Freitagmittag: Soli-Aktion für Hambach in Frankfurt

Am Freitag, 28.3. findet um 16.30 an der Konstablerwache in der Frankfurter Innenstadt eine Solidaritätsaktion für die geräumte Waldbesetzung in Hambach statt.

Gebeten wird, Transparente und auch Verkleidungen mitzubringen. Wie wäre es, als Baum oder Braunkohlebrocken zu kommen?

Die Räumung im Wald ist nach Angaben aus Buir inzwischen abgeschlossen. Aber es gilt: „You say goodby, I say hello“ (als Ansage für den entgültigen Braunkohleabschied). Die Räumung hätte, so der Eindruck, noch weiter herausgezögert werden können. Ziel der BesetzerInnen ist der zähe Kampf gegen den Klimawandel – nicht, sich und andere kurzsichtig zu gefährden. Was die Stadt Kerpen unterstellt hat, um eine Räumungsbegründung im öffentlichen Interesse zu konstruieren.
Unterstützung für die Besetzung, die ja als langfristiges Projekt angelegt ist (diese Räumung ist bereits die dritte) ist dringend geboten. Der politische Druck , auch auf die Landesregierungen, muss wachsen ! Es muss politisch verhindert werden, dass es zu behördlichen Betretungsverboten und Einzäunungen des Waldes kommt. So etwas ist uns aus dem Kelsterbacher Wald noch gut in Erinnerung.

Frankfurt und der Flughafen sind grosse Stromverbraucher. Immer noch wird trotz Atommüllskandal Atomstrom eingespeist und der Wegfall von Biblis wurde zum guten Teil mit Braunkohlestrom kompensiert. Das darf nicht sein! Die Unterstützung für das Niedrigenergie-Siedlungsmodell Waldcamp ist auch eine Ansage gegen die Energieverschwendung in der Stadt!


1 Antwort auf “Freitagmittag: Soli-Aktion für Hambach in Frankfurt”


  1. 1 vega -lounge 30. März 2014 um 14:13 Uhr

    Weniger als eine Handvoll Leute in der Frankfurter Innenstadt – nach Veranstalterangaben 20 Menschen auf der Soli-Demo in der RWE-Hochburg Essen.
    Gute Beteiligung sieht anders aus – und entlockte dem Kripo-Mann vom Staatsschutz ein mitleidiges Lächeln.
    Ziel der Mobi-Aktion sollte doch sein, „deutliche Reaktionen hervorrufen – auch bei breiteren Spektren, als die, die bisher in die Proteste involviert sind“( Erklärung in der Zeitung Graswurzelrevolution)
    Das ist trotz Aufrufen auf Facebook nicht gelungen. Um die Oeffentlichkeit auf der Strasse anzusprechen, muss es aber auch VermittlerInnen geben.
    Für die Aussenwirkung und letztlich auch den politischen Wert von Aktionen wie das Baumcamp in Hambach ist eine stärkere Verbreitung über die Szene hinaus unabdingbar.

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