Archiv für Mai 2009

Klima, Flucht, Flughafen – Diskussionsforum in Offenbach

Veranstaltungsdatum:
18.06.2009 – 19:00
Veranstaltungsort:
im Hafen 2 in Offenbach
Veranstalterin:
Aktionsbündnis gegen Abschiebung Rhein-Main und Initiative Globale Soziale Rechte
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Megaflughafen soll in Nantes gebaut werden – Widerstand regt sich

Auf 2000 Hektar soll ein komplett neuer Flughafen gebaut werden (mehr…)

Jubeläumsfeier am 31. Mai

Jubeläumsfeier am 31. Mai
ab 14 Uhr: Kaffee und Kuchen
19 Uhr: Diashow über das vergangene Jahr : (mehr…)

Termin für Klimacamp steht fest


Das Klimacamp das dieses Jahr in Kelsterbach stattfinden wird, wird vom Freitag den 14.08 bis zum Sonntag den 23.08 stattfinden. Aktionen und Veranstaltungen werden vermehrt am letzten Wochenende stattfinden. Das Camp soll lokale Klimazerstörende Projekte thematisieren und angreifen: Flughafen und Müllverbrennungsanlage, Kohlekraftwerk Staudinger in Haunau, Autobahnneubauten in Hessen, Atomkraftwerk Biblis das eine Laufzeitverlängerung will. Des weiteren soll ein Schwerpunkt auf diesem Camp die Verbindung von Tierhaltung und Klimawandel sein. Antispeziesistische Gruppen wollen sich mit diesem Thema am Klimacamp beteiligen.
Während des zehntägigen Camps soll ein möglichst CO2-freies Leben ausprobiert werden. Solarkocher und Windräder sollen gebastelt werden, veganes Essen und Kompostklos sollen die Nahrungseinnahme und Abgabe möglichst Klimaneutral gestalten und Müll soll komplett vermieden werden.
Vorträge, Disskusionsrunden, und Workshops sollen für eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Klimawandel führen. Dabei soll nicht nur stumpf widerholt werden dass der Klimawandel ein Problem ist und die Eisbären,… sondern es sollen auch die aktuellen herrschenden Diskurse über den Klimawandel durchleuchtet werden und Perspektiven für einen emanzipatorischen Klimaschutz gesucht werden.
Zu guter Letzt ist ein nicht unwesendlicher Aspekt des Klimacamps die direkten Aktionen, die massenhaft von diesem Klimacamp aus stattfinden sollen. Als zentrale Aktion ist die Widerbepflanzung der Rodungsfläche angedacht. Daneben sind aber vielfältige Aktionsformen erwünscht. Übersähen wir die Region mit Subversivität und Kreativität. Dabei wollen wir nicht, wie beim letzten Klimacamp, eine handvoll Aktionen, die von wenigen geplant sind und bei denen dann alle mitlaufen sollen, sondern wir hoffen auf deine Kreativität. Werde Akteur, Konsumenten sind langweilig!
Wir freuen uns auch noch über Menschen die sich am Vorbereitungsprozess beteiligen wollen.
Das nächste Treffen findet statt am Samstag den 06.06. in Rüsselsheim im Infoladen (Hügelstr. 11) um 14 Uhr

Kötter Security- Sicherheit nicht nur für Zäune

Das Sicherheitsunternehmen Kötter, im Auftrag der Fraport für die Überwachung der Landebahn Baustelle zuständig, ist nicht nur ein Unternehmen das billige Sicherheitskräfte zur Verfügung stellt. Seit dem Jahr 2000 hat KÖTTER den Sicherheitsbeirat mit dem Ziel ins Leben gerufen, die Verbindung zu Bundes- und Landesbehörden aufzunehmen sowie den Dialog und die Kooperation unterschiedlicher Sicherheitsbereiche (Polizei, Bundeswehr, Landesämter für Verfassungsschutz etc.) aufzubauen. (mehr…)

Have you ever greened an airport?

Mobvideo 20.06

Welcher Vogel singt denn da?

Worum geht’s?

Vögel an ihrem Gesang erkennen !
naturkundlicher Spaziergang und Wissensaustausch.
Wenn sich jemand mit weiteren naturkundlichen Themen auskennt, kann dieses Wissen gerne mit eingebracht werden.
Wer mag, kann zusätzlich Ferngläser und Bestimmungsbücher mitbringen

Wann?
24. Mai 2009
ca. 8 bis 9 Uhr
bei Dauerregen wird der Spaziergang leider ausfallen
Wo?
Start an der Mahnwache an der Gelben Grundschneise im Kelsterbacher Stadtwald

euroflashmob 16.05.

fast 100 Leute mit roten „STOP AIRPORT EXPANSION“ T-Shirts trafen sich um 12 Uhr mittags zufällig in der Abflughalle B und sangen ihren Beitrag zum Eurovision Song Contest. Irgendjemand hatte die Texte vertauscht…
Link zu allen Fotos aus FRA, LHR, BRU, AMS, CDG

Die FRAPORT-Regierung feiert…

Am 8. Mai 2009 lud die FRAPORT-Regierung zum ›Ersten Spatenstich‹ auf dem Gelände der geplanten neuen Landebahn Nord-West des Frankfurter Flughafens ein. (mehr…)

Euro-Flashmob: STOP AIRPORT EXPANSION


Europaweit gleichzeitige Flashmobs gegen den Flughafenausbau
Samstag 16. Mai 2009 – am Tag der Grand Prix Eurovision!
Schließt Euch den europaweiten Flashmobbern an – am gleichen Tag in 6 europäischen Flughäfen
Enthülle Dein rotes T-Shirt im Abflug von Frankfurt Flughafen Terminal 1
Um Punkt 12 Uhr mittags
Flash Heathrow! Flash Paris! Flash Frankfurt! Flash Amsterdam! Flash Brüssel! Flash Dublin!
Flughafenausbaupläne in ganz Europa drohen alle unsere Bemühungen den Klimawandel aufzuhalten zunichte zu machen. Die Luftfahrtindustrie pflegt es zu sagen „wenn wir Frankfurt nicht erweitern, dann wandern die Flüge nach Heathrow oder Paris ab“. Aber das stimmt nicht. Überall in Europa stellen sich Millionen von Menschen gegen die Ausbaupläne von Flughäfen in ihrer Nähe. Und diese Pläne dürfen nicht verwirklicht werden, wenn wir die nötige Senkung von Emissionen erreichen wollen, die Wissenschaftler für unabdingbar halten. Schließt Euch den ersten europaweiten gleichzeitigen Flashmob an. Sag Nein zu Lärm, Luftverschmutzung und Klimawandel!
Jeder Flughafen wird seinen Beitrag zum am gleichen Abend in Moskau stattfindenden Grand Prix Eurovision singen und auch einige Eurovisions-Klassiker der Vergangenheit aufführen. Singt mit uns! Bringt Eure Freunde mit, zieht ein rotes T-Shirt an, bringt Instrumente, ladet Euer Lieblingslied auf Eure MP3-Spieler runter, tragt einen lustigen Hut oder Perücke, zieht Eure Tanzschuhe an. Let’s Party!
Europa Vereint Gegen Flughafenausbau!
Wir sehen uns am Abflug in Terminal 1 um Punkt 12 Uhr mittags
Sagt FRAPORT sie sollten ein anderes Lied anstimmen! Keine Landebahn im Kelsterbacher Wald!

stopairportexpansion.org

Nachtrag zum Spatenstich

Den Spatenstich für die Zubetonierung des ehemaligen Kelsterbacher Waldes begleiteten am Freitag die ebenso lautstarken wie kreativen Proteste der Ausbaugegner. Zahlenmässig den wenigen verbleibenden Besuchern der Roland-Koch-Schau überlegen (die meisten hatten abgesagt) wurde die einzige Zufahrt blockiert. Einige der Schlipsträger mussten sich den Weg zu Fuß durch die Demonstranten bahnen, Zufahrer mussten durch den Wald und über die mit Holzbohlen verstäkte gesperrte A3 Brücke umgeleitet werden.
Über eine Stunde lang tönte die Gruppe aus allen Kehlen und Rohren in Richtung der etwas 200 Meter entfernten Kahlschlag-Party, während Kletterer von Robin Wood die Zufahrt durch den Tunnel für Stunden blockierten. Als die Polizei mit einer Hebebühne heranrücken wollte, schützte eine Sitzblockade von etwa 30 Menschen die Kletterer vor dem Herunterholen. Es dauerte Stunden, bis die Polizei diese mit Gewalt räumte.
Eine Auswahl der Film- und Presseberichte:

Hessenschau
ZDF-heute-journal.
RTL hessen
Film auf Echo-Online
Frankfurter Rundschau
wir-klimaretter.de
junge Welt Interview mit Ingrid
Presseerklärung Robin Wood
Fotostory von Wolf Wetzel

Wiederaufforstung

Letzten Sonntag wurden auf der Rodungsfläche von etwa 50 Menschen junge Bäume gepflanzt. Der größte Teil außerhalb des Zaunes, ein paar Leute haben den Zaun aber auch überwunden, und innerhalb gepflanzt. Die Polizei kam spät, und wusste nicht wie sie reagieren soll.
Kelsterbach forstet auf
Artikel auf Echo-Online.


QuerTV

Flughafenpolizist auf 1.Mai

Ein Bundespolizist von der Flughafenpolizei wurde supendiert weil dieser am 1. Mai in Berlin mit Pflastersteinen auf Polizeibeamte geworfen hat. (mehr…)

Und die Jobs am Flughafen?

Stefan Schulte, zukünftiger Fraport-Chef am 2. Mai im Interview mit der FAZ:


Im Kerngeschäft Bodenverkehrsdienste – zum Beispiel Beladung, Betankung,
Koffertransport – machen Sie keinen Euro Gewinn.

Stimmt. Die knapp 6000 Mitarbeiter machen einen exzellenten Job. Aber die Personalkosten sind hier 25 bis 30 Prozent höher als bei dem Konkurrenten Acciona. Das ist zu viel. Wir müssen die Kosten senken, zum Beispiel über weniger Urlaub, Kürzung übertariflicher Leistungen oder andere Maßnahmen.
Gibt es keine Einigung, werden wir die Dienste ausgliedern, verkaufen oder schrittweise nicht mehr anbieten können.