Ryanair fordert in Berlin Eingreifen gegen Gewerkschaften

Während dem letzten Bodendienste-Streik Mitte März an den Berliner Flughäfen hat Ryanair die Politik aufgefordert, unverzüglich gegen eine Fortsetzung des Streiks vorzugehen ( immediate action). Das zeigt einmal mehr das Verständnis des Billigfliegers gegenüber Tarifautonomie und auch gegenüber der Rolle der Politik – Ryanair meint, über seine Marktmacht die Politik erpressen zu können.

Ryanair-Sprecher Kenny Jacobs : „Es ist unakzeptabel, dass eine Handvoll Bodendienst-Gewerkschaften die Berliner Flughäfen lahmlegt.“
Im übrigen ist Ryanair Mitinitiator der „Berlin braucht Tegel“-Kampagne. Sie wird öffentlich von der Airline massiv beworben.
Ryanair braucht den dicht an Wohngebieten liegenden Stadt-Airport als Billig-Basis und möchte nicht die künftigen BER-Gebühren zahlen.


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