Sonntagsspaziergang an die Mauer am 5.Juni

Die Bezeichnung „Sonntagsspaziergang“ traf es nicht immer im Kern, was sich in den 80ern fast jeden Sonntag an der Mauer abgespielt hat. Das trifft auf andere Weise auch auf den „Sonntagsspaziergang reloaded“ zu, den Studierende des Historischen Seminars der Mainzer Gutenberg-Uni zusammen mit dem Industriemuseum Rüsselsheim veranstalten.

Das dürfte eher eine Art „Lehrgang“ oder auch „Lerngang“ werden. Denn beginnend am SKG-Heim in Walldorf (Strasse „in der Trift“, verlängerte Langstrasse, beginnt am Bahnhof) werden vier Info-Stationen angelaufen, die sich mit Themenschwerpunkten beschäftigen, welche die Studierenden ausgewählt und methodisch bearbeitet haben. Zunächst geht es zum Fischteich. Dort geht es um Startbahn-Protestkultur – Musik und Filme. Nun wird das Chaoteneck angelaufen, dort steht eine Auseinandersetzung mit dem Hüttendorf 1980-82 an. Auf dem Heimweg wird nördlich der Dürrbruchschneise -dort wo manchmal Polizeieinheiten den Rückweg abschnitten -das Thema „Die Polizei im Startbahn West Konflikt“ behandelt. Zum Abschluss des auf etwa drei Stunden angesetzten Spaziergangs geht es zur Hüttenkirche am Vitrolles-Ring . Hier steht christliche Widerstandsmotivation in der Erforschung der HistorikerInnen.
Zudem soll auf der Wiese vor der Kirche eine Reflektion des aktuell und historisch Erlebten möglich sein:
„An dieser Stelle soll Ihnen die Möglichkeit geboten werden, im gemütlichen Rahmen zusammenzufinden und das Erfahrene untereinander und mit anwesenden Zeitzeugen zu rekapitulieren. Im Sinne des damaligen Zeitgeistes hoffen wir, dass sie ihr Picknick mitbringen.“ schreiben die VeranstalterInnen in der Einladung.


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