Sehring greift wieder nach dem Wald

Am ersten September endete die Brut- und Setz- Periode. Während es im Treburer Forst erst einmal ruhig blieb, rückten an der Kiesgrube in Langen Bautrupps an, um einen Bauzaun um die aktuell von Abholzung bedrohten acht Hektar Wald zu errichten. Die Sorge wächst, dass hier schnell vollendete Tatsachen geschaffen werden sollen.

Tatsächlich hat Sehring bei allen vergangenen Teilrodungen der letzten 10 Jahre nie so früh im Jahr einen Zaun gestellt und die Landnahme vollzogen.
Dies muss als besondere Provokation gewertet werden, zumal höchstinstanzliche Urteile zur Rechtmässigkeit des Planfeststellungsbeschlusses unmittelbar ausstehen.

Sehring braucht den Kies, aber brauchen wir Sehring? Das wird um so deutlicher wenn man sieht, wie wenige Arbeitsplätze bei wie viel Umweltzerstörung Sehring bietet.

Die Sinnfrage gilt auch für viele Sehring-Projekte. Allen voran das grottige Terminal 3. Zu nennen sind auch Spekulantenobjekte wie der Wohnturm „Grand Tower“ im Frankfurter Gallus oder die Luxuswohnanlage „Edenholz“ im Holzhausenviertel, die mit Sehring-Beton hochgezogen werden. Für letztere wurde eine öffentliche Einrichtung, das Diakonissen-Krankenhaus, plattgemacht.


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