolgreich konterkariert.
    Im übrigen hat die IATA gerade die ewig andauernde Krise im weltweiten Luftverkehr beschrieben u. für 2008 Verluste von 5Milliarden Dollar beziffert.In jüngster Vergangenheit hat Fraport direkte u. indirekte Zuwendungen(Verlustübernahme aus fehlgeschlagener Auslandsbeteiligung,Verlegung der Amerikaner in die Pfalz,EU-Mittel etc.)von rund 1Milliarde Euro erhalten.
    Im 18.Subventionsbericht der Bundesregierung wird festgestellt,dass Luftfahrtbetriebsstoffe mit 435 Millionen Euro subventioniert wurden.
    In einem Bericht des Deutschen Verkehrsforum ist zu lesen,dass 0,50Euro pro Jahr u. Passagieräquivalent an die Flughäfen gezahlt werden,d.h. bei 80 Mill. Fluggästen 40Millionen Euro usw.usw.
    Deshalb sollte der Lufttransport,er ist aufwendig u. nicht kostendeckend, auf das Notwendige beschränkt sein.
    Ich hätte es fast vergessen:Nach dem RDF-Gutachten vom 12.Mai2004 betragen die externen Kosten für die Region,verursacht durch den Flughafenbetrieb, per anno ca. 130 Millionen Euro!
    Die Region sollte durch Investitionen in Bildung,Forschung,ÖPNV,alternative Energieerzeugung u.-verteilung sowie das Zusammenleben der Generationen u. Naturschutz für die Zukunft gestärkt werden.

  22. 22 EP 27. Januar 2009 um 10:35 Uhr

    @HaltSo

    Vielleicht ist es ja auch so, dass die absolute Mehrheit der 99%, die nicht an Protestaktionen teilnehmen, überhaupt kein Problem mit dem Ausbau hat. Ein paar Einzelne mögen resignieren, der Rest ist schlicht dafür.
    Die Meinung derjeniger, die sich heute im Wald ihren Allerwertesten abfrieren, ist doch nicht mal ansatzweise Mehrheitsmeinung. Das macht die Meinung nicht weniger wert, aber man sollte doch nicht so tun, als hätte die breite Bevölkerung ein Problem mit dem Ausbau. Das Gegenteil ist der Fall, die Menschen wissen, was der Flughafen wirtschaftlich für sie und ihre Lebensqualität bedeutet. Ich freue mich auf 2011

  23. 23 Klaus-Volker Kellner 27. Januar 2009 um 14:36 Uhr

    Gerade kommt über den Ticker,dass der Flugzeugbauer Airbus mit 5 Milliarden Euro aus dem franz. u. noch nicht quantifizierter Bürgschaft aus dem deutschen Staatssäckel reanimiert wird.
    Dabei werden sowieso schon die immensen Entwicklungskosten wie z.B. beim A380 vom Steuerzahler voll finanziert u. nicht mehr über die Verkaufserlöse hereingeholt.
    Trotzdem werden mit allerlei Bilanzzierungstricks immer wieder von den Verantwortlichen der deutschen Luftverkehrswirtschaft Gewinnfantasieen aus dem Hut gezaubert.Ehrlicher ist da die IATA.Sie meldet seit Jahren Verluste.

  24. 24 HaltSo 27. Januar 2009 um 14:49 Uhr

    @EP

    Ich finde es einfach sehr schade, dass Lebensqualität mit wirtschaftlichem Erfolg, sprich in Dollar oder Euro gemessen wird. Ich gehöre eben zu den Menschen, die lieber im Wald als vor dem neuen Plasma-TV sitzen.

    Ich lasse mich gerne überraschen, wieviel und welche Jobs der Ausbau wirklich bringt. War am Anfang von hunderttausend Jobs die Rede, waren es während des Wahlkampfes noch 60.000. Inzwischen wurde diese Zahl auf 10.000 reduziert.

    Ich habe auch Verständnis für die Menschen, die vom Flughafen abhängig sind, oder für diejenigen, die sich durch den Ausbau bessere wirtschaftliche Verhältnisse erhoffen – Allein, mir fehlt der Glaube.

    Meines Erachtens haben wir auch eine Verantwortung für nachfolgende Generationen und müssen uns vor unseren Kindern und Enkelkindern für unser heutiges Tun verantworten…

  25. 25 Koch 27. Januar 2009 um 19:25 Uhr

    Wie weiter?

    Als erstes muß der Alltagsbetrieb des Camps sichergestellt werden. Trinkwasser- und Lebensmittelversorgung wurden bislang nicht beeinträchtigt und ich erwarte dass das so bleibt. Dann muß unverzüglich wieder eine funktionierende Müllabfuhr eingerichtet werden. Die Fraportsklaven mit denen ich gesprochen habe hatten keine Ahnung davon dass vor ihrem Erscheinen von der Gemeinde Kelsterbach der Müll abgeholt wurde. Kompost kann gegenwärtig auch innen am Zaun vergraben werden, Altpapier geht in die Feuertonne, Altglas und Leergut müssen mit Rückkehrrecht abgefahren werden können. Außerdem muß das externe Waschen von Wäsche möglich sein, das beinhaltet auch dass Schlafsäcke die zum Waschen aus dem Camp herausgegeben werden wieder zu ihrer rechtmäßigen Bestimmung zurückkehren können. Desweiteren muß die Energieversorgung mit Flüssiggasflaschen und Generatorentreibstoff sowie Feuerholz unbehelligt möglich sein. Überhaupt sollte der Zugang zum Camp auch dann wenn er nicht unkontrolliert ist wenigstens unbehindert sein, es muß auch nach Kontrolle möglich sein sich der Waldbesetzung unbefristet anzuschließen, sowie diese zu verlassen, beispielsweise um zu duschen, in Ruhe im Internet zu surfen, oder zu schlafen, und anschließend wieder zurückzukehren.

    Es ist ebenso offensichtlich dass die Polizei eine Übermacht darstellt wie dass eine politische Weisung zu einer Räumung zum Zeitpunkt dieser Worte nicht gegeben ist. Ob diese irgendwann kommt oder nicht, in jedem Fall stellen das Funktionieren der Ver- und Entsorgung und die Freiheit des grenzüberschreitenden Verkehrs bis dahin einen Prüfstein dafür an dem sich messen läßt ob diese Übermacht Aushungerung im weitesten Sinne zu ihren Mitteln zählen möchte.

  26. 26 waldwaremaol 27. Januar 2009 um 20:31 Uhr

    @wildschweinfreund: andersdenke als „idioten“ zu bezeichnen, zeugt von einer blinden naivität. beschränke dich doch bitte auf gegenargumente, die meinewenigkeit, oder auch andere leser hier, nachvollziehen können. in einer diskussion sollte es schlich zugehen. beleidigungen zeugen in der regel eigentlich nur davon, dass einem selbst die argumente ausgegangen sind.

    waldwaremaol

  27. 27 CM 27. Januar 2009 um 21:50 Uhr

    Also ich war am Samstag da und ich war entsetzt wie vermüllt bei Euch alles ist !

    Ehrlich gesagt habe ich gedacht, daß UMWELTaktivisten wert auf eine SAUBERE Umgebung legen und nicht im eigenen Müll ahusen bzw. den Müll an allen Ecken liegen lassen.

    Wie verträgt sich das mit euren Ideen – Wald retten aber Umwelt verdrecken ?Ansonsten : Weiter so, aber bitte mit Änderungen !

  28. 28 Klaus-Volker Kellner 27. Januar 2009 um 22:14 Uhr

    Klaus-Volker Kellner
    @CM
    Ich komme schon seit Monaten dort wöchentlich vorbei.Unter den dortigen erschwerten Lebensbedingungen war der Zustand schon aktzeptabel.Selbst Mülltrennung ist angesagt.Mir sind immer wieder Leute aufgefallen,die sich um ein gutes Erscheinungsbild bemühten.Mittlerweile ist auch die Bewegungsfreiheit eingeschränkt u. von den Wachmannschaften wird mit Absicht Stress erzeugt.Ansonsten ist es wie im richtigen Leben.Das hat nichts mit Umweltaktivisten zu tun.Dreckspatzen wirken überall.Man braucht sich nur die S-Bahn-Züge im Rhein-Main Gebiet betrachten.Es sind mittlerweile die dreckigsten,besonders die Linien über den Flughafen(S8,S9),in der ganzen Republik,obwohl sie täglich gereinigt werden.

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