Sehring will im Winter 2017/18 wieder Bannwald roden

Am Langener Waldsee haben vorbereitende Massnahmen für den nächsten Auskiesungsabschnitt begonnen. In der Waldabteilung 26 sollen im Planabschnitt 2 in wenigen Monaten erneut 8,14 Hektar Laubwald gefällt werden. Ein neuerrichteter Krötenzaun macht die Abmessungen des Vorhabens deutlich.

Eigentlich sollten alle Massnahmen bis zum Hauptsacheverfahren über die Rechtmässigkeit der Planfeststellung ruhen. Es wird aber deutlich, dass sich Firmeninhaber Sehring seiner Sache sehr sicher ist. Zuletzt durfte er ja auch auf das Protege mehrerer Grünen-PolitikerInnen bauen.
An seine KritikerInnen gewandt meinte der Firmenchef, ihm sei es zu verdanken, dass das Gebiet durch den Kiesabbau eine ökologische Aufwertung erfahren habe . Negative Auswirkungen des riesigen Tagebaus auf den Wald blendet er aus.

Betroffen vom neuen Bauabschnitt wäre auch die Steingrundschneise, ein beliebter Ausflugsweg, der in Teilen weggebaggert würde. Das gefällt vielen WaldbesucherInnen nicht.

Vielleicht bietet sich hier ein Ansatz für eine breitere Kampagne gegen den nächsten Rodungsschritt als bei den beiden vorherigen Fällungen.
Die ist auch bitter nötig, will man Eindruck beim Gericht machen, dass ein grosser Teil der öffentlichen Meinung gegen das Projekt steht. Ein
„Immer wenn ich hier vorbeikomme, balle ich meine Faust in der Hosentasche“ und ein „Ich bin dagegen, aber auf mich hört ja keiner“ ist zwar nicht wirksam, aber ein Anfang. – da geht noch was, da geht mehr !


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