Frankfurts Wirtschaftsdezernent Frank: Anspruch der Gesellschaft auf Wohlstand durchsetzen

In einem Interview mit dem Geschäftsführer des House of Logistics and Mobility, Dr Stefan Walter, hat Frankfurts Wirtschaftsdezernent Markus Frank das extensive Einfordern individueller Rechte, wie dies die Mitglieder vieler Bürgerinitiativen betrieben, kritisiert. Er verlangt eine „Kompromissfähigkeit“, welche „der Gesellschaft“ die Durchsetzung der Ansprüche auf Wohlstand und Sicherheit ermögliche.
Darunter versteht er vor allem die Schaffung einer optimalen Infrastruktur. Es ginge nicht an, konsumieren zu wollen, aber den LKW oder den Flieger, der das Produkt gebracht habe, zu verdammen:
Produkte relativ preisgünstig sofort zur Verfügung zu haben oder innerhalb kurzer Zeit , bedingt eben auch eine hervorragende Infrastruktur“
Bedauern tut Frank die BewohnerInnen des Grossraums München: Wegen dem abgeblasenen Startbahnbau könnten sie jetzt nicht am Wachstum (des Flugverkehrs) teilhaben. Die Steigerungen an Passagieren , Fracht und Arbeitsplätzen gingen jetzt dafür nach Frankfurt:
“ Dass man über Jahre Milliarden Euro investiert hat führt am Ende dazu, dass wir mehr von diesem Wachstum abbekommen“


3 Antworten auf “Frankfurts Wirtschaftsdezernent Frank: Anspruch der Gesellschaft auf Wohlstand durchsetzen”


  1. 1 tara 08. Juli 2012 um 20:43 Uhr

    jaja, der Frank. Zuerst wollte er die Occupy AktivistInnen in der Öffentlichkeit als schmutzige Chaoten darstellen, dann Blockupy DemonstantInnen als gewaltbereite Randalierer, jetzt sind die BI’s dran.

  2. 2 Rick 16. Juli 2012 um 22:18 Uhr

    FRAnk Macht krank

    Das muß in der Familie liegen,
    da gibt’s noch mehr so Spezies

  3. 3 vega-lounge 20. Juli 2012 um 22:26 Uhr

    Die Bild -Zeitung fordert Dezernent Frank auf, gegen das Camp aktiv zu werden – es würde jedoch nicht verwundern, wenn die Bild ihre Informationen aus offiziellen Kreisen erhält.
    Im Bilde war Bild zuletzt in fast täglicher Folge:
    -Bettler und Trinker besetzen Occupy-Camp
    -Rumänen übernehmen Occupy-Camp
    -Ekel-Alarm: Ratten besetzen Occupy-Camp
    und last, not least:
    -Occupy ist pleite

    Besonders der Ratten-Artikel mit konstruierten Bewohner-Zitaten war wohl Anlass für ein Go-In bei der Bild Redaktion, welche dann Anzeigen wegen Hausfriedensbruch stellte. Stoff für einen neuen Artikel.
    Die Polizei verhält sich gegenüber dem Camp ausgesprochen korrekt. Sie wurde immer wieder gerufen, um die Campordnung zu schützen und Platzverbote umzusetzen, wenn es den Bewohnern selbst nicht gelang. Allerdings meinte ein Polizist: „Wenn Ihr zu häufig die Polizei holen müsst, gibt es irgendwann zwangsläufig Aerger mit dem Ordnungsdezernenten“.

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