Kommentar: Fraport hat nicht alle Zeit der Welt. Aber wir.

Über verschiedene Kanäle hat Fraport verkündet, man wolle in dieser vegetationsfreien Periode gar nicht roden, sondern diese nur vorbereiten. Dem ist aber nur sehr beschränkt zu glauben. Von „rodungsvorbereitenden“ zu „bauvorbereitenden“ Massnahmen ist es nicht weit. Bei letzteren fiele aber der Wald.

Wer sich den Planfeststellungsbeschluss anschaut, sieht , dass Fraport eigentlich bis zum 28.2.2018 roden müsste, um mit der Baumaßnahme nicht in Verzug zu kommen.

Für rodungsvorbereitende Massnahmen hätte locker ein Termin im späten Februar -bevor die Kröten wandern- gereicht. Fraport wollte aber unbedingt früher an den Wald, und sie wird auch einen Deal mit Trebur vor Ende Februar vorantreiben. Dort kann man sich schon auf eine Sondersitzung einstellen. Aber auch die bisherigen Besitzverhältnisse sind kein Rodungshindernis. Das hat der sofortige Vollzug des Baus der Nordwestlandebahn im Januar 2009 gezeigt. Als die Harvester anrückten, gehörte der Wald noch Kelsterbach.

Deshalb gilt: Die Zeit arbeitet gegen Fraport. Wir agieren, die müssen reagieren.


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