Fraport und die bodenseitige Anbindung des Terminal 3

Im Süden des Flughafens beginnen nun die Hochbauarbeiten am Terminal 3. Das gilt auch für die verkehrliche Anbindung. Bereits im November wurde das Waldcamp im Treburer Wald geräumt, obwohl dies für die Bauplanung nicht vor Ende Februar dieses Jahres notwendig gewesen werde. Man befürchtete wohl ein „Überschwappen“ der Proteste aus dem Hambacher Forst.

Viel hat sich für den Bau der zweiten Autobahnanbindung Süd noch nicht getan. Wer sich die Baufortschritte anschaut, wird feststellen, dass Fraport mit Hochdruck an der internen Erschliessung des Standortes arbeitet. Wie das Terminal, das ja vor allem Punkt-Ziel-Verkehre aufnehmen soll und damit überwiegend direkt angefahren werden wird, an die „landseitige“ Verkehrsinfrastruktur angebunden werden soll, ist weiterhin offen.

Dies rief auch anlässlich der Grundsteinlegungsfeier öffentliche Kritik hervor. Die Frankfurter Rundschau kommentierte, die Fraport solle eine S-Bahn-Ausschleifung aus eigenen Mitteln bezahlen.
Die Stimmen mehren sich, der Flughafen brauche einen „grünen“ Anschluss – mit der S Bahn oder auf der Elektromobil- Multifunktionsstrasse solle zum Flieger gelangt werden.
Das alles macht den Flughafen aber noch attraktiver und ist Feigenblatt für weitere Zerstörung von Umwelt und Region. Wir fordern eine Reduktion des Luftverkehrs, um das Mobilitätsproblem zu lösen – keinen Hickhack zur Rechtfertigung des weiteren Ausbaus.

Interessant ist in diesem Zusammenhang der Beitrag der Bürgerinitiative Mörfelden-Walldorf zum DGB- 1.Mai in Mörfelden Walldorf. In Link dazu findet sich hier.


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