„Ausgestrahlt“ warnt vor Stromlücke

Die Anti-Atom-Initiative „Ausgestrahlt“ aus Hamburg warnt davor, dass schon bald Anti-Kohle und Anti-Atom-Initiativen gegeneinander ausgespielt werden könnten.

„Ausgestrahlt“, welches aus der Kampagne „X-tausendmal quer“ hervorgegangen ist und als derzeit kompetenteste NGO in der Diskussion um Vermeidung und Lagerung von Atommüll gilt, fürchtet in wenigen Jahren eine neuerliche Diskussion um eine Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke.

Dies könne passieren, wenn eine grosse Zahl Kohlekraftwerke abgeschaltet würden , die Menge des Stromverbrauchs durch die Umstellung auf E-Mobilität und andere Massnahmen aber gleichzeitig massiv ansteigen würde.

Das „Aus“ für Kohle und Atomkraft müsse immer zusammen gedacht werden, und die Substituierung fossiler Antriebe durch Elektrizität muss mit einem entsprechenden Ausbau regenerativer Energien gekoppelt werden.

Sprich: Ein E-Bike mit Sauberstrom, welches Muskelkraft ersetzt und durch Strom-Mehrverbrauch Altkraftwerke am Leben hält, ist alles andere als öko.


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