Archiv für Januar 2010

Prozess gegen Baumbesetzer

Morgen am Freitag den 29.01. wird einer Person der Prozess gemacht, die sich an der Wiederbesetzung von Bäumen und einem Hausdach auf dem Gelände der geplanten Landebahn, wenige Tage nach der Räumung der Waldbesetzung beteiligt hat.
Wir rufen alle die können dazu auf, den Prozess kritisch zu begleiten, und zu zeigen, was für eine Zumutung die juristische Verfolgung von AusbaugegnerInnen darstellt.
Der Prozess findet um 08:45Uhr beim Amtsgericht Wiesbaden (Mainzer Straße 124) statt.

Zeitungsartikel über die Mahnwache

In der Mainspitze von heute ist ein Artikel über die Mahnwache gegen Flughafenausbau im Kelsterbacher Wald erschienen.

„Wir zeigen, dass der Protest nicht zu Ende ist, wenden uns gegen permanente Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlagen, Schädigung unserer Gesundheit und Lebensqualität. Eine Region wehrt sich mit Wissen, Mut und Fantasie gegen den Flughafenausbau und kämpft für ein Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr.“

Berichte über den Widerstand gegen den Braunschweiger Flughafen

Gefunden auf klimaschutzvonunten.blogsport.eu:

  • 20. Januar 2010: BS: Polizei und RodungsarbeiterInnen erneut aus dem Querumer Forst vertrieben

    Heute, um 15:40 schafften es FlughafenausbaugegnerInnn erneut Polizei und RodungsarbeiterInnen samt Harvestern aus dem Rodungsgebiet zu vertreiben, das ganze wurde gefilm von RTL Nord.

    Unterstützt den Widerstand gegen den Flughafenausbau in Braunschweig!

  • 19. Januar 2010: Anti-Flughafenausbau-Widerstand in Braunschweig geht weiter

    Die AnwohnerInnen des Querumer Forstes, sowie einige AktivistInnen von weiter weg, waren das Wochenende weiter aktiv gegen den Flughafenausbau.
    Samstags wurden die Harvester bereits durch eine Sitzblockade von am ausfahren aus ihrer Garage gehindert, um 14 Uhr wurden sie dann mitsamt RodungsarbeiterInnen, von 200 FlughafengegenerInnen, welche kurzerhand die Rodungsfläche besetzten, in den frühen Feierabend geschickt.
    Am Montag morgen wurden die Harvester erneut durch eine Sitzblockade von 20 AktivistInnen, bereits um 07:00Uhr früh am ausfahren gehindet.

    Immer mehr Menschen beteiligen sich am Widerstand. Von den BIs ist Unterstützung von BaumklettererInnen gewünscht.

  • 16. Januar 2010: AnwohnerInnen stellen sich Quer gegen die Rodung des Querumer Forstes
    Harvester
    Wie hier schon berichtet sollen 60 000 Bäume gerodet werden für den Ausbau des Braunschweiger (VW-) Flughafens. Dies ist die größte punktuelle Waldzerstörung Norddeutschlands seit Jahrzehnten.
    (mehr…)

Gigantomanie in Tibet

Ein weiterer Rivale bereitet sich darauf vor in den internationalen Ausbauwettlauf einzusteigen:

China will in Tibet den höchstgelegenen zivilen Flughafen der Welt bauen. Die Anlage in 4436 Meter Höhe ist in Tibets größtem Kreis Nagqu rund 300 Kilometer nördlich von Lhasa geplant. Mit dem Bau werde man 2011 beginnen, die Eröffnung könne drei Jahre später erfolgen, teilt Chinas zivile Luftfahrtbehörde mit. Die Baukosten gibt sie mit 1,8 Milliarden Yuan oder 180 Millionen Euro an, die Größe des Geländes mit 230 bis 270 Hektar. … Xu Bo sagte der „Tibetischen Wirtschaftszeitung“, die Höhe des geplanten Flugplatzes sei eine große technische Herausforderung. Die Zivilluftfahrt stoße hier an ihre Grenzen. Wegen des geringen Luftdrucks und des niedrigen Sauerstoffgehalts, der längere Rollwege erfordert, verfügt etwa der Flughafen Bamda über eine mehr als fünf Kilometer lange Start-und-Lande-Bahn, die als die längste zivil genutzte der Welt gilt. Wie lang die Piste in Nagqu werden soll, wurde nicht mitgeteilt.

Auch diesem Plan liegt eine Drehkreuzideologie zugrunde, welche auf einen Verdrängungswettbewerb um Umsteigeranteile setzt.

Flughafenausbau in Braunschweig: Rodung droht

Wie den meisten Interessierten bekannt sein dürfte, soll der
Braunschweiger Flughafen ausgebaut werden. Der geplanten und
rechtskräftig planfestgestellten Verlängerung der Startbahn sollen über
40 Hektar Wald zum Opfer fallen. (mehr…)