Fraport vergibt Aufträge für Terminal 3

Nicht mehr an einen Generalunternehmer wie bisher, sondern aufgeteilt in 160 Tranchen will die Fraport ihren Milliardenauftrag für das Terminal 3 vergeben – der BER lässt grüssen. Horst Amann steigt als Bauleiter aus. Der Fertigstellungstermin liegt vorerst weiter bei 2023.

Viel passiert ist auf dem Gelände noch nicht. Die Versorgungsleitungen sind gelegt, die Baugrube ist ausgehoben. Gegenwärtig wird- so Fraport-an der Zufahrtsrampe gearbeitet.

Ganz wichtig: Der Wald, den Trebur verramscht hat, steht noch, und das soll er auch weiterhin. Künftige Aktionen dort dürften aber schwieriger werden – vielleicht soll man sie direkt bei den Supervisoren der Fraport, beim Wirtschaftsministerium, anmelden ?

Das Terminal 3 wird weiterhin ständig umgeplant. Neben den durchautomatisierten Billigflieger-Schleusen soll es auch das Gegenteil geben – geräumige Präsidenten-Suites ( wo`s nicht reinregnet und nicht zieht…), in Auftrag gegeben von arabischen Airlines, die dafür gerne das nüchterne Ambiente des Terminal 2 verlassen würden.

Es ist kaum möglich, einen Kunden/eine Kundin vom Billigfliegen abzuhalten. Es ist deutlich leichter möglich, die Landesregierung davon abzuhalten, den Flughafen zur Beute der Billigfluggesellschaften zu machen. Gegen die Wachstumstabelle und gegen das Terminal 3 – für eine Kampagne gegen Luftverkehrsexpansion !


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