Ende Gelände- Kein Terminal 3 !

Fraport hat sein unter Roland Koch erklärtes strategisches Ziel, zum Flughafen Nummer 1 in Europa zu wachsen, bis heute nicht zurückgenommen. Damit das passiert, werden wir weiterhin kreativ und mit langem Atem aktiv bleiben.

Noch ist das Terminal 3 nicht gebaut, noch bleibt Zeit, die durch einen Dauerbetrieb drohenden Belastungen abzuwenden.

Es ist Ende Gelände. Der Flugverkehr, das besagen glaubwürdige Klimaprognosen, darf nicht mehr weiter wachsen. Das gegenwärtige Lifestyle-Modell „frequent global traveller“ spottet globaler Verteilungsgerechtigkeit, es ist sozial- und klimaschädlich.

Nicht nur Kraftwerke, auch Triebwerke müssen abgeschaltet werden. Der Verkehrssektor, insbesondere der Flugverkehr, wird bei den Klimaschutzprogrammen weltweit vernachlässigt. Auch aus nationalen und wirtschaftspolitischenGründen. Deshalb ist hier systemkritische und außerparlamentarische Initiative besonders wichtig.

Der Flughafen mit seiner zweifelhaften Zukunft macht die Region zunehmend von sich abhängig. Die Städte in der Umgebung verlieren ihre Selbständigkeit, Initiativkraft und Vielfalt, sie werden zum logistischen Vorfeld des Flughafens. Auch dagegen wehren wir uns.

Der Treburer Oberwald muss stehen bleiben. Wie wichtig er für unsere Region ist, sehen wir gerade in der gegenwärtigen Hitzeperiode. Wir nehmen das Bannwaldversprechen der Landesregierung ernst. Schon gar nicht darf er für den Ölverschwender und Klimakiller Fraport fallen. Deshalb zählt sein Schutz doppelt.

Wir sehen uns Ende August im Sommer-Waldcamp bei Zeppelinheim!