Warum „Offenbach“ (k)ein Witz ist…

Über Offenbach gibt es viele Witze, auch übers Wasser.

Schon einige Jahre hat der folgende Offenbachhasser-Wasser-Witz auf dem Buckel: Eine Fee trifft einen Frankfurter und einen Offenbacher, jeder hat einen Wunsch frei. Der Offenbacher drängelt sich vor. Er sagt: Ich wünsche mir eine Stadtmauer so hoch wie das OFC Stadion und um gaanz Offenbach, damit kein Frankfurter mehr reinkommt. Es gibt einen Blitz, und schon steht die schicke Schutzmauer. Darauf ist der Frankfurter mit seinem Wunsch dran. Er sagt zur Fee: „Und jetzt mach Wasser rein“.

Nun ,nett ist dieser Witz nicht . Und beleidigt auch noch political incorrect die Minderheit des faktischen Frankfurter Vororts. Nicht nett ist aber auch , wie sich Offenbach seiner Starkregenprobleme entledigen will. Mit einem Kanal. Auf Kosten aller Anlieger mainabwärts, also auch Frankfurt. Klimawandel und zunehmende Bodenversiegelung sorgen auch in Offenbach für Entwässerungsprobleme. Versiegelung gibt es dabei (Stichwort: Betonwaldboden) auch in der Natur. Das hängt damit zusammen, dass die verwüsteten Wälder mit ihren verdichteten Böden kaum noch Wasser speichern können. Der Bau von gleich drei Neubaugebieten ( An den Eichen, Bieber-Nord und Bürgel-Ost) trägt das Seine bei. Statt teurer neuer Rückhaltebecken setzt man auf den Bau eines Entlastungskanals. In einem „sogenannten „Übergabebauwerk“ an der Kettelerstrasse (früher nannte man das Überlauf) wird anfallendes Extremwasser über einen meterdicken Rohrkanal direkt in den Main geleitet. In einem halben Jahr soll er fertig sein.

Wie das wohl den Menschen etwa im flutgefährdeten Mittelrheintal schmeckt ? Vielleicht wünschen sie sich die besagte Fee herbei……..


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