Teile des Treburer Walds sind zur Abholzung verkauft

Das Gemeindeparlament von Trebur hat mit 18 zu 11 Stimmen nach kontroverser Debatte dem Verkauf des für den Autobahnanschluss des Terminal 3 benötigten Waldes zugestimmt. Die VerkaufsgegnerInnen aus den Reihen der SPD und der grünen Liste wurden durch eine Mahnwache des BBI unterstützt.

Die auch von Fraport angefragte Kompensationsfläche wurde nicht verkauft. Für diesen Verkauf , von dem das wirtschaftliche Schicksal Treburs abhänge, hatten sich die Freien Wähler besonders stark gemacht. Mit 9: 20 Stimmen scheiterte ihr Ergänzungsantrag.
Die hohe Zahl der Gegenstimmen kam durch eine Allianz der prinziellen VerkaufsgegnerInnen mit taktischen VerkaufsgegnerInnen zustande. Letztere hoffen auf eine Wertsteigerung des Areals während der Bauphase des infrastrukturell katastrophal erschlossenen Terminal 3.

Der Wald ist ab Verkaufstermin von der Einzäunung und ab 1.9. von der Abholzung bedroht. Mal abwarten, ob unser Wirtschafts- und Verkehrsminister nicht um einen Aufschub bis nach der Bundestagswahl bittet….

Sobald es Aktivitäten um das bedrohte Gelände gibt, werden sie hier angekündigt.


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