Schulte: Kein Billigflugterminal

Der Protest gegen die Billigstrategie zeigt Wirkung: Auf der Bilanzpressekonferenz betonte Dr. S. Schulte übertrieben deutlich, das Terminal 3 würde kein Billigflugterminal, sondern würde für Alles und Alle offenstehen.

Fraport sieht sich unter Druck, man würde mit teurem öffentlichen Geld Fluggesellschaften subventionieren, die Profitmaximierung auf Kosten der AnwohnerInnen, der Beschäftigten und der Umwelt betrieben.

Fraport beteuert weiterhin, man würde das Terminal drei auch nicht für reiche Araber bauen, damit sie dort ihre exclusiven Wohlfühlzonen einrichten könnten, weil das Terminal zwei Substandard wäre.

Das Terminal 3 solle auch dem klassischen Hub-Verkehr dienen. Man sei mit einigen Interessenten im Gespräch.

Allerdings hatte Schulte bereits letzten Herbst verkündet, man werde Kapazitäten für Billigflieger einrichten. Das war, bevor der Gegenwind für
seine Billigpläne auffrischte.

Die Strategie ist klar: Mit dem klassischen Geschäft kann Fraport nicht mehr wachsen. Billigheimer und Premiumkunden bilden die Felder, die ausgebaut werden könnten – auf Kosten der Mitte.

Beide Zielgruppen sind nicht im Interesse der Befriedigung grundlegender Verkehrsbedürfnisse. Deshalb: Weg mit dem Terminal 3 – und mit Ryanair ! Die wollen morgen, am 28.3. ,loslegen. Sorgen wir durch öffentliche Bekundungen und die Abschaffung der Vergünstigungen dafür, dass sie Frankfurt wieder räumen !


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