Schulte will den „Fingerknochen“

Flughafen-Boss Dr.Schulte hat , nachdem sein Pressesprecher nur Nebelkerzen geworfen hat, das Fraport-Schweigen gebrochen. In einem Exklusiv-Intervieew für die Haus- und Hofpostille FAZ hat er die anonym an die Bild-Zeitung gegebenen Indiskretionen bestätigt.

Es gäbe gegenwärtig zwei Ueberlegungen, um das Billigfliegergeschäft aufzufangen. Die eine sei der Ausbau des Bussteigs am T 2, wo heute schon Zubringerbusse starten. Wegen der Konzeption des T 2 für Grossflieger müssen seit jeher zahlreiche kleinere Maschinen im Vorfeld parken.

Diese Lösung hätte aber den Nachteil, dass sie durch Kreuzungsverkehr den schon heute komplizierten Vorfeldbetrieb behindern und verlangsamen würde. Schlecht für die dicken Brummer, die zur Startbahn rollen.
Deshalb möchte er lieber eine Lösung im Süden – den „Fingerknochen“. Während der erste Bauabschnitt -wohl verlangsamt- angefangen wird, möchte er den Pier 4 , der eigentlich erst in der zweiten Bauphase dran wäre, vorziehen. Der liegt ganz im Osten und soll ein Flugsteig nur aus Knochen und ohne Fleisch sein. Der sähe dann keine Warte-Lounges ,sondern nur Abfertigungsanlagen (Zoll, Security etc.) vor.

Einen Umsteigerverkehr -Stichworte Skyline und Gepäcktunnel- kann dieses Modell nicht leisten. Damit ist es eigentlich nicht genehmigungsfähig, was die monatelange Heimlichtuerei von Fraport auch erklärt.

Jetzt ist es an der Zeit, Druck auf die Politik , vor allem die Kommunalpolitik, zu machen.Keine Geschenke an die Billig-Airlines, Fliegen hat seinen Preis. Treiben wir ihn so hoch, wie es die Klima-Gefahr und der Erhalt unserer Lebensqualität erfordert.


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