Holzköppe und Plastik-Dickschädel

….gab es heute bei der Aktion „Banner für Bannwald – Kunst am Bau(m)zaun zu sehen. Mit ihnen wurde die Aufmerksamkeit der Passanten auf das gelenkt, was hinter dem Zaun passiert ist…

Manchen SpaziergängerInnen und RadfahrerInnen fiel auf den ersten Blick gar nicht auf, dass wieder ein großes Stück Wald fehlt. Und kaum jemand war informiert, wieviel Wald noch fallen soll – was mit mitgeführtem, am Zaun angehängten Info-Material nachgeholt wurde.

Die Dickschädel gehörten zu Dino-Modellfiguren, die im Zaun kopfstehend Holzstücke vertilgten. Angefallenes Schnittholz gibt es momentan ja reichlich.
Befremdlich fanden es einige TeilnehmerInnen, dass sich fast von Langen aus nun die Flugzeuge beim Starten und Landen beobachten lassen – ist der Flughafen wirklich so nah?

Neben dem Figurenkabinett waren auch noch Fotos, Bilder -und natürlich Banner – zu sehen. Wichtig war, ein Forum für Gespräche zu schaffen. Dabei ging es darum, wie sich die Waldzerstörung jetzt aufhalten lässt. Und das bei einer Ausgangssituation, wo viele Leute kaum informiert und die „Wissenden“ oft resigniert sind.

Gerade beim Sehring gilt: Nach der Rodung ist vor der Rodung. Angesichts des Kieshungers der Bauwirtschaft -gerade auch durch das Terminal 3- wird die neu erschlossene „Vorratsfläche“ bereits im nächsten Winter wieder erschöpft sein. Dann wäre das Waldstück östlich der Mitteldicker Allee/nördlich der Steingrundschneise dran.

Wenn es den Holzköppen nicht gelingt, den Kiesdinos die Ausbeute streitig zu machen …..