Alarm – Tag X – Räumung!

Das Waldcamp ist geräumt:

Am Mittwoch (18.02.09) gegen 7.30 Uhr hat ein Gerichtsvollzieher begonnen, den Räumungsbeschluss zu verlesen, den Fraport am vorherigen Tag vor dem Landgericht Darmstadt erwirkt hat. Mit ca. 20 Kletterern, 2 Hubwagen und etwa 150 Bodenkräften wurden die Leute aus dem Wald geholt. Die Presse durfte erst nach erbosten Protesten, wenigstens einen eingezäunten Bereich im Camp, betreten (und wurde danach von der Fraport bespitzelt / s.U. RTL-Hessen). Noch am gleichen Tag zertörten Polizei und Fraport, alle Hütten und fällten die Bäume mit unseren Baumhäusern. Laut dem Focus soll das Waldstück, auf dem sich das Camp befindet bis zum 28. Februar gerodet werden. Die Fraport hat gegen alle 37 anwesenden BesetzerInnen Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs gestellt. Doch der Widerstand geht weiter! Besucht die BesetzerInnen an der neuen Mahnweache im Kelsterbacher Wald, oder macht eigene Aktionen.

Nächste Demo: Sa. 21.02.09, 14 Uhr am Wanderparkplatz an der Okrifteler Straße (weitere Infos s.O.)

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Presse-Berichte über die Räumung:

- Wolf Wetzl: Als wäre nichts geschehen…

- Frankfurter Rundschau: Polizisten räumen Widerstandscamp // Es wird nichts mit Sommer im Camp // Reaktionen auf die Räumung // Rauher Umgang… Fraport besorgt sich Durchsuchungsbefehl // Linke im Wald // Die letzte Bastion ist gefallen // Fotostrecke: Vom Anfang bis zur Räumung // Fraport erstattet Anzeigen

- RTL-Hessen: Räumung + Einschränkung des Presserechts // Fraport bespitzelt Presse
- ZDF Heute-Magazin // ZDF-TV-Bericht
- die taz
- Radio-Querfunk Interview aus dem Baumhaus während der Räumung
- Erste Indy-Meldung
- hr-online // hessenschau TV-bericht // HR Journalisten-Bespitzelung
- Radio Corax Halle
- Radio Z: Rückblick
- Main-Spitze
- Main-Spitze über die Abgeordneten im Wald
- Focus-Online 1 // Focus-Online 2
- Netzzeitung
- AP-Meldung
- ddp-Meldung
- Echo-Online
- PM der Grünen zur Räumung
- BILD-Shortcut
- FAZ 1 // FAZ 2
- Radio FFH + hr-info -zusammenschnitt auf youtube

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- Robin-Wood-Pressemitteilung.
- Robin-Wood-Pressemitteilung Nr. 2 (17:00)
- Kontakt zur Waldbesetzung, Tel. 0176 / 263 389 86
- ROBIN WOOD Pressestelle Tel. 040/380 892 22

NEWS-TICKER:

UPDATE (00:00)

Das Camp ist geräumt, die Hütten zerstört doch der Widerstand geht weiter.
Gegen 21:00 waren alle in gewahrsam genommenen BesetzerInnen wieder auf freiem Fuß. Die Fraport drohte jedoch (laut FR/ s.u.) mit Strafanzeigen und hohen Geldbußen.
Doch auch wenn unser Camp geräumt ist: WIR GEBEN NICHT AUF!
Danke an alle MitbewohnerInnen, UnterstützerInnen und alle am Flughafenwiderstand beteiligten Menschen!
Lasst Wut zu Wiederstand werden. Lasst Tränen zu Taten werden, lasst Bauzäune zu Barrikaden werden, Startbahnen zu Skateparks, Terminals zu Baulücken, aber lasst Wälder Wälder bleiben.

UPDATE (20.30)

In den letzten Stunden wurden alle Bäume, in denen sich Baumhäuser befanden, gefällt. Die Baumhäuser wurden somit zerstört. Gegen 18.30h fand eine Spontandemo von ca. 120 Menschen statt, die vom Parkplatz an der Okriftler Str. bis zum abgeriegelten WaldbesetzerInnen Dorf führte.
Die Polizei versucht zu unterbinden, dass mehr Menschen ihre Zelte an der Mahnwache nahe dem Parkplatz aufschlagen, um dort die Nacht zu verbringen.


UPDATE (18.30)

Laut Informationen von Robin Wood wurde die BI-Hütte gegen 17.45 vom Räumkommando aus Polizei und Fraport zerstört.

UPDATE (17:30)

Die Zweite Robin-Wood-Pressemitteilung, mit einer Zusammenfassung der Lage ist raus. Laut der PM wurden insgesamt 18 Leute in Gewahrsam genommen. Zudem wurde ein weiteres Baumhaus gegen 16:30 geräumt.

UPDATE (16:16):

Gerade kam der Gefangenentransporter mit den KlettererInnen aus dem RoWo-Baumhaus beim Polizeipräsidium in Frankfurt an. Dort sind die ersten Leute auch schon wieder aus derm Gewahrsam entlassen worden. Der Hauptteil des Camps ist anscheinend von Personen geräumt. Unklar ist wie es um die Baumhäuser im Eingangsbereich des Camps steht.

UPDATE (14:00):

Das RobinWood-Baumhaus ist geräumt! Die Polizei hat alle 4 angeketteten Personen mittels Flex (Trennschleifer) vom Baum gelöst und in Gewahrsam genommen. Aktuell werden die Hebebühnen + Sprungtuch an einer weiteren Plattform aufgebaut, auf der sich mindestens eine Person aufhält. – Radio-Querfunk Interview aus dem Baumhaus während der Räumung

UPDATE (13:00):

Nähere Infos zur Boden-Räumung + Soli-Treffpunkte: Personen am Boden werden in der BI-Hütte zusammengetrieben und danach einzeln herausgeführt, kontrolliert, fotografiert und dann entweder mitgenommen oder am Eingangstor rausgelassen. Das Robin Wood Baumhaus und mindestens ein weiteres Baumhaus sind nach wie vor besetzt. Besucher und Unterstützer kommen nicht ins Camp rein, aber bis zum Eingang an der See-Ecke. Von diesem Sammelpunkt aus wird mit Protesten, Liedern, Megaphonen und Sprechchören die Solidarität mit den Besetzern bekundet. Ruf-Kommunikation mit den Bestzern auf den Bäumen ist möglich.
Bisher gab es 7 Festnahmen, 2 davon sollen dem Haftrichter vorgeführt werden.

UPDATE (12.30):

Leute am Boden sind komplett geräumt, vereinzelt können noch Leute einige Privatsachen aus dem Camp holen. Beide Hebebühnen stehen am RoWo-Baumhaus. Die 4 AktivistInnen sind weiterhin angekettet. Die Polizei verhandelt mit dem fünften Kletterer und bereitet die Entfernung der Angeketteten vor. Einige PressevertreterInnen sind vor Ort, dürfen sich aber nur in einem abgesperrten Gebiet ca. 30m entfernt vom RoWo-Baumhaus aufhalten.

UPDATE (11:45)

Es befinden sich 5 Leute im RobinWood-Baumhaus, 4 davon haben sich an den Baum gekettet, der Fünfte dient als Kontaktperson. Einige Polizeikletterer sind im Baumhaus und nehmen eine Seitenwand ab um die Angeketteten loszumachen. Die Robin-Wood-Pressemitteilung. ist raus!

UPDATE (11:15):

Jetzt wird das RoWo-Baumhaus geräumt. Die Polizei lässt keine Kontaktperson für die Kletterer zu und auch niemanden der/die die Räumung beobachten kann. Das ist schockierend, denn in der Vergangenheit hat sich immer wieder gezeigt das Polizeikletterer extrem schlecht ausgebildet sind und die Leute oft nichtmal richtig sichern können, und zu Brutalität in der Höhe neigen.

UPDATE (11:09):

Inzwischen wird die Presse durchgelassen. Auch BI-lerInnen kommen ins Camp rein. Die Besetzer werden nach und nach abgeführt. Vom Boden sind bald alle weg. Das Robin Wood Baumhaus konnte von der Polizei noch nicht eingenommen werden.

UPDATE (09:30):

Es sind etwa 20 Polizeikletterer im Walddorf im Einsatz. Mindestens ein Baumbesetzer wurde bisher geräumt. Die Polizei entfernt Seile + Seilbrücken aus den Bäumen. Aktuell versucht sie, das ROBIN WOOD-Baumhaus mit einem Hubwagen zu erreichen.
Die Polizei be- bzw. verhindert die Beobachtung ihres Einsatzes durch die Presse: Den anwesenden JournalistInnen wird der Zugang zum Camp verwehrt mit der (falschen) Begründung, sie bräuchten dafür eine Genehmigung der Fraport. Der Pressesprecher der Fraport, Schwalm, ist angeblich auf dem Weg.


61 Antworten auf “Alarm – Tag X – Räumung!”


  1. 1 Stubenhocker 18. Februar 2009 um 9:27 Uhr

    Viel Kraft euch allen, macht es ihnen so schwer wie möglich!
    Mehr Bäume , weniger Flugzeuge!

  2. 2 Michael 18. Februar 2009 um 9:59 Uhr

    Muss leider erstmal Arbeiten, komme danach sofort Raus.
    Bitte halltet uns auf dem laufen……
    bis später um 18:00 Uhr…

    Michael

  3. 3 Mensch 18. Februar 2009 um 10:02 Uhr

    Erbamen – zu spät – die Hesse´ komme´

  4. 4 Anneke 18. Februar 2009 um 10:14 Uhr

    ich bin in gedanken bei euch!!!
    viel glück und passt auf euch auf!
    ihr habt gute arbeit geleistet!
    bin sehr, sehr stolz auf euch und dankbar für euren großen einsatz!!

  5. 5 Kelsterbacher 18. Februar 2009 um 10:46 Uhr

    Ich bin in Gedanken auch bei Euch!

  6. 6 Dean 18. Februar 2009 um 11:38 Uhr

    Moin,

    muss leider auch Arbeiten aber bin so gegen 18 Uhr vor Ort!

    Gebt nicht Kampflos auf….!! Viel Glück und haltet uns auf dem Laufenden!!!

  7. 7 Administrator 18. Februar 2009 um 11:38 Uhr

    Ich versuche mal einen kleinen News-Ticker hier zu machen.

    hold your ground!

    punkZ

  8. 8 Simone 18. Februar 2009 um 11:46 Uhr

    Hab gerade eine spontane Solidemo für heute abend in Gießen angekündigt:
    20 Uhr, Kirchplatz

    Anschl. würde ich gerne den Film „Im Zentrum der Macht“ zeigen, eine Doku über Fraports Einflussnahme auf politische Prozesse, Ort muss noch gefunden werden

    Seid tapfer! Überfordert euch nicht! Wer „danach“ Urlaub braucht, wende sich mal an mich…

  9. 9 Michael 18. Februar 2009 um 11:55 Uhr

    Hi Simone,
    ein Platz wäre die Mahnwache. Wenn die noch zu erreichen ist.

    Admin, was ist mit der Alarm SMS, bei ist keine SMS ein gegangen !!!!

    EDIT:
    Der SMS-Verteiler wurde auf jeden Fall ausgelöst. Vielleicht gabs da Fehler im Ablauf – keine ahnung…
    Die Mahnwache ist scheinbar noch erreichbar. sonst: Waldparkplatz an der Okrifteler Str.

  10. 10 alerta 18. Februar 2009 um 12:26 Uhr

    wie wäre es mit einer baldigen großen sponitdemo in frankfurt?

  11. 11 Anonymous 18. Februar 2009 um 13:10 Uhr

    Gleich kommt auf FFH ein „Interview“ mit einem Baumbesetzer!

  12. 12 sarah 18. Februar 2009 um 13:12 Uhr

    verdammt warum lasst ihr euch auch gerade dann räumen wenn ich mal einen tag weg bin?!
    ich komm so schnell es geht zu euch….
    hab euch wahnsinnig lieb

  13. 13 marflow 18. Februar 2009 um 13:44 Uhr

    robin wood, gebt nicht auf! Sonst sind nur noch die „bösen“ waldbesetzer übrig, wo man nur darauf wartet, sie zu kriminalisieren.
    Ich drücke allen die daumen.

  14. 14 Anneke 18. Februar 2009 um 14:29 Uhr

    bruder! ich bin so stolz auf dich! aus der ferne verfolge ich den news-ticker! danke administrator! ich drücke weiter die daumen!

  15. 15 Jules 18. Februar 2009 um 15:03 Uhr

    hey scheiße man, kaum bin ich ne zeit weg wird geräumt.
    naja immerhin, das camp hat mir einiges beigebracht, wir hatten spaß und ein paar echt geile aktionen^^

    haltet die bullen hin solangs geht!

    man sieht sich irgendwann!

  16. 16 Takera 18. Februar 2009 um 16:00 Uhr

    Es ist schön zu wissen, dass es noch Menschen wie euch gibt!!!! Wären die meisten von uns nicht geblendet und vergiftet von der eigenen Profit- und Machtgier, so würden sie euch heute mächtig auf die Schulter klopfen.
    Liebste Grüße und genießt wenigstens am heutigen Tag die Sonne

  17. 17 konsumetIn 18. Februar 2009 um 16:48 Uhr

    HI, super wie ihr so lange durchgehalten habt, trotz der kälte und aussichtslosigkeit (ode rhabt ihr geglaubt ihrkönnt den ausbau stoppen?)
    gut wenn es idealisten gibt, die für eine sache eintreten.
    gruß, die die auch in zukunft ab uns an fliegen will, und daher nicht das recht hat den mund aufzureissen

  18. 18 konsumetIn 18. Februar 2009 um 16:48 Uhr

    HI, super wie ihr so lange durchgehalten habt, trotz der kälte und aussichtslosigkeit (ode rhabt ihr geglaubt ihrkönnt den ausbau stoppen?)
    gut wenn es idealisten gibt, die für eine sache eintreten.
    gruß, die die auch in zukunft ab und zu fliegen will, und daher nicht das recht hat den mund aufzureissen

  19. 19 WaldCampKanal 18. Februar 2009 um 17:00 Uhr

    Hallo, auf YouTube im WaldCamp-Kanal sind einige Radiointerviews von heute hochgeladen, anhören und weiterverteilen :-)

    Waldcamp Räumung 1 Kelsterbach (Frankfurt)
    Radio FFH und hr-info 18.02.2009
    http://www.youtube.com/watch?v=vt6XYKwIseM

    Waldcamp Räumung 2 Kelsterbach – Querfunk (Frankfurt)
    Radio Querfunk 18.02.2009
    http://www.youtube.com/watch?v=0RrQkhYVU_o

    beide Clips sind hochgeladen
    der erste ist schon zu sehen, zweite wird gerade konvertiert oder so (processing, please wait)

  20. 20 Helmut 18. Februar 2009 um 17:07 Uhr

    Die Polizei ist absolut weisungsgebunden und macht nur, was Koch befiehlt. Deutschland braucht Katharsis – das heißt: Die Treppe wird von ganz oben runter gekehrt. Wer meine Gesundheit angreift, muß weg. Als PRAKTIZIERENDES CDU-Mitglied wünsche ich Roland Koch deshalb die Pest an den Hals, schon allein für den Dreck, den er vom Himmel auf meinen Lieblings-Weinberg regnen läßt.

  21. 21 Kommunist 18. Februar 2009 um 17:21 Uhr

    Auf gehts ,alle hin! Mach mich jetzt auch auf den Weg! Man sieht sich!

  22. 22 Kommentator 18. Februar 2009 um 18:22 Uhr

    An Konsumentin:

    Diesen Denkfehlen machen viele, die glauben, etwas niemals kritisieren zu dürfen, was sie gelegentlich selber nutzen. Die derzeitigen 500.000 Flugbewegungen reichen auch für Dich und mich lange aus, um einmal alle paar Jahre zu fliegen.
    Wir fordern ja auch nicht den zehnspurigen Ausbau aller Autobahnen, nur weil wir auch Auto fahren, oder?

    Zu den Arbeitsplätzen:

    Selbst wenn – was ich bezweifle – durch den Ausbau Arbeitsplätze entstehen, sind das keine zukunftsfähigen Arbeitsplätze. Sonst müsste man auch dafür plädieren, den Walfang auszuweiten, mehr Landminen oder mehr Giftgas zu produzieren, weil das ja schließlich auch Arbeitsplätze schafft.

    Zu Rowenta:

    Gerade wurden in Erbach 120 Leute entlassen, weil die von ihnen produzierten Bügeleisen nicht mehr wettbewerbsfähig waren. Eben weil über den Flughafen ständig billige Bügeleisen z. B. aus China eingeflogen werden. Also vernichtet der Flughafen in Wirklichkeit Arbeitsplätze. Und künftig können dann zwei oder drei der entlassenen Odenwälder täglich nach Frankfurt fahren, um vielleicht mit dem Stapler die chinesischen Bügeleisen auszuladen. Diese Jobs werden dann wieder gezählt und uns als Jobwunder Flughafen präsentiert.

    Dank und Anerkennung für die Leute, die so lange im Camp unter widrigen Bedingungen ausgehalten haben!

    Und an alle anderen: Lasst Euch von Politik und Medien nicht länger verarschen!

  23. 23 solidarität 18. Februar 2009 um 19:36 Uhr

    ich weine weil ich nicht bei euch bin

  24. 24 Richter 18. Februar 2009 um 19:57 Uhr

    Ihr Heuchler, Insektenzüchter oder wie man euch dreckiges Pack noch so nennen mag.

    Ich schreibe solange hier rein bis ihr Kritik zulasst. Andernfalls wenn es euch nicht gefällt müsst ihr diesen Scheiß Blog sperren
    ---

    EDIT:
    kleiner Tipp: Kritik und Beleidigungen sind zwei paar Schuhe… guck mal im duden nach…
    deine ständigen Beleidigungen erreichen garnichts, außer, dass ich sie wieder und wieder löschen werde. das tolle dabei: du brauchst viel länger zum schreiben als ich zum löschen, von daher empfehle ich dir es einfach zu lassen (such dir lieber ‚n job oder so xD). du stresst dich selber damit mehr als uns.
    Kritik in allen ehren, die wird hier (wenn du mal in die anderen posts schaust) auch gerne geduldet, allerdings brauchen wir (besonderst heute) keinen derartigen verbalen durchfall…
    ps. auch wenn es mich durchaus amüsiert werde ich alle weiteren posts von dir, solange sie derart beleidigend sind, wieder löschen.
    liebste grüze, ein frischgeduschter admin
    ---

  25. 25 Nachdenker 18. Februar 2009 um 20:22 Uhr

    …es ist wohl vorbei mit dem Camp.

    Es gilt, sich einer neuen Widerstandsform zu widmen. Mit lauteren Mitteln. Gegen die Rodungsfirmen vorzugehen ist nicht mein Ding, ich habe deshalb fast alles hingeschmissen, als so ein Aufruf kam.

    Stabilisiert erst mal die neue Mahnwache. Dort kann man ja wohl noch ungehindert hin, es ist ja auch Eigentum von Kelsterbach und die Fraport hat da nichts zu melden.

    Ruhe bewahren und neu nachdenken, zwei Tage durchatmen, alles was überstürzt kommt, kann nicht überlegt sein. Was ist mit Sonntag?

  26. 26 Euern Voll-& Herzblut-Fassenachter 18. Februar 2009 um 20:37 Uhr

    Wald – Fassenacht – 2009

    En Narr, der hat, ich sag’s bescheiden,
    soin Kopp nit nur ums Haar zu schneiden.
    En Koch normalerweise hat,
    des Cola und McDonald’s satt.
    Denn, wer von Kochkunst was versteht,
    doch niemals zu McDonald’s geht.

    Die Hessenwahl – da hat’s gescheppert,
    die CDU guckt bedeppert.
    Der Wähler dieses scheue Reh,
    läßt sich im Wahllokal kaum seh.

    Refrain:
    heile heile Gäns-che
    der Wähler meint es gut.
    zieht schnell das Konsequenz‘che
    jaacht fort die Bambelschnuut.

    Für die Wiesbadener:
    In Wiesbade der Koch, Ihr wißt,
    de Statthalter vom FRAPORT ist.
    Sagt Euerm Oberbürgermeister Müller
    Der Koch schon zweimal war kein Knüller.

    Der hatt‘, weil er so unbeliebt,
    zwei Landtagswahle schon versiebt.

    Rhoihesse un die Vorder-Palz
    uff Roland Koch schiebt soooo en Hals.
    So ebbes hätt mer ohne Bosse
    am Donnerberg schoo längscht geschosse.
    **

    Koch gibt sich gern martialisch wild
    und is doch nur e Abziehbild.
    Koch koin Respekt vor annern kennt,
    uns selbscht nitt mol die Nachtruh‘ gönnt.

    Nacht-Flug-Verbot hatt‘ er versproche,
    um die NAIVE ab-zu-k..
    Vum Alsheimer scheint der befalle,
    sonscht däht der soi Verspreche halle.

    Die Stirn zu biete
    Roland Koch,
    Ihr liebe Leit,
    ei traut Euch doch.

    Mir Meenzer wisse
    was mer wolle:
    Niemals regiert wern
    von soom Dolle!

    De Obelix, ich glaab, des wisst’er
    Hat doch kee Schiss vor soom‘ Philister
    **

    Dem Obelix is vor nix bange,
    der hätt die Wildsau längst gefange,
    wann die doch nitt, oh groß Malheur
    so schrecklich ungenießbar wär.
    **

    Zum Abschluß fReunde, Ihr hier seht:
    Das NEUE Mainzer Nachtgebet:

    Komm, lieber Herr,
    schmeiß Koch eraus,
    ab in die Höll
    zum F.-J. Strauß.
    Des Rumpelstilz’che aus Eschborn
    hott uff dem Stuhl doch nix verlorn.
    laßt ihn im Fegefeuer schmorn.

  27. 27 oeff 18. Februar 2009 um 21:31 Uhr

    Die Mehrheit der Bevölkerung habt ihr mit dem Camp nicht mobilisiert. Wer Frau und Kinder zu versorgen hat, interessiert sich eben mehr für die Spatz in der Hand, als die Tauben auf dem Dach. Ihr werdet euren Idealismus auch noch aufgeben, wenn es nicht mehr nur um euch und eure Selbstverwirklichung geht.

  28. 28 Trollinger Helmut 18. Februar 2009 um 21:39 Uhr

    Helmud Kohl häde alles pesser gemacht! Koch muss weg, wir löffeln die Suppe von Koch welche die CDU nichd will!

  29. 29 Trollinger Helmut 18. Februar 2009 um 21:42 Uhr

    Helmud Kohl wir prauchen dich! Befrei uns von Koch und mach den Bäumen den Weg frei! CDU ohne Koch = Kein Fraport

  30. 30 Tuffli 18. Februar 2009 um 22:05 Uhr

    @Baumschubser

    Schon mal mit einer Therapie versucht?

    @oeff

    Schon mal darüber nachgedacht in welch einer Welt Deine Kinder leben müssen? Ich will nicht, dass meine Enkel sich nur mit Sauerstoffmaske auf diesem Planeten bewegen können.
    Auch wenn ich nicht immer im Wald sein kann, werde ich weiterhin der Bewegung Geld spenden, damit Leute wie die Campbewohner weitermachen können.

  31. 31 fight fraport 18. Februar 2009 um 22:43 Uhr

    ich hoffe es geht euch allen gut!
    wie schaut´s mit den verhafteten aus?
    wie viele sind noch in gewahrsam & wie lange vermutlich?
    gibt es schon ideen für die nächsten tage?

    solidarität mit allen waldbesetzer_innen!!!

  32. 32 Muartiez 18. Februar 2009 um 23:24 Uhr

    Ihr habt das Richtige mit den richtigen Mitteln gemacht!

    1. Ist es das Recht eines Menschens hier im Lande für seine Überzeugung friedlich einzustehen.

    Und 2. sollte es die Aufgabe eines jeden VERDAMMTEN Menschens sein sich für das Wohl der Natur einzusetzen. Istse weg, biste weg…

    Danke für den friedlichen Protest. Auch wenn es manchmal etwas holpriger wurde. Immerhin habt ihr gesehen, und gezeigt, das es in allen Reihen Probleme und Fehler gibt. Aber mehr als diese Zustände aus ihren dunklen Ecken heraus zu locken bleibt einem in dieser Zeit nicht. Aber die Akte „Ungerechtigkeit“ wird stets durch wahrhafte Fakten immer dicker und dicker, bis sie am Schluss dem Druck von allein nicht mehr stand halten kann und aufplatzt.

    Nehmt eure Erfahrungen mit teilt die Geschichten mit anderen. Es werden bestimmt einige mit offenem Herzen zuhören und die Wahrheiten heraus lesen.

    Ich wünsch euch was… etwas lebendiges.

    Gruß

  33. 33 le pâtissier 19. Februar 2009 um 0:29 Uhr

    an KonsmentIn

    sorry, das wir uns so schwer verständlich gemacht haben.
    frankfurt hat international den zweit grössten Frachtflughafen und will diesen erweitern.
    Fliegen wird mensch auch weitehin können ohne eine extra Landebahn
    Lärmschutz interessiert Fraport nicht.
    Nachtflugverbot auch nicht.
    Arbeitsplätze (lol), sind Versprechen für die politische Umsetzung.
    Es geht um Profite, nicht um Meschen.
    Menschen kann ich vertraunen, Profitinteressen nicht.
    Sorry KonsumentIn, wenn ich nicht fliege, dann wegen unserer Kinder.

    An Richter
    hallo Troll, solche Beiträge, glaube ich, bleiben nur hier stehen. Ich liech imma am boden und kriech keine luft mehr wenn Sie sich hier so aufblähen. Ich empfehle Ihnen Ricinusöl und sie werden sich wunderbar entspannen.

    LiebeR oeff,
    viele bekannte und berühmte menschen
    haben ihren Idealismus nie aufgegeben.
    Es handelt sich um Ansichten nicht um Überzeugunen!
    Zu dem Sprichwort: Der Spatz mag hier der Lärm sein und die Tauben die Ratten der Lüfte.
    Habe keine Angst um die Anderen.

    Schade, das sich die Presse hat verhindern lassen
    und dabei wollte z.B. die FAZ bei uns ein selbst mitgebrachtes Fass aufmachen bezüglich der Pressefreiheit.
    Jetzt ist schweigen!
    Die Blauen lassen keine Bilder (oder nur vorab abgesproche)zu. Fraport freut sich, da sie mit guter Organisation, dem „Blauen Gehorsam“ und naivem Journalismus es geschafft haben, für eine fast Bilderfreie Berichterstattung zu sorgen.
    Welche ich,um die breite und spektakuläre Medienwelt zu erreichen für unabdinglich halte.

    Den Profiten sei Dank. Heute zahlen wir für Hyporeal morgen für Fraport und aufforsten dürfen wir selbst.

    Es könnte alles ganz anders sein

  34. 34 Johann Most 19. Februar 2009 um 7:44 Uhr

    habe grösstem respekt…danke für euern wiederstand…
    love you

  35. 35 arno 19. Februar 2009 um 8:40 Uhr

    schade, wirklich nur schade. aber wir wussten alle dass dieser tag kommen wird..
    was ist in den nächsten tagen geplant? (wochenende?)
    soll mensch nach frankfurt kommen?
    was wird für die mahnwache gebraucht?

    bis bald arno

  36. 36 heini 19. Februar 2009 um 10:36 Uhr

    auch wenns spät ist: super aktion, auf in den nächsten wald :)

    es gibt leute, die kämpfen, und es gibt leute, die haben schon verloren.

    genau die, die hier immer wieder so einen rotz vom stapel lassen, sind doch genau die, die sich eigentlich von morgens bis abends selbst verarschen.

    dieses pseudo-kreative „ihr hattet doch nie eine chance“ zeugt doch von absoluten minderwertigkeitskomplexen. „wäääh wääh, wir kriegen nix auf die reihe. fraport, bau nen flughafen größer.“

    Wenigstens Maul auf.

    man kann sich von konzernen verarschen lassen. von politikerInnen usw. aber nichtmal vor sich selbst sicher zu sein, muss echt scheiße sein.

    Es sind nicht diejenigen armselig, die sich für eine nachhaltige zukunft, für eine lebenswerte umwelt und für die kommenden generationen einsetzen. Sondern die, die ihre wirtschafts-interessen gegen den willen der bevölkerung, gegen ihr eigenes wissen und unter ausschluss jeglicher emotionen durchdrücken.

    letztendlich wird nachhaltigkeit gewinnen. und seis auch nur deshalb, weil alles verseucht ist und es keine alternative mehr gibt.

    bitte das blog nicht schließen!

  37. 37 Flo 19. Februar 2009 um 10:40 Uhr

    Die Medien schreiben von einem friedlichen Verlauf. Wichtig ist es hier und überall noch einmal daruf hinzuweisen, dass das ganze von Seite der Ausbaugegner auch mit hoher emotionaler Betroffenheit zwar weitgehend friedlich verlaufen ist, wobei man eine Besetzung natürlich nie komplett als friedlich bezeichnen kann, dieses Atribut kann man deshalb aber nicht auf den ganzen Verlauf übertragen, da die Fraportseite alles andere als friedlich war.
    Ein Camp stürmen zu lassen, Leute mit Gewalt an einen anderen Ort zu verfrachten, sie zu bedrohen und weg zu sperren und dann noch mal mit hohhen Strafen nach treten zu wollen, ein Naherholungsgebiet platt zu machen, die Umwelt auch für nachkommenden Generationen nachhaltig zu schädigen und dabei Tiere zu töten und ihnen den Lebensraum zu nehmen hauptsächlich für den eigenen kleinen Vorteil in Form von schnöden Mammon in dem an im Vergleich zu anderen eh schon um sich schmeißen kann ist, egal wie legitim man diese Aktionen findet, nicht friedlich. Hier findet eine Orwellsche Sprachverdrehung statt. Krieg ist Frieden. Freiheit ist Sklaverei. Ignoranz ist Stärke.
    Die Moral der Geschicht scheint wieder mal zu sein, dass Gewalt nur nichts bringt, wenn man der vermeintlich Schwächere ist (oder einfach zu viele Skrupel hat). Weiterhin muss man wohl leider feststellen, dass Gewalt sehr wohl ein legitimes Mittel der Auseinandersetzung in der BRD ist… wenn man denn in der richtigen Position ist bzw. die richtige Position hat. Wer so agiert kann sich dann aber auch nicht mehr über Gewalt als Mittel an sich beschweren, sondern nur darüber, dass sie von den falschen Leuten mit der falschen Einstellung (was dann erstmal nachzuweisen wäre) begangen wird. Hier ist wohl auch die Motivation der orwelschen Verdrehung zu sehen. Ein nicht kleiner Teil der in unser Gesellschaft gern angewendeten Gewalt um die eigen Position zu sichern und zu verbessern käme in arge Legtimationsnot, wenn man das Ganze konsequent als das benennt, was es ist… Gewalt. Während anderer Gewalt, die dazu da ist sich eben gegen diese Gewalt zu wehren, das was sie legtimiert, einfach mal so weg definiert wird. Dementsprechend… der friedlichkeits Lüge konsequent entgegen treten. IHR SEID NICHT FRIEDLICH! DIE RÄUMUNG IST NICHT FRIEDLICH VERLAUFEN NOCH IST IRGEND ETWAS AN DEM GANZEN VORGANG VON FRAPORT SEITE ALS FRIEDLICH EINZUSTUFEN, DIE GRÖßEREN GEWALTTÄTER TRUGEN NUR ZWIRN UND UNIFORM UND SIE HABEN LEIDER NOCH DIE INFORMATIONSHOHEIT!

  38. 38 Kevin 19. Februar 2009 um 10:53 Uhr

    Ich kann nicht glauben, das das jetzt schon alles war. Wo waren die kreativen Aktionen? Wieso haben sich alle gleich ergeben? Wenn der Widerstand zu Startbahn West Zeiten so dünn gewesen wäre, hätten wir jetzt schon 6 Startbahnen. Es ist doch klar, dass sich die Fraport und ihre kapitalistische Regierung im Rücken von so halbherzigen Aktionen nicht beeindrucken lässt.

  39. 39 leonie 19. Februar 2009 um 11:24 Uhr

    ja, wir wussten alle das der tag kommmen wird-
    trotzdem fühl ich mich brutal ueberrumpelt- unvorstellbar, dass dieser wunderbare ort in dem ich seit mai viele wochenenden verbrachte (einen wunderschönen sommer voller piratenlieder!)…
    einfach weg ist..
    dass es menschen gibt, die es übersherz bringen einen ganzen ort in wenigen stunden zu zertören!- wut und trauer!

    ich bin in gedanken bei euch- wäre bei euch gewesen, aber leider hab ich am wmein handy im wald liegen lassen, so dass mich die nachricht erst am abend erreichte…

    es war eine tolle zeit und ich denke auch wenn wir den ausbau nciht verhindern konnten haben wir einieges erreicht!

    liebe grueße!
    wir sehen uns in den bäumen! immer wieder überall!

    seid sand!

  40. 40 Neue Wege 19. Februar 2009 um 12:18 Uhr

    Nu ists erstmal aus für das Waldcamp. Ich bedaure dass sehr. Gestern habe ich aus dem fernen Ostfriesland verfolgt, wieviel Mühe und Herzblut ihr eingesetzt habt, als ihr das Spektakel über Euch ergehen lassen musstet. Leider können wir in dieser Gesellschaft nicht viel verändern, leider sehe ich auch an vielen Kommentaren in diesem Blog, dass die Menschen sich nach dem Huxleyschen Leben eines betäubten, unbewusst lebenden Arbeitssklaven der Marke „Gamma“, „Delta“ und „Epsilon“ sehnen. (Warum haben die Journalisten bloß alles mitgemacht, was die Cops und Fraport wollten?)
    Würden wir endlich mehr Leute aufwecken können und im nächsten Sommer frei, gleich, unkontrolliert und selbstbestimmt am tiefblauen See zum wilden Campen neben der Baustelle oder auf nem Klimacamp begrüßen können, könnte dass der Anfang sein. Ich jedenfalls werde mich doppelt und dreifach engagieren, damit die Kraft, die ich damals bei Euch im K.Wald erfahren habe, hier und hoffentlich noch viel weiter fortgetragen wird. Und die wichtigen Themen hoffentlich noch viel mehr Menschen erreichen.Seid herzlich gegrüßt, ich wünsche viel Erfolg für die verbleibende Mahnwache!

  41. 41 Flo 19. Februar 2009 um 12:35 Uhr

    Es kam wie es kommen musste, wir wussten es, drum sollten wir jetzt nicht resignieren sondern weiterhin aktiven Widerstand leisten. Die Stadtverordnetenversammlung in Kelsterbach hat doch vielen Kesterbachern erst klargemacht wie extrem sie verarscht werden.

    Lasst uns weitermachen, auch wenn der letzte Baum schon gefallen ist. Die Fraport darf nicht das Gefühl bekommen dass sie machen können was sie wollen, sonst schnappen die sich ruck-zuck den nächsten Bannwald.

    liebe Grüße

  42. 42 Simon 19. Februar 2009 um 12:57 Uhr

    Man, diese verfluchten Kapitalistenschweine um Roland Koch und co. Wie ich sie hasse und verabscheue.
    Leute, große Klasse was ihr geleistet habt, ich konnte leider nicht zu euch stoßen, 1. war ich krank, 2. nicht in Frankfurt.
    Seht die Sache nicht als gescheitert an, sondern als Sieg über de allzumächtigen Politiker & Fraport – mit ein paar Leuten habt ihr tatsächlich solch eine Unruhe gestiftet, dass den Oberbossen sicher das ein oder andere graue Haar gewachsen ist. Vielleicht is auch einer umgefallen – kann man ja nur hoffen.

    Lasst den Widerstand, den Protest, die Revolution nicht weniger werden, auf zu neuen Taten gegen die Unholde. Hoffentlich war es nur ein Anfang einer Protestwelle, die Frankfurt und auch Deutschland braucht.
    Meinen größten Respekt an jeden einzelnen von euch

  43. 43 CvdD 19. Februar 2009 um 13:44 Uhr

    Ja, das war ein langer und trauriger Tag, aber auch ein Tag an dem wir viel gelernt haben.
    Im Nachhinein betrachtet, wussten wir sehr genau wie es ablaufen würde – nur nicht wann, und wir waren zur entscheidenden Zeit in vielerlei Hinsicht nicht wirklich bereit. Dies vielleicht, weil wir die drohende Zerstörung unseres liebgewordenen „Zuhause“ nicht wahrhaben wollten.

    Ich kann nur mit allem Nachdruck an uns alle appellieren, sich nicht zu lange – wenn überhaupt – der Trauer hinzugeben, sondern sich klarzumachen, dass wir das richtige bezweckt und das richtige getan haben, dass wir nur der polizeilichen Übermacht und der drohenden Gewalt gewichen sind und nicht den verlogenen „Argumenten“ unserer Gegner.

    Wer in der heutigen Zeit noch den Klimawandel beschleunigt, Strahlung, Gifte oder verändertes Genmaterial freisetzt, wird, wenn nicht schon heute, dann doch von künftigen Generationen als Verbrecher aus Geldgier verachtet werden.

    Uns diesem Unrecht und der Zerstörung in vielfältiger Weise entgegenzustellen, mutig, kreativ, gewaltfrei und nicht zuletzt mit vereinten Kräften, darf unsere einzige Antwort sein. Die Gemeinschaft des Kelsterbacher Waldes wird bestehen bleiben, wenn vielleicht auch nicht auf ewig im neuen Camp, dann doch zumindest in den Herzen. Viele haben in diesen neun Monaten eine neue Form des Widerstands kennengelernt, wir haben ein paar „Monster“ geschaffen – die die damit gemeint sind werden mich jetzt erkennen, Euch meinen allergrößten Respekt! – und ich bin überzeugt, dass wir uns schon bald auch anderswo wiedersehen, zu Lande, zu Wasser und besonders gerne in der Luft, so auf 15 bis 30 Metern…

    Zum Schluss noch ein Wort zu „den anderen“, zu Polizei, Security, der „schweigenden Masse“ und im Grunde gerichtet an Fraport und alle anderen Zerstörer unserer Lebensgrundlage:
    Die Polizei ist und bleibt zweifellos unser taktischer Gegner, und ich will die wiederlichen und regelmäßig wiederholten Ausfälle einiger Beamter oder ganzer Einheiten in keiner Weise beschönigen. Der Dienst bei der Polizei erfordert neben einem recht belastbaren Gewissen auch eine gehörige Portion Staatstreue, Glaube an die Richtigkeit juristischer Entscheidungen, die Bereitschaft auch entgegen der eigenen Meinung Maßnahmen durchzusetzen. Längere Zeit auszuhalten sind diese Anforderungen aus psychologischer Sicht nur durch Verdrängung. Verdrängung ist auch die Ursache für die gewaltige „schweigende Masse“ der Bürgerinnen und Bürger, die reizüberflutet als Rädchen im Getriebe funktionieren.
    Bemerkenswert fanden ich und viele von uns, mit denen ich über dieses Thema sprach, ganz speziell in diesem Konflikt die meist nur zögerlich preisgegebene Haltung der Polizeibeamtinnen und -beamten: Da wurde sich leise entschuldigt, verstohlen auf die Schulter geklopft, sich sichtlich gewunden wenn es um Repression versus Vertrauen ging, nahezu unmögliches möglich gemacht, schließlich gar mitgeholfen und ausdrücklich gesagt: „Leute, vor Euch ziehe ich meinen Hut.“

    So. Das tun und sagen Polizeibeamte, also professionelle Scheuklappenträger, die hier sicherlich eher auf pro-Ausbau getrimmt wurden. Was, meine Damen und Herren Fraport-Chefs, was glaubt Ihr wohl, was erst die Bevölkerung denkt? Leider habt Ihr das Monopol und die Macht. Möget Ihr daran zugrundegehen, bevor wir alle an Euch zugrundegehen.

  44. 44 Anonymous 19. Februar 2009 um 15:02 Uhr

    @Kevin
    ..und einen Toten weniger

  45. 45 Kommunist 19. Februar 2009 um 15:24 Uhr

    Ihr müsst mal auf die Homepage setzen, dass es ne Demo gibt am Samstag (21.02.09) um 14 Uhr am Waldparkplatz und wir müssen alle dafür Werbung machen. Ich kann leider nicht da sein, ich bin mit meinen Eltern im Kurzurlaub (Nein, natürlich nicht mim Flugzeug) aber mobilisieren kann ich!

  46. 46 Anonymous 19. Februar 2009 um 16:43 Uhr

    @Anonymous
    ohne Alkohol gäbe es ca. 130.00 Tote pro Jahr weniger.

  47. 47 Nachdenker 19. Februar 2009 um 19:25 Uhr

    zwei, @ Anonymous, zwei, in diesen „Kleinigkeiten“ bin ich überhaupt nicht großzügig und empfehle einen Blick in die Historie…

    …dennoch und deshalb erst recht, ist es nicht korrekt, den Widerstand von heute mit damals vergleichen zu wollen. Rufe nach Militanz verurteile ich, Vergleiche mit dem Widerstand um die Startbahn 18 ebenfalls. Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich brechen möchte, wenn ich solche Töne hier höre!

    Ich würde mir nun ein wenig mehr organisierte Struktur wünschen, also, wie geht es weiter?

  48. 48 dudi 19. Februar 2009 um 21:05 Uhr

    es ist kein sieg für fraport. die hättens leichter gewollt.
    es ist ein riesiger erfolg, dass ihr es solange durchgezogen habt und soviel öffentlichkeit erreicht habt.
    1 aktion hat zig-mal mehr auswirkungen als man direkt mitbekommt.
    ihr könnt stolz auf euch sein!

  49. 49 MrX 20. Februar 2009 um 0:38 Uhr

    Also ich muss mich jetzt hier auch mal zu bissel auslassen.
    Es ist ja schön das ihr gegen Ausbau und Waldrodung seid.
    So lange bei Kälte in Hütten und Bäumen aushaltet.
    Protest gegen Umweltverschmutzung und Baumsterben leistet.
    Ich wollte mir eigentlich nur mal das Camp anschauen, als ich aber gesehen habe das Bäume mit Nägel beschlagen wurden um Baumhäuser zu bauen, oder Bäume mit Farbe verschnutzt wurden,der ganze Müll am Camp der so rum lag. Da passt meiner meinung nach was nicht zusammen.
    Auf der einen seite Demonstriern gegen Umweltverschmutzung aber auf der anderen seite es doch zu tun.

    Ich habe Meinung zum Ausbau des Flughafens
    Es ist gut das Demonstriert wird.Ansonsten würden die mit uns machen was die wollen.
    Es wird am Ende nicht viel nutzen, aber ihr habt euer bestes getan.
    Viel Glück an die Bewohner im Wald

  50. 50 Administrator 20. Februar 2009 um 1:08 Uhr

    Hi @ all,
    habe hier was zum weiterleiten…
    Mir wurden solidarische Grüße aus Canada übermittelt, von einem Menschen, der dort gegen die Rodung des Great-bear-Rainforest kämpft und auch mal, leider nur kurz, in unserem Camp war.

    Original Message:

    „So sorry to hear this news, but your efforts will never go to waste.
    You did make a very powerful point, and it seems to be that anyone who tries to protect the forest and environment these days just has to get used to so many tragic disappointments. On to the next battle!
    Cheers, …“

  51. 51 Muartiez 20. Februar 2009 um 2:57 Uhr

    Recht hat er! Wie so viele..

    So geht’s im Leben. Ständig bekommt man mit dem Baseball-Schläger auf die Mütze und geht zu Boden. Das einzige was einem Menschen bleibt ist immer wieder aufzustehen und dem was einen stört ins Gesicht zu schauen. Unbeugsam und ungebrochen. Wer das bis ins hohe Alter durch halten will der hat jetzt schon einen verdammt stolzen Verstand. Das kann gut gehen, muss es aber leider nicht…

    Wichtig ist auf jeden Fall das man sich dafür einsetzt was man für richtig hält. Dann lebt man. Auch wenn es manchmal darum geht sich für das überleben eines Einzelnen einzusetzen und dafür Schläge einstecken muss. Wichtig ist das der Kopf frei bleibt und sich nicht blenden lässt.

    Ich schätze mal ihr habt ein paar neue Freunde gefunden. Es war also nicht alles umsonst… Und die Masse hört schon gut. Nur vergisst sie so schnell wieder. Also Zeit um mit seinen Freunden weiterhin an der Glocke zu ziehen und das Licht nicht erlöschen zu lassen. Wie bereits gemeint…

  52. 52 aktivistin 20. Februar 2009 um 20:34 Uhr

    AN ALLE!
    der widerstand und die proteste sind noch lange nicht vorbei!
    meine wut und meine trauer geben mir kraft weiter zu machen,
    dasselbe solltet ihr auch erfahren…
    der widerstand kommt jetzt so richtig in fahrt
    kämpft mit uns und lasst uns die kapitalistenschw*** zu brei kloppen!!!

  53. 53 Joe 20. Februar 2009 um 22:16 Uhr

    Sorry wegen meinem Fernbleiben..

    !!!ICH LIEBE EUCH ALLE!!!

    Fight the System
    Fuck Fraport
    A.C.A.B.

    -Peace

  54. 54 Sebastian 21. Februar 2009 um 1:35 Uhr

    Mein Opa sagte mir, bevor er starb:

    Mein Enkelkind, merk Dir 3 Dinge:

    1. Bürokratie ist nichts für Intelligente, eher was für ANALphabeten
    2. das wichtigste in jedem Kampf ist, daß Du ihn überlebst.
    3. Freiheit bekommt man nicht geschenkt – Die muß man sich schon nehmen.

  55. 55 Eieiei 21. Februar 2009 um 10:30 Uhr

    @ Joe: Also kämpfen, ficken / vergewaltigen (davon ausgehend, dass die Fraport nicht gefuckt werden will), alle Cops sind Bastarde und dann danach ein Friesdensaufruf…du hast Humor, doch ernstzunehmend bist du nicht.

  56. 56 CvdD 21. Februar 2009 um 19:00 Uhr

    „fight the system“ – das muss nicht mit unfriedlichen Mitteln geschehen

    „fuck Fraport“ – wer sich nur ein wenig mit der englischen Sprache auseinandersetzt, und das wäre selbst von sonst nur schlecht bis durchschnittlich gebildeten Ausbaubefürwortern zu erwarten – weiss, dass „to fuck“ neben dem Geschlechtsakt auch allgemein „ärgern“, „stören“, „beseitigen“ usw. bedeutet, je nach Kontext.

    „A.C.A.B.“ – die Meinungen gehen auseinaander, ob es alle, die meisten oder viele sind. Als Polizeibeamte haben sie sich für ein Leben als Befehlsempfänger und -ausführer entschieden und sind zumindest dafür zu kritisieren. Einige Beamte haben in den letzten Monaten und vor allem in den letzten Tagen tatsächlich ein gutes Herz bewiesen, andere aber auch gezeigt, wie widerlich Menschen sein können. Letztere sind als Bastarde allerdings eher unsachlich und viel zu schwach beschimpft.

    Wer den Joe kennt, weiss, dass er konsequent Frieden hält und äusserst ernst zu nehmen ist, so wie auch er die Dinge ernst nimmt wie sonst kaum jemand.

  57. 57 O. vom Donnersberg 21. Februar 2009 um 21:40 Uhr

    Vorausverfügung:
    Dieser künstlerische Text ist vollinhaltlich für Medien
    und das Bündnis der Bürgerinitiativen
    zur honorarfreien Veröffentlichung freigegeben, solange er nicht entstellt wird.

    LIVE-Aktuelle Fassung © Rudolph Herzberg,
    Figur und Kostüm : Obelix vom Donnersberg

    Mainzer Büttenrede
    beim Bündnis der Bürgerinitiativen
    Kein Flughafenausbau – für ein Nachtflugverbot von 22.00 bis 6.00 Uhr, Kelsterbach am Samstag, den 21.02.2009
    --

    Als Obelix vom Donnersberg
    bin ich zu Euch gekomme,
    weil man aus unserm Paradies
    die Ruh hat uns genomme.

    Ihr seht an moine scheene Hoose,
    daß ich bin modisch, bin Franzose
    und geeche komische --- Avance
    wehrt sich mein Volk mit --- Résistance.

    Möcht Euerm Kardinal mal winke
    auch uns --- die Römer --- oft dun stinke.
    Vom Obelix auch er soll hör‘n,
    weshalb mir --- furchtbar uns beschwer‘n

    **

    Vom Donnersberg als Obelix
    will ich erkläre Euch ganz fix,
    daß unser Lebe läuft verkehrt,
    weil Fluglärm unser Wildsäu stört.

    Vor Schreck tun unser scheene Mucke
    bei jedem Flugzeug sich tief ducke.
    Und desterweche die vergesse
    sich so schee rund und fett zu fresse.

    Fazit:
    Die Wildsäu werde nit mehr fett,
    weeche 2 Kerle, gar nicht nett.
    Den Fraport-Konzern einer führt,
    der anner Hessen ruiniert.

    Merkt: Roland Koch und Wilhelm Bender
    das sind die größten Bannwaldschänder
    Die woll‘n zu unserm aller Graue
    im scheene Wald en Flugplatz baue
    und so des Leebe uns versaue.
    -Dene muß mer uff die Pfooote haue.

    **
    Von hier gen Osten bitte sehr
    da liegt die Ursach vom Malheur.
    Von Miraculix ließ ich mir sagen,
    auch die Mainzer Nachtruh-Sorgen plagen.

    Dieser Terror!!!! ---- aus dem Nahen Osten,
    in Mainz kann‘s die Gesundheit kosten.
    **

    Koch verwüst‘ den Wald nicht nur,
    sondern auch die deutsch Kultur.

    Immer öftersch in de Zeitung steht
    wann Koch zu dem McDonald’s geht.
    Ich bin Franzos – ich bin Gourmet
    mich werdet Ihr da niemals seh‘.
    **

    Weil ich nit schlafe konnt zur Nacht
    hab ich mir druff moin Reim gemacht:

    En Narr, der hat, ich sag’s bescheiden,
    soin Kopp nit nur ums Haar zu schneiden.
    En Koch normalerweise hat,
    des Cola und McDonald’s satt.

    Denn, wer von Kochkunst was versteht,
    doch niemals zu McDonald’s geht.

    Wann er muß zu der Buddigg laufe
    is Roland Koch en arme Haufe.
    Das unterscheidet mich von dem Mann,
    ich hab ein Weib, das kochen kann!

    Bei dieser CDU in Hessen
    kannst Du mit Appetit nix essen.
    Es ekelt Dich bei jedem Biß
    weil’s Koch-Geschirr nit ganz sauber is.
    **

    Bei der Landtagswahl – da hat’s gescheppert,
    die CDU guckt ganz bedeppert.
    Der Wähler dieses scheue Reh,
    läßt sich im Wahllokal kaum seh.

    Refrain:
    heile heile Gäns-che
    der Wähler meint es gut.
    zieht schnell das Konsequenz‘che
    jaacht fort die Bambelschnuut.
    **

    Mit Eurer Freud und Euerm Lache,
    da losse mer‘s heit rischtisch kr…

    (Sch… Verfassungsschutz, die habbe mer doch glatt de Vortrag geklaut)

    Für die Wiesbadener letzt Nacht
    hab ich auch noch en Reim gemacht:

    In Wiesbade der Koch, Ihr wißt,
    de Statthalter vom FRAPORT ist.
    Sagt‘m Oberbürgermeister Müller
    Der Koch schon zweimal war kein Knüller.

    Der hatt‘, weil er so unbeliebt,
    zwei Landtagswahle schon versiebt.
    Die Wählerquote immer dünner,
    trotzdem sieht Koch sich als Gewinner.

    En Zweit-Flughafe läßt der baue,
    um uns die Nachtruh zu versaue.
    Rhoihesse un die Vorder-Palz
    uff Roland Koch schiebt soooo en Hals.

    So ebbes hätt mer ohne Bosse
    am Donnerberg schoo längscht geschosse.
    **

    Koch gibt sich gern martialisch wild
    und is doch nur e Abziehbild.
    Koch koin Respekt vor annern kennt,
    uns selbscht nitt mol die Nachtruh‘ gönnt.

    Nacht-Flug-Verbot hatt‘ er versproche,
    um die NAIVE ab-zu-k..
    Is der vum Alsheimer befalle?
    duht sonscht der soi Verspreche halle?
    **

    Der CDU wär man vielleicht gewogen,
    solang man nicht wird angelogen.
    Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht,
    selbscht wennern „RHOI vull WOI“ verspricht.
    **

    Koi Buttermilch is Meenzer Blut
    En Meenzer fast nix fürchte duht.
    Der fürcht‘ kein Tdaliban – Geschwader,
    der fürchtet seinen Bankberater!

    Refrain:

    heile heile Gäns-che
    es wir schoo widder gut.
    zieht schnell das Konsequenz‘che
    jaacht fort die Bambelschnuut.
    **

    Die Stirn zu biete
    Roland Koch,
    Ihr liebe Leit,
    ei traut Euch doch.

    Die Meenzer wisse
    wasse wolle:
    Niemals regiert wern
    von soom Dolle!
    **
    Ein Bürger läßt sich da nicht bieten
    Ein Bürger duldet keine Nieten
    in Nadelstreifen mit Krawatte
    davon mir vill zu vill schon hatte
    (wie Holger Börner mit der Latte)
    **

    De Obelix, ich glaab, des wisst’er
    Hat doch kee Schiss vor soom‘ Philister
    **

    Dem Obelix is vor nix bange,
    der hätt die Wildsau längst gefange,
    wann die doch nitt, oh Grande Malheur
    so schrecklich ungenießbar wär.
    **

    ich sachs zu Schluß ganz unbenomme
    zu Euch hier bin ich gern gekomme.
    Ich wollt halt mol, weil‘s is so schee,
    Euern Charakter leuchte seh‘.

    Zum Abschluß Freunde, hier noch steht:
    Das NEUE Mainzer Nachtgebet:

    Komm, lieber Herr,
    schmeiß Koch eraus,
    ab in die Höll
    zum F.-J. Strauß.
    Des Rumpelstilz’che aus Eschborn
    hott uff dem Poschte nix verlorn.
    Laß ihn ins Fegefeuer wandern
    zu schwarzen Teufeln und auch andern.
    Der hott uns lang genuch beduppt,
    laßt ihn doo schmorn, bis des er blubbt.
    Und uns hier schenkste dodezu
    endlich widder unser Ruh.

    Mir all hier Dir e Ständche bringe,
    indem wir unsre Hymne singe:

    heile heile Gäns-che
    es wir schoo widder gut.
    zieht schnell das Konsequenz‘che
    jaacht fort die Bambelschnuut. +++

  58. 58 Festus 21. Februar 2009 um 21:45 Uhr

    Meine grosse Hochachtung allen Aktivistinnen und Aktivisten für ihren friedlichen und gewaltfreien Einsatz in den letzten 8 Monaten. Wie Mahatma Ghandi sagte: „Wenn du im Recht bist, kannst du dir leisten, die Ruhe zu bewahren.“
    Auch wenn es schwer fällt, wenn Du erlebst, wie um 16:50 Uhr der Baum mit der RoWo-Hütte fiel und kurz danach die BI-Hütte, eines der Symbole des Widerstandsdorfs.
    Lasst uns weiterhin versuchen, hinter allem Negativen das Positive zu finden.
    Mit solidarischen Grüssen
    Festus
    P.S.: CvdD, Du hast mir voll aus dem Herzen gesprochen.

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