Archiv für Oktober 2009

Bi Kelsterbach gegründet

Am Sonntag trafen sich mehrere BürgerInnen und Bürger von Kelsterbach und UnterstützerInnen der Mahnwache im Kelsterbacher Wald. Bei Kaffe und Kuchen wurde die Gründung ausgiebig gefeiert. Auch die Gründung eines neuen Ortsverband der in Zukunft in die städtische Politik einmischen wird wurde gefeiert. Angesichts des Waldverkaufes durch die Stadt Kelsterbach wird es einiges an Zündstoff geben. Die leeren Kassen der Stadt Kelsterbach bedingt durch die schlechte Konjunktur und durch den Wegzug der Ticona werden in Zukunft noch Thematisiert. (mehr…)

13.11. Mainz: Soliparty und Konzert für Repressionskosten

Aufgrund der steigenden Kosten für Antirepessionsarbeit organisieren wir am 13.11.2009 im Haus Mainusch (Mainz) ein Soli-Konzert und Party.
Es werden Loxley Beade und Guts Pie Earshot spielen. Danach legen die DJs Stefan Ludley (F) – taruhm – flipflop (Signalwerk) u. a. Trance, Psy-Rock, Punk und Crossover auf.

Ab 19 Uhr gibt es Infos, Bilder, Vorträge und Filme zu Widerstand und Repression, sowie vegane Vokü.
Der Eintritt kostet 3 bis 10 Euro nach Selbsteinschätzung, alle Gewinne werden für Antirepressionsarbeit verwendet.

Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen. Nochmehr freuen wir uns, wenn ihr im Vorfeld Flyer an geeigneten Orten auslegt.

Flyer (Vorderseite)

Flyer (Rückseite)

Plakat

Plakat 13.11

Soliveranstaltung in Frankfurt am 15.10.

Für Kurzentschlossene: Am 15.10. (morgen!) findet in Frankfurt eine Soli- und Infoveranstaltung für repressionsbetroffene WaldbesetzerInnen statt.
Es gibt chinesische VoKü und Hanna Poddig liest aus ihrem Buch „Radikal Mutig“. Desweiteren erzählen verschiedene AktivistInnen etwas über den Flughafenausbau und die derzeit laufende Repressionswelle.
Das Ganze findet in der Au (in der Au 14-16, FFM-Rödelheim) statt. Beginn ist um 20 Uhr.
Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen!

Flyer für Donnerstag

Warum HRE verstaatlicht wird

Absturzstelle Hypo Real EstateWer zu Zeiten der Startbahn ein Buch lesen wollte, der war oftmals gezwungen sich erst einmal um die Entsorgung von Schrottpapieren zu kümmern: Vor allem Taschenbüchern war damals eine Extraseite beigefügt, welche für den Kauf von „Pfandbriefen und Kommunalobligationen“ warb. Empfand man die Marktschreierei als unerwünscht, blieb nur die Möglichkeit das Schrottpapier sauber aus dem Buch herauszutrennen. In der Zwischenzweit hat diese Werbung etwas an Glaubwürdigkeit verloren, und zwar so viel dass sich die Regierung nicht erst vor einem Bankrott der deutschen Pfandbriefanstalt fürchtet, sondern bereits vor der naheliegenden Vorstellung selbige transparent aus ihrer gegenwärtigen Inhaberbank herauszutrennen. Denn eine Übernahme der Depfa durch ein Konsortium anderer Banken, welche deren Bankrott ebenso fürchten wie die Regierung, zöge notwendig die vollständige Zerlegung der HRE nach sich, in deren Portfolio dann unweigerlich diejenigen Immobilienfinanzierungen übrigblieben, welche zu übernehmen für keine andere Bank wirtschaftlich ist. Die Verstaatlichung dagegen schützt die Wähler vor dem Wissen um Deutschlands Investitionsruinen.