Archiv für Januar 2015

Facebook zeigt Gesicht

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Lärmpausen gefloppt

Es gibt keine Lärmpausen, nur Lärmverschiebung. Denn es bleiben ja genauso viele Flieger. Die stundenweise Schliessung der Nordwestbahn ist eine Reaktion auf den starken Protest der dortigen Anlieger. Kein wirklicher Erfolg, aber es ist etwas erfolgt: Widerstand lohnt sich. Aber noch mehr lohnt er sich, wenn er sich auch im Süden genauso regt. Dann ist kein „Verschieben“ mehr drin und die Belastung könnte real weniger werden. Noch gut ist in Erinnerung, wie die Bürgerinitiativen in Neu Isenburg und Dreieich ihre Aktivität drosselten und schliesslich beinahe einschlafen ließen, als die Option Nordwestbahn gezogen wurde. Jetzt haben sie eine neue Aufgabe, denn das Wachstum des Airports soll im Süden weitergehen.
Jetzt hilft nur wirksamer aktiver Lärm- und Umweltschutz, nämlich das Terminal 3 entgültig zu verhindern – und zwar durch alle Initiativen gemeinsam. Für den wirklichen Erfolg!

124. Montagsdemo im Zeichen von (No-)Fragida

Geschätzte 400 TeilnehmerInnen kamen zur dritten Montagsdemo nach der Winterpause. Mitgeprägt wurde die Demo von den zeitgleich stattfindenden Aktionen gegen den geplanten „Pro Grundgesetz“ Marsch der Pegida AnhängerInnen in der Frankfurter Innenstadt. (mehr…)

T 3: Weckruf aus der Fraport-Zentrale

Fraport-Chef Schulte hat seine Ansprüche auf eine Terminierung des Baubeginns für das Terminal 3 im Sommer angemeldet. (mehr…)

Vor 25 Jahren: Montagsdemo in Leipzig

Das Label „Montagsdemo“ entstand 1989 in Leipzig. Einige Protagonisten von damals wollten den Begriff später sogar schützen lassen – er stünde alleine für die „friedliche Revolution gegen Gewaltherrschaft“. Trotzdem hat sich eine Tradition von Montagsdemos entwickelt. Und dass diese Demos, die auf Breitenwirkung zielen, schon immer einen Rechtfertigungsbedarf hatten und nicht unproblematisch waren, zeigt ein Rückblick auf Leipzig, genau 25 Jahre vor den jetztigen „Legida“-Demos und Gegenaktionen. (mehr…)

Stuttgart: Debatte über das Verhältnis zwischen Parteien und Protestbewegungen

Der Politiker Peter Conradi (SPD) hat in einem Interview für die Zeitung Kontext den S 21-Gegnern vorgeworfen, durch Bündnisunfähigkeit und Parteienfeindlichkeit für ihren Bedeutungsverlust mitverantwortlich zu sein. Dies stieß auf scharfen Widerspruch: Hier läge eine vollkommen falsche Lageanalyse zugrunde, welche mit durch die Innensicht der politischen Parteien verschuldet sei, so der Theologe Poguntke in einer Erwiderung.

T 3 :Wirtschaftslobbyisten fordern schnellen Baubeginn

Der Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände Fasbender hat ein“ wohlwollendes Lob“ an die Landesregierung für ihren unternehmerfreundlichen Konsilidierungskurs mit der Forderung nach Ideen und Strategien für ein höheres Wirtschaftswachstum verknüpft. Dazu gehört für ihn eine schnelle Entscheidung für das Terminal 3. (mehr…)

Reif für die Insel ?

Sylt, die Insel der Schönen und Reichen, interessiert eigentlich nur nebenher. Was dort passiert, ist aber exemplarisch für die Notwendigkeit neuer Mobilitäts- und Verkehrskonzepte. Am besten: Der gewollten, nicht der ungewollten „Entschleunigung“. (mehr…)