Sehring-Update

Noch steht der Bannwald bei der Sehring-Grube – eingezäunt zwar, aber intakt. Auf den Protest gegen die geplante Abholzug -Sehring möchte diese bis Ende Februar durchgezogen haben- deuten ein paar Banner hin, die im Wind flattern. Mehr tut sich derzeit im Saal: das Bergamt des Regierungspräsidiums ist mit dem Planergänzungsverfahren beschäftigt.

Ende Januar kursierte ein Aufruf, private Stellungnahmen oder die Einforderung persönlicher Beteiligung am Verfahren beim Bergamt anzumelden. Das haben mehrere Dutzend Einzelpersonen getan. Neben dem BUND haben auch weitere Umweltverbände und auch politische Körperschaften ihre Beteiligung eingefordert.

Trotzdem wird damit gerechnet, dass das Regierungspräsidium Sehring demnächst grünes Licht für eine Fällung erteilt. Auch dagegen könnte geklagt werden, ob mit Erfolg oder zumindest mit aufschiebender Wirkung, das ist fraglich.

Eins steht fest: Die Planergänzung dürfte, so wie sie das RP mit heisser Nadel stricken will, mit Rechtsfehlern gespickt sein – und ob sie den Vorgaben des Darmstädter Verwaltungsgerichts entspricht und auch ansonsten gerichtsfest ist, dürfte sich beim Berufungsverfahren in Kassel herausstellen.