Danni-Klimacamp am Limit

Das Orga Team des Klimacamps im Dannenröder Wald hat zum Wochenende die Notbremse gezogen und einen Anreisestopp ausgerufen. Hauptbegründung ist, dass die Zelt- und Übernachtungskapazitäten erschöpft sind.

Bereits am Freitag hiess es auf dem Telegramm-Ticker: „Bitte überlegt euch, ob ihr noch anreisen wollt. Wir sind voll. Ihr müsst damit rechnen, dass ihr wegen des Andrangs nicht mehr jeden von Euch erwünschten Workshop besuchen könnt. Ihr müsst Zelte, Hygienemittel und auch Verpflegung selbst mitbringen “. Kurz darauf wurde der Anreisestopp- ein Novum in der Klimacamp-Geschichte- ausgerufen. Das Hygiene-Konzept, so die VeranstalterInnen, beinhalte klare Kapazitätsgrenzen, um Abstände und Hygieneregeln einhalten zu können. Die erste Woche sei gut gelaufen, das wolle mensch jetzt zum „Mobilitätswochenende“ nicht aufs Spiel setzen.

Neben dem Campground sei insbesondere die Küche am Rand ihrer Kapazität angelangt. Diese sei wegen der Pandemiebedingungen ohnehin geringer als noch im Herbst. Das gelte auch für alle Bereiche der Entsorgung.

Die kulturellen Abendveranstaltungen am Wochenende wurden abgesagt, um nicht noch mehr KurzzeitbesucherInnen anzuziehen.
Abgesagt wurde aufgrund der dritten Corona-Welle, die den Vogelsbergkreis voll erfasst hat , auch die AnwohnerInnendemo am Freitag in Homberg Ohm. Es hiess aber auch: Wir kämpfen weiter.

Was noch passiert ist:
Bei den bauvorbereitenden Massnahmen für die Gleental-Brücke gibt es einen Baustopp. Die Arbeiten wären ein Eingriff in ein schwebendes Verfahren, da der Besitzer der betroffenen Wiese gegen den Autobahnbau auf seinem Grundstück klagt.


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