Protestcamp Bialowieza in Polen

Der Bialowieza -Wald an der polnisch/weissrussischen Grenze ist der letzte Flachland-Urwald in Europa. Sein Schutzstatus wurde von der neuen nationalkonservativen Regierung in Polen aufgeweicht. Jetzt ist massiver kommerzieller Waldeinschlag erlaubt. Die von regionalen und nationalen UmweltschützerInnen ausgehenden Proteste dagegen haben europaweite Resonanz gefunden. Eine Folge ist die Einrichtung eines für internationale AktivistInnen offenen Protestcamps in einem Dorf am Nationalpark. Von dort gehen direkte Aktionen aus, mit denen der Waldeinschlag gestört wird.


2 Antworten auf “Protestcamp Bialowieza in Polen”


  1. 1 Joachim Hindenberg 26. August 2017 um 9:14 Uhr

    Es ist bewundernswert, dass Ihr unter diesen Bedingungen den Wald retten wolt.

    Ich wollte Euch unterstützen.
    Es wurde über den Link eine polnische Seoite aufgerufen, die ich nicht verstand.
    Entschuldigt bitte, dass ich in deutsch schreibe.
    Ich kann keine andere Sprache.

    Viel Erfolg und jedem von den Aktivisten eine gesunde Zukunft

    Joachim Hindenberg

  2. 2 vega -lounge 26. August 2017 um 17:35 Uhr

    Hallo Joachim Hindenberg,

    Die Seite, auf die der Link geht, ist auf Englisch.
    Zur Not empfehle ich ein Uebersetzungsprogramm.
    Das kann schon für manche ein ideologisches Problem sein , dass der internationale Austausch der AktivistInnen meist auf Englisch läuft. Gerade für manche PolInnen ist es ein politisches Problem, dass es nicht auf Polnisch ist. Aber gerade die Internationalisierung hilft, ein Weltkulturerbe zu retten.Wenn ein Camp in Polen als Konntaktsprache eher auf Englisch als denn auf Deutsch zurückgreift, finde ich das nachvollziehbar.

    Wer sich ernsthaft für internationalen Wald- und Klimaschutz interessiert, wird auch auf Deutsch fündig. Etwa auf dem Robin Wood Blog. Die haben in Berlin vor dem polnischen Kulturinstitut eine Solidaritätsaktion gemacht.

    Aktionsberichte auf Deutsch, die extra übersetzt worden sind , gibt es auf der Seite Hambacher Forst. Der Beitrag („Der Wisentwald wird platt gemacht“) ist um den 22.August erschienen, da muss man inzwischen ein bischen herunterscrollen.
    Jetzt am letzten Augustwochenende ist dort Klimacamp gegen Braunkohleabbau.

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