Die Soli-Veranstaltung am letzten Freitag kann in jeder Hinsicht als Erfolg gewertet werden. Ein schöner Abend mit guter Musik, eine interessante Info-Veranstaltung und etwas neues Geld für den Solifond für repressionsbetrofene Aktivist_innen.
Der Text zu der Präsentation über Flughafenausbau und Widerstand kann ab sofort [hier] eingesehen werden.
Hey Sorry das ich nich gekommen bin.
Aber ich wünsch euch allen nur das beste
Liebe Grüße der Herr Maulwurf ;D
Interessant für die Chronik sind auch die Proteste gegen die zentrale Rolle des Frankfurter Flughafens als Logistikzentrum für die Kriege am Golf 1990/91 und 2003, getragen von autonomen und christlichen Gruppen.
Ebenso die langjährige Kampagne gegen die Rolle von Rhein-Main als Abschiebeflughafen und gegen das dortige Abschiebegefängnis (Haus 587).
Im November 1981 scheiterte der Massenprotest gegen die Startbahn an der Grenze zur Revolte, in der Folgezeit spaltete er sich in eine schmale autonome Szene und die breite Sammlungsbewegung der grünen Partei.
Der Anti-Landebahn-Protest hatte seinen Höhepunkt schon während des Mediationsverfahrens und der Bürgerbeteiligungs-Phase des Planfeststellungsverfahrens um die Jahrtausendwende.
Ohne Unterstützung und Initiative der allgemeinen Umwelt- und „independent life“-Bewegung hätte es den Protest vor Ort 2008/2009 wohl nicht (mehr) gegeben.
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