Entschiedener Widerstand gegen Billigflugkonzept und Terminal 3 !

Wie ein Aal auf dem Trockenen winden sich die Grünen, wenn es um ihre Mitverantwortlichkeit für die ständige Expansion des Frankfurter Flughafens geht. Gleichzeitig absorbieren sie mit ihrem Lavieren und dem Zukleistern von Widersprüchen möglichen Protest, weil er dem Koalitionsfrieden schadet. Leider bekommt das kaum jemand mit (nicht mal die Grünen selber) , wenn wir es nicht stärker thematisieren.
Im Jahr 2017 wird es besonders um den Bau des schädlichen und überflüssigen Terminal 3 und die Etablierung der Billigflieger gehen. Ein Datum steht dabei schon fest: Der Beginn des Sommerflugplans von Ryanair am Dienstag, den 28.3.2017

Für diesen Tag ist wenige Stunden nach der Montagsdemo (es sind in Hessen und Rheinland Pfalz noch keine Osterferien) die Aufnahme von Linienflügen nach Faro, Alicante, Teneriffa und Palma geplant. Zwei Boeing 737- Maschinen werden in Frankfurt stationiert und diese Ziele im Pendelverkehr -auch zu Tagesrandzeiten- bedienen. Ab schlappen 29 Euro, also weniger als dem Taxipreis von der Innenstadt zum Flughafen.
Billigflüge sind angesichts des Preises , den sie für Mensch, Umwelt und Klima haben, sittenwidrig. Sie müssen auf den Preis der Kosten erhöht werden, den sie tatsächlich für die Allgemeinheit haben.

Wenn wir uns die Billigflieger und die damit generierte Erhöhung der Nachfrage und Belastung gefallen lassen, sind wir selber schuld. Wenn über Fraport zum chinesischen Neujahrsfest Urlauber über Frankfurt nach Europa „gespült“ und verteilt werden, haben wir ja noch etwas davon. Von den einheimischen Billigheimern haben wir gar nichts, ausser Lärm, Dreck und blockierten Umsonst-Parkplätzen nahe den Bahnhöfen und Bushaltestellen im Umland.

Und dann ist da noch das Terminal 3. Wenn Tarek Al Wazir meint, der Flughafenausbau sei schon durch und praktisch nur im Rückspiegel sichtbar, sollten wir ihn eines Besseren belehren. Wenn er nur ein bisschen Geschichtsbewusstsein über den Frankfurter Flughafenausbau hat, weiss er, dass „nach dem Ausbau“ immer „vor dem Ausbau“ war – und ist, wenn es nicht gelingt die Expansion klar und ohne das grüne Wenn und Aber zu unterbinden. Das Terminal 3 kann und muss gestoppt werden, solange der Flughafen nicht nachweisen kann, dass der Ausbau klimaneutral und ohne Schädigung der Nachbarschaft erfolgt. Das ist bei Ausweitung des Billugflugverkehrs aber vorprogrammiert.

Wer so wenig zahlt wie die Billigfluggäste , kann auch nicht mal gutbezahlte Arbeitsplätze generieren. Deshalb :Ryanair, Eurowings, Easyjet, Air Asia, bleibt auf dem Boden, nämlich der Tatsache , dass wir euch hier nicht wollen ! Nur damit könnt ihr zu einem besseren Klima beitragen.


0 Antworten auf “Entschiedener Widerstand gegen Billigflugkonzept und Terminal 3 !”


  1. Keine Kommentare

Antwort hinterlassen

XHTML: Du kannst diese Tags benutzen: <a href=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote> <code> <em> <i> <strike> <strong>


− zwei = sechs