Aktuelles aus dem Wald

Die Wiederaufbauarbeiten im Waldcamp gehen voran. Aber nicht nur der Wald leidet unter der brütenden Hitze…

Camporganisation

Letzten Freitag wurden in einem Arbeitseinsatz die grösseren Trümmer beräumt und aus dem Wald abgefahren. Anschliessend begann der Bau einer neuen Küche – im Baustil der alten- etwa fünf Meter vom bisherigen Standort entfernt.

Einige Behausungen wurden beräumt – Wolldecken werden derzeit nicht benötigt, und es ist sinnvoll die Menge brennbaren Materials so gering wie möglich zu halten.

Die verbrannten Lebensmittelbestände werden derzeit mit Unterstützung von aussen ersetzt.

Dauer-Dürre

Wer sich derzeit im Wald aufhält, erlebt dass es ihm täglich schlechter geht. Zahlreiche Büsche und Jungbäume haben das komplette Laub abgeworfen. Am Sonntag hat es ein wenig geregnet – aber mehr als ein Liter pro Quadratmeter wird es nicht gewesen sein.
Hier weht ein beständiger leichter Wind zum Flughafen. Das liegt daran, dass die feuchte Luft aus dem Wald gezogen wird und aufgeheizt über der Flughafen-Wüste in die Höhe geblasen wird.
Früher, das erzählen AnwohnerInnen aus Zeppelinheim, gab es starke, ergiebige Gewitter die von Westen heranzogen. Seit dem Ausbau des Airports bildet dieser einen regelrechten Riegel. Dazu beigetragen hat der Bau der Startbahn West, der ein Feuchtgebiet im Bereich des Gundbachs ausgetrocknet hat.
Wo kein Wasser, keine Feuchtigkeit ist, kann auch nichts aufsteigen und wieder abregnen.

Soll der Wald in der Region über die nächsten Jahrzehnte Bestand haben, muss der Flughafen dringend verkleinert oder zumindest begrünt werden. Sinnvoll wäre eine Wiederaufforstung der Startbahn West und der Nordwestbahn. Wir wollen auch künftig hier leben können !


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