Archiv für Mai 2013

BER: 100. Montagsdemo in Friedrichshagen

Friedrichshagen: Eigentlich ein schönes kleines Städtchen für sich, allerdings eingemeindet zu Berlin. Den meisten BerlinerInnen wohl allenfalls bekannt durch seine Lage am als Ausflugsziel beliebten Müggelsee, wer die Nachrichten aufmerksam verfolgt, dem werden außerdem die Montagsdemos gegen den BER einfallen. Eine Mobilisierung dafür ist jedenfalls in der Innenstadt nicht feststellbar. Ganz anders in Friedrichshagen und den angrenzenden Außenbezirken: Wer seinen Weg zur 100. Montagsdemo fand, sah schon direkt beim Ankommen am S-Bahnhof die ersten Plakate.
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Süd-BIs beteiligen sich am Wäldchestag

An das lokalpatriotische Gewissen Gesamt-Frankfurts („dribbdebach wie hibbdebach“) haben an Pfingsten die BIs Niederrad und Eintracht gegen Fluglärm appelliert. Auf einem mehrtägigen Aktions- und Informationsstand forderten sie die BesucherInnen des Volksfestes auf, für einen schadstofffreien Wäldchesttag und eine Schließung der Nordwestbahn zu kämpfen. (mehr…)

Nachruf für Andy


Andy ist tot. Viele kennen ihn aus der Zeit der Kelsterbacher Waldbesetzung und der anschließenden Mahnwache. Dort beteiligte er sich viele Monate am gemeinsamen Leben und Kämpfen, war ein wichtiger Mitstreiter und ist manchen auch zum Freund geworden. Später war er bei der Waldbesetzung im Hambacher Forst aktiv.
Andys letzte Lebensjahre waren auch von einer psychischen Erkrankung geprägt. Er suchte seinen eigenen Umgang damit, auch dann, wenn es für Menschen in seinem Umfeld nicht immer nachvollziehbar war.

Am 14. April hat Andy sich in Frankfurt das Leben genommen. Die Beisetzung fand im engsten Familienkreis statt. Jetzt ist es an uns, seinen alten Freunden, Mitkämpfern und Bekannten, Abschied zu nehmen.

Fraport-Aufsichtsrat bekräftigt Festhalten am Terminal 3

Fraport hat sich auf einen Baubeginn 2015 für das Terminal 3 festgelegt. Damit ist der Termin der Inbetriebnahme zwar erneut verschoben worden, die Absicht der Umsetzung des unter Koch genehmigten Planfeststellungsbeschlusses aber erstmals seit längerem klar bekräftigt worden.
Zuletzt war Fraport -besonders aus den Reihen der Linken und der Grünen- aufgefordert worden, auf das Projekt zu verzichten. Das bezog sich aber zumeist auf eine defensive Argumentation, wonach eine Kapazitätserweiterung wegen der Stagnation der Fluggastzahlen unnötig sei. Eine solche Argumentation gab es -manche werden sich erinnern- auch schon einmal im Krisenjahr 1982 hinsichtlich der betrieblichen Notwendigkeit der Startbahn 18 West. Wenige Jahre später erreichte die kurzfristig eingebrochene Zahl der Flugbewegungen neue Spitzenwerte.
Nötig erscheint deshalb eine offensive Argumentation- eine Beschränkung der Zahl der Flugbewegungen aus ökologischen und raumordnerischen Gründen. Dann bliebe ein weiteres Terminal mit höherer Wahrscheinlichkeit erspart.

Occupy 2013

Vom 30.5. bis zum 1.6. dieses Jahres finden erneut „Blockupy“ Aktionstage in Frankfurt statt. Grund der Wahl des Aktionsortes ist die Ansiedlung der Europäischen Zentralbank in Frankfurt. Am Freitag, dem Tag der Blockadeaktionen, sollen auch die Zusammenhänge europäischer Finanz- und Sozialpolitik aufgezeigt werden. Ein Brennpunkt ist dabei der Flughafen. Dort zeigen sich die Folgen der Unterwerfung von Menschen unter die Kriterien ökonomischer Wettbewerbsfähigkeit besonders deutlich. (mehr…)