LKWs verursachen Verkehrschaos

Der unregulierte LKW-Verkehr hat wegen der Egoismen einzelner Fahrer heute einen Verkehrszusammenbruch in der Mitte Deutschlands verursacht.
An den Steigungsstrecken der Autobahnen A 4 und -besonders- der A 7 ging über den ganzen Tag nichts mehr. Zu den Problemen kam es. weil viele LKW-Fahrer trotz unzureichender Bereifung in die Berge gingen. Auch wenn die Fahrzeuge schleuderten gaben sie noch Vollgas, was zum Abschmieren und Querstellen des Aufliegers führte. An anderen Stellen versuchten LKW-Fahrer, liegengebliebene Fahrzeuge zu überholen – und blieben dabei selber hängen.

Die Folge waren mehrere Staus und streckenweise Totalsperrungen über jeweils 40 Kilometer. Bergungsfahrzeuge kamen oft nicht an die havarierten Fahrzeuge heran. PKW-FahrerInnen und HandwerkerInnen , die Montagfrüh als Fernpendler auf die Arbeit mussten, hatten das Nachsehen.
Neben den massierten Auffahrunfällen ist dieser Verkehrszusammenbruch ein weiterer Beweis, dass das Transportgewerbe stärker reguliert gehört: Bessere Löhne und Arbeitsbedingungen, mehr Fahr- und Ruhezeit, mehr Vorschriften bei Extremwetter, etwa durch Schneekettenpflicht. Mobilität ist zu billig. Der Preis dafür ist -wie heute wieder- zu hoch.


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