Kelsterbach: Noch mehr Waldverluste für Landebahn

Mittlerweile ist bestätigt worden, dass die Rodungen an der Landebahn als ökologischer Ausgleich für die Rodungen auf der Landebahn stattfanden. Bürgermeister Ockels neuester Schildbürgerstreich: Einerseits verbal protestieren, andererseits aber solche Arbeiten zukünftig selbst vornehmen lassen. Den in der FNP erschienenen Leserbrief, dürfte er sich wohl kaum zu Herzen nehmen.


1 Antwort auf “Kelsterbach: Noch mehr Waldverluste für Landebahn”


  1. 1 vega -lounge 06. März 2013 um 9:55 Uhr

    In Kelsterbach ist der Unmut über die Baumfällungen gross.
    „Wir hören den Krach der abfliegenden Maschinen von der Startbahn West jetzt viel lauter“ meint ein Anwohner.
    Bei den Fällaktionen zeigt sich der Konflikt zwischen Naturschutz- und AnwohnerInneninteressen.
    Den spricht ja auch Bürger-freund und Bürger-meister Ockel an, aber seine Argumentation bleibt widersprüchlich. Er hatte seinerzeit das O.K. zur Verlegung der Hochspannungstrasse gegeben, für die jetzt Ausgleichsmassnahmen anstehen. Die gegenwärtige Politik in Kelsterbach macht nicht den Eindruck, dass sie auf eine Balance und gleichzeitige Förderung von Naturschutz- und Anwohnerschutzinteressen ausgerichtet ist. Im Gegenteil: Sie geht gegen Beides. Bereits jetzt ist absehbar, dass die Politik der finanziellen Ausgleichsmassnahmen- Sozial- und Kulturförderung als Preis für Belastungen durch den Flughafen- nicht mehr lange fortgeführt wird. Condor hat dem verlärmten Taubengrund bereits den Rücken gekehrt und ist ins ebenfalls verlärmte, aber schickere Airport-City-Viertel gezogen. Aber hilft da ein neues Gewerbegebiet im Wald ?

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