Wenn Konzerne den Protest managen…


…hieß Ende September eine Tagung von NGOs und Bewegung in Berlin. Ob beim Braunkohle-Tagebau oder bei Verkehrsprojekten wie Stuttgart 21, Konzerne kalkulieren gesellschaftliche Proteste gegen (Groß-) Projekte längst mit ein. Protest einfach nur verhindern oder lediglich zu ignorieren war gestern. Heute sollen spezialisierte PR-Agenturen „Argumente managen“, Proteste durch inszenierte eigene Bewegungen übertönen oder neutralisieren. Da wird so manche LeserIn an die „Ja zu Fra“-Kampagne denken und tatsächlich war sie eins der Beispiele, anhand derer diese Konzernstrategien und mögliche Gegenstrategien diskutiert wurden. Das Video von Quer TV bietet einen sehenswerten Querschnitt durch die Themen der Tagung.