Milde Urteile für „Heathrow 13″

Statt drei Monate Knast drei Wochen unbezahlte gemeinnützige Arbeit: Nach dem Theaterdonner bei der Schuldigsprechung -es ging um eine mögliche Inhaftierung- hat das Londoner Gericht ein weiteres Register aus dem justizpädagogischen Repertoire gezogen…

Die nichtvorbestraften Mitglieder der Plane-stupid-Aktionsgruppe wurden zu 12o Arbeitsstunden, drei weitere AktivistInnen zu 180 Arbeitsstunden verurteilt.
Bei diesem Prozess ging es wohl wieder einmal vor allem darum, den Anspruch des Staates auf Strafe durchzusetzen. Demonstriert wurde, dass es im Ermessen des Staates steht, ob Gefängnis oder eine Art Bewährung herauskommen.

Die AktivistInnen zu „Klima-Helden“ zu machen, das war nicht im Interesse der Rechtssprechung. Welche zivilrechtlichen Folgen die Verurteilung hat, das steht auf einem anderen Blatt.