Archiv für Juli 2010

Klaus der Geiger kommt zu einem Solidaritätskonzert an die Mahnwache

Klaus der Geiger kommt am Montag, den 16. August um 18.00 Uhr zu einem Solidaritätskonzert für die von Repression bedrohten Flughafenausbaugegner_innen an die Mahnwache im Kelsterbacher Wald.

Einigen ist Klaus der Geiger noch aus dem Hüttendorf im Flörsheimer Wald auf dem Gelände der damals geplanten Startbahn-18-West bekannt. Dort hat er im Herbst 1981 mehrere Wochen in einem Bauwagen gelebt. (mehr…)

Strafbefehl wegen Spatenstichtag

Ein Strafbefehl zu 40 Tagessätze a 50 Euro = 2000 Euro ausgehändigt durch das Amtsgericht Rüsselsheim soll nun eine Aktivistin zahlen. Einspruch wurde eingelegt und ein neuer Prozess steht demnächst an.

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Ausbaugegner wieder frei

Der in Berlin inhaftierte Ausbaugegner ist seit Montag dieser Woche wieder frei. Anstatt der restlichen Haftstrafe muss er nun Arbeitsstunden ableisten.

Gedicht von einem Sympatisant der Mahnwache

Lyrik von einem müden Ausbaugegner:
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Räumung der Feldbesetzung in Wietze – Termin bekannt

Aus sicheren Quellen wurde der Termin für die Räumung der Feldbesetzung in Wietze bekannt. Zwischen dem 15. und dem 23. Juli soll diese stattfinden. Also ab morgen. Die BesetzerInnen rufen dazu auf, auf das Feld zu kommen und gemeinsam die Räumung zu verhindern, wie das vor wenigen Wochen bei der geplanten Räumung des AZs in Köln auch erfolgt ist.
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Kein Schmerzensgeld für Polizistin

Die Schmerzensgeldforderungen einer Polizistin gegen eine Aktivistin wurden zurückgewiesen!
[Hier] findet sich das Urteil. [Hier] eine von der Aktivistin kommentierte Fassung des (teilweise sehr absurden) Rechtstreits.

Der Hintergrund der Auseinandersetzung: Vor einigen Monaten verklagte eine Polizeibeamtin eine Ausbaugegnerin auf Schmerzensgeld. Die Begründung entbehrte nicht einer gewißen Unverschämtheit: Nach dem die Aktivistin zusammen mit Anderen Anfang 2009 eine Rodungsmaschiene im Kelsterbacher Wald blockiert hatte, wurden sie von der Polizei geräumt und in das Frankfurter Polizeigewahrsam gebracht. Die Klägerin behauptete sich verletzt zu haben, als sie die Ausbaugegnerin vom Gefangentransporter in die Wache trug. Nicht nur das die Ausbaugegnerin wegen ihren Engagement für Umwelt- und Klimaschutz kurzzeitig weggesperrt und später strafrechtlich verfolgt wurde – sie sollte auch die Privatkasse von beteiligten Kapitalschützern auffüllen!
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Der Staat zeigt Zähne: Ausbaugegner im Knast!

Während der Klimakiller Frankfurt Airport weiter ausgebaut wird, während auf der Baustelle schonmal die Profiteure 50-100% mehr Fluglärm- und Abgasbelastung für die Region ab 2011 feiern, während die Eine oder der Andere vielleicht schon vergessen hat, dass das eingezäunte Wüstenareal bei Kelsterbach mal ein öffentlicher Wald war, ist die Auseinandersetzung um den Ausbau auf anderer Ebene im vollen Gange.
Während hier immer mal wieder was von dem Protest zu lesen ist, mit dem der Ausbau weiterhin begleitet wird, läuft auch der staatliche Repressionsapparat gegen Ausbaugegner_innen unvermindert weiter.

Wie soeben bekannt wurde, sitzt seit Samstag dem 3.07. in Berlin ein Aktivist wegen einer Aktion gegen den Flughafenausbau im Knast, geauer gesagt in der JVA Plötzensee. Er geriet am Wochenende in eine Polizeikontrolle, wobei den Beamt_innen auffiel, dass er einen offenen Haftbefehl hatte, da er eine von dem Amtsgericht Rüsselsheim verhängte Geldstrafe von 30 Tagessätzen a 15 Euro nicht bezahlt hatte. Es ist nicht ganz klar, wegen welcher Aktion diese Strafe verhängt wurde. Vermutlich handelt es sich um eine der zahlreichen Widerstandsaktionen die im Winter / Frühjahr 2009 in Zusammenhang mit der Waldrodung und der Räumung des Widerstandsdorfes stattfanden.
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Fluglärm – Viel Lärm um nichts

Fraport beginnt mit einer neuen Offensive gegen den Fluglärm. Der/Die unbedarfte BeobachterIn könnte da den Eindruck gewinnen, mit der neuen Landebahn wird es bald ruhiger. Schon deshalb, da die Materie sehr trocken und zu kompliziert ist wird es an dieser Stelle keine Analyse geben. Dafür lohnt sich der Blick auf diese Seite
Es hier bleibt nur der Kommentar stehen: Fraport, Halts Maul!