Montagsdemo: Organisatoren blicken bereits auf die 250.te

Nach dem Willen des Leitungsteams und der Frankfurter Bürgerinitiativen sollen die Montagsdemos weitergehen, so lange bis signifikante Erfolge erzielt sind, betonte der Sprecher des Frankfurter Arbeitskreises Fluglärm und Umwelt, Knut Dörfel, in einer kämpferischen Rede in der Zielgeraden der 200. Montagsdemo.

Eigentlich habe man sich verzählt wegen der komplizierten Ferienregelungen in Hessen und Rheinland Pfalz und heute schon die 200.Demo sagten die OrganisatorInnen, was einige Lacher auslöste.

Dörfel betonte, es bleibe das Ziel der BIs eine Schliessung der Nordwestbahn, eine Beschränkung der Flugbewegungen, echte Lärm- und Feinstaubreduzierung und auch einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz zu erreichen. Dafür sei eine Aufrechterhaltung des Protests unabdingbar.

Das regionale Bündnis der Bürgerinitiativen sei Teil eines internationalen Bündnisses von Bürgeriniativen gegen den Flughafenausbau und stünde in wechselseitiger Solidarität mit dem Protest in Notre Dame des Landes und Heathrow – auch dies ein Grund, weiterzumachen.

2017 werde es weiter politischen Druck auf die Verantwortlichen und auf die Flugwirtschaft geben, der Rosenmontag in Mainz, die Fraport-Hauptversammlung, das Rheingau Musik-Festival und der Hessentag unter der Einflugschneise in Rüsselsheim stünden schon fest auf der Agenda.

Kaum Erwähnung fand das Terminal 3. Hier fehlt es offenbar weiterhin an einem konsensfähigen politischen Aktionskonzept.

Symbolisch an den Pranger gestellt wurde die Ex-Oberbürgermeisterin Petra Roth, die für die Durchsetzung der Nordwestbahn gegen Frankfurter Interessen verantwortlich gemacht wurde. Zitiert wurde ihr unsäglicher, aber tatsächlich gesagter Satz „Wem es zu laut wird, hat das demokratische Recht wegzuziehen“.


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