Neuer Anlauf für den Ausbau von London-Heathrow

Die britische Regierung hat kürzlich für den Ausbau des Londoner Hauptflughafens votiert. Die Pläne, die u.a. den Bau einer dritten Startbahn vorsehen, werden noch im Juni dem Parlament vorgelegt. Begründet wird die Notwendigkeit der Erweiterung mit den Umständen, die der Brexit schaffen würde. Vor wenigen Jahren war die Begründung noch genau andersherum – man stelle sich der Konkurrenz innerhalb der EU. Aber die Kopfzeile der Begründung ist gleich geblieben: das nationale Interesse.

Die neue Kampagne gegen den Ausbau läuft langsam an. Sie zielt vor der Abstimmung besonders auf die Labour Party, welche sich in Sachen Ausbau noch nicht festgelegt und „Prüfsteine“ aufgestellt hat. Darin geht es insbesondere um die ökonomische Notwendigkeit des Ausbaus.
GegnerInnen argumentieren, dass ein „Climate breakdown“ zu der grösstmöglichen Belastung gerade der unteren Einkommen weltweit führen würde und der Ausbau 2,2, Millionen Menschen im Grossraum London mit Lärm und Dreck belaste.
Hier eine Argumentation aus der Labour-Kampagne.

Nötig ist eine Vernetzung der Anti-Ausbau-Initiativen – ob in Wien, Frankfurt, London oder auch in Brasilien – um der Logik der Ausbauer entgegen zu treten. Dies insbesondere, weil globale Auswirkungen des Luftverkehrs in allen Kampagnen inzwischen eine wichtige Rolle spielen. Wer sich gegeneinander ausspielen lässt hat in letzter Konsequenz selbst ausgespielt….


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