Mahnwache bei der Hauptversammlung der Fraport AG

Aktion bei den Aktionären: Nächsten Freitag, den 20 Mai, ruft das BBI wieder zum Protest gegen die Geschäftspolitik der Fraport AG im Rahmen der „ordentlichen Hauptversammlung“ auf, die erneut in der Jahrhunderthalle in Frankfurt-Höchst stattfindet.

Dies ist ein wichtiger Protesttermin im Kalender, der das zeitige Aufstehen -die Mahnwache dauert von 9 Uhr bis 10.30 Uhr- lohnt.
Denn in Höchst wird höchst deutlich, dass die Organisationsstruktur des Flughafenkonzerns den AktionärInnen, nicht der Bevölkerung verpflichtet ist. Hier wird auch das Doppelspiel der Politik offenkundig, welche sich hinter dem Wirtschaftsrecht versteckt. So haben die Grünen im Landtag ihre faktischen Untergebenen (ArbeitnehmervertreterInnen) im Aufsichtsrat für das Terminal 3 stimmen lassen, um gleichzeitig in völliger Wirkungslosigkeit -aber in Sorge um das eigene Image- im Minderheitsvotum die Stimme dagegen zu erheben. Die Bürgernitiativen sollten von den Grünen die Abberufung deren Vertreters im Aufsichtsrat fordern, der seine Kompetenzen inzwischen objektiv für die Optimierung der Ausbaustrategie einsetzt.
Es ist in der Architektur von schwarz-grün verankert, dass eine Absorption des Anti-Ausbau-Protests im gemeinsamen Interesse der Koalitionäre ist.

Dagegen stehen unsere Forderungen : Flughafenausbau stoppen – für eine lebenswerte Region Rhein Main. Und: Verursacher des Klimawandels haftbar machen!