Praktizierter Fluglärmschutz heisst Terminal 3 verhindern

In Frankfurt existiert seit dem letzten Jahr eine „Stabsstelle Fluglärmschutz“, die beim Oberbürgermeister angesiedelt ist. Entstanden ist sie als Produkt des Koalitionsvertrages zwischen SPD,CDU ind Grünen. Sie soll Fluglärmmonitoring betreiben, Ansprechpartnerin für Bürgervorschläge und- beschwerden sein und -wissenschaftlich untermauert-Möglichkeiten ausloten, die Belastung zu reduzieren.
So weit, so gut.

Allerdings stellt sich die Frage, wie gut das Geld für die immerhin vier Planstellen angelegt ist, wenn man der „Stabstelle“ keine exekutiven Kompetenzen einräumt ?
Sonst wird sie nur ein Beruhigungsinstrument für die Ruhelosen.
Das zeigt sich auch am neuen Projekt der Stabsstelle, der Kampagne gegen Feinstaub. Dabei geht es um die NOX-Emissionen des Luftverkehrs.
Im Gegensatz zum Auto- und auch Schiffsverkehr, der diese Feinstäube ziemlich direkt in die Wohngebiete bringt, gibt es für die NOX- Belastung des Flugverkehrs einen wenigsten teilweise wirksamen Filter: Den Wald.

Wirklich effektiv würde die Stabsstelle arbeiten, wenn sie ihr Wissen, ihre Kreativität und ihr Geld für eine Kampagne gegen Terminal Drei und auch gegen Sehring einsetzen würde. Mehr Wald ,weniger Flieger, und weniger Zubringerverkehr – so liessen sich messbare Erfolge erzielen.

Aber: Dafür wurde die Stabsstelle leider gerade nicht eingerichtet. Peter Feldmann hat gezeigt, dass er nichts gegen den Flughafenausbau unternehmen will. Aemter bekleiden und begleiten, das ist der Katzentisch, der hier eingerichtet wurde. Das Leiden geht weiter.


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