Gedicht von einem Sympatisant der Mahnwache

Lyrik von einem müden Ausbaugegner:

Als die Aktien recht steil sanken
wollten wir der FRAPORT danken
oder gleich dem lieben Gott
der noch vor dem Sommerloch
trotz Puffier und Roland Koch
unsren Schlaf ganz ohne Not
ohne Ganznachtflugverbot
beinah noch gerettet hätt
jetzt bleibt uns nur das Nachtgebet
Müde sind wir ohne Ruh
Roland Koch kann nix dazu
nicht einmal der Ascheflug
die Krise war nicht stark genug
Wir beten um eine Erdenbeben
westlich vom Kreuz
Ach Kruzifix
wird das ein Leben

Denn erst wenn der Taunus stürzt
wird der Flugbetrieb verkürzt

Schon sahn wir die Fraport wanken
doch dank rettug deutscher Banken
ja wir hattens schon erwartet
wird wieder pausenlos gestartet
der Landungslärm „gerecht“ verteilt
der Widerstand wird aufgekeilt


1 Antwort auf “Gedicht von einem Sympatisant der Mahnwache”


  1. 1 vega-lounge 15. Juli 2010 um 23:56 Uhr

    Am Montag, das ist wirklich wahr
    am Airport eine „Demo“ war
    den Leuten war`s ne echte Not
    das DFB- Siegesfeierverbot.
    Fünfhundert Leute schwenkten Fahnen
    und ihr werdet schon erahnen
    wer früh um sechs noch demonstriert
    der ist um sieben dann frustriert:
    Schweini, Poldi und die andern
    taten nicht beim Zoll rauswandern.
    also flossen Kindertränen
    die Petra Roth soll sich was schämen
    statt bei den armen Fan-Proleten
    zog es sie zu den Moneten
    die Bonzen haben nur gelacht
    und ihre Privat-Siegesfeier gemacht.
    droht Bundes- Jogi wegzulaufen
    tut man ihn ganz einfach kaufen.
    bis heute ist nicht wirklich klar
    ob es der Petra peinlich war
    so zwischen Benz und Lufthansa.
    Und wieder einmal lernen wir,
    der Airport, – schlecht zu mir und dir !!!

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