Archiv für März 2014

Freitagmittag: Soli-Aktion für Hambach in Frankfurt

Am Freitag, 28.3. findet um 16.30 an der Konstablerwache in der Frankfurter Innenstadt eine Solidaritätsaktion für die geräumte Waldbesetzung in Hambach statt. (mehr…)

Waldbesetzung Hambach wird polizeilich geräumt

Seit heute morgen wird die einzige Waldbesetzung in Deutschland bei Buir (NRW) geräumt. Die in der Nähe befindliche Wiesenbesetzung ist nach derzeitigem Informationsstand zwar abgesperrt, aber nicht räumungsbetroffen. (mehr…)

Streik: Flughafenmanagement legt Flughafen selbst still


Im Vorgriff auf mögliche Streikauswirkungen hat die Fraport den Flughafen weitgehend eigentätig geschlossen. Die Streikenden waren darob zufrieden. Allerdings hielt sich die Streikbereitschaft stark in Grenzen. (mehr…)

Calden mal wieder

Jetzt ist die Chefin des Verkehrsflughafens Kassel Calden wegen Erfolglosigkeit gefeuert worden. Sie hatte nie eine Chance. Ein Flughafen, der auf Lügen, Selbstbedienung und Falschprognosen (auf)gebaut wurde, kann im Anschluss nicht redlich und kauffrauisch geführt werden.
Sinnvoller und konsequenter wäre der Rücktritt der Politikerriege, die das Projekt zu verantworten hat. Das gilt besonders für Herrn Bouffier. Zusammen mit dem Geheimdienstskandal um die NSU in Kassel hätte er dann schon zwei Gründe.
Jetzt übernimmt Fraport, die sicher aus geschäftlichen Gründen bislang nichts dazu beigetragen hat, dass Calden ein Erfolg wird. Wohl auf schwarzgrünes Geheiß. Jetzt heißt es aufpassen, dass nicht neue Subventionen, gerade solche die neue Nachfrage schaffen, in das Projekt fließen. Entweder dichtmachen oder zwangsbewirtschaften. Wozu ein neues Terminal in Frankfurt, wo doch in Kassel eins leersteht?

Der lange Atem am Münchner Flughafen – Ein Reisebericht

Flugzeuge donnern über das Attachinger Vereinsheim. Sie sind einer der Gründe für die Runde, die sich hier wie jeden Sonntagabend trifft. Denn was Außenstehende mit dem örtlichen Schützenverein verwechseln könnten, ist tatsächlich der örtliche Ableger von Plane Stupid. Gesprochen wird im breiten bayrischen Dialekt, der Umgang miteinander ist sehr herzlich, die Offenheit gegenüber den Gästen groß. Politisch ist die Gruppe zu einer treibenden Kraft im Kampf gegen den Ausbau des Münchener Flughafens geworden. Mit Vereinsmeierei und bürokratischer Verwaltung von Protesten will mensch hier nichts zu tun haben, das Verhältnis zu den Parteien lässt sich höchstens als instrumentell beschreiben. Plane Stupid bekennt sich zu Mitteln des zivilen Ungehorsams und sieht sich damit in bester bayrischer Tradition stehend. Groß ist die Verbitterung der Aktiven gegenüber der Justiz. Als der Bayrische Verwaltungsgerichtshof Ende Februar die dritte Startbahn abnickte, gehörten sie zu denen, die wegen ihrem Protest aus dem Saal geworfen wurden. Trotzdem wird noch ein langer Atem nötig sein, bis der Kampf um den Flughafenausbau ausgefochten ist. Frankfurt und München können dabei einiges voneinander lernen. (mehr…)

Neue Plane Stupid Gruppe

Ende Februar sind Funktionäre und Campaigner der britischen Pressure-Group (Kampagnen-Organisation) „Plane Stupid“ nach Rhein Main gereist (nicht geflogen). Sie halfen, den Aufbau eines Ablegers im Rhein Main Gebiet anzuschieben. (mehr…)

Der Februar, der Monat der Säge

Kurz vor Beginn der Vegetationsperiode wird besonders viel Wald gefällt. Besonders auch für umstrittene und dadurch aufgeschobene Projekte. Da ist nicht nur Langen/Sehring. Ganz ähnliches passiert auch anderswo, so in Lorsch, Dudenhofen oder Dieburg – erschreckend häufig. (mehr…)

Rezension: Landebahnkonflikt im Schulbuch

Der Schulbuchverlag Schroedel hat den Konflikt um die Landebahn in die neue lokale Auflage des Geografie-Buches von 2013 aufgenommen. Die Schüler der 5. Klasse Gymnasium können sich an Hand des „Streits um die neue Landebahn Nordwest“ auf einer Doppelseite mit „Umweltproblemen im Heimatraum“ auseinander setzen. Das ist grundsätzlich erfreulich. Und es ist keine reine Fraport-Propaganda, was der Verlag da auftischt: Die Kritik an der Bahn wird in einem angemessenen Umfang anhand geeigneter Quellen dargestellt. Problematisch ist aber eine zwischen den Zeilen herauszulesende Fiktion von Neutralität, die Fraports Profite auf Kosten von Mensch und Umwelt rechtfertigt, gerade weil sie auch die Kritik daran mitliefert. Dieses Argumentationsmuster erinnert sehr an das Umwelthaus Kelsterbach, und wurde von uns in diesem Zusammenhang bereits umfangreich kritisiert. Daher an dieser Stelle nur noch ein paar Stichworte zum Schulbuch. (mehr…)

„Ein lähmendes Gefühl von Ohnmacht“

Bereits im letzten Spätherbst hatte die Naturfreundevereinigung Egelsbach eine Veranstaltung über die „aktuelle Entwicklung der Klage gegen den Kiesabbau“ terminiert. Jetzt, Ende Februar, stand das Treffen unter dem Eindruck der vollzogenen Bannwaldrodung. (mehr…)