Kiesabbau Langen: BUND geht in die letzte Instanz

Ende Juni hat der BUND für Umwelt- und Naturschutz die schriftliche Urteilsbegründung für die Ablehnung der Berufung im Rechtsstreit Kiesabbau Waldsee zugestellt bekommen.
Nach einiger Überlegung hat er entschieden, das Bundesverwaltungsgericht anzurufen.

In der Urteilsbegründung kommt das Kasseler Gericht zu dem Schluss, dass die wirtschaftlichen Gründe für den Kiesabbau überwiegen, die Massnahmen dem Gemeinwohl dienen und gegenüber den Einwänden der Bedrohung für den Artenschutz Vorrang haben. Die Inanspruchnahme der Waldfläche sei nur vorübergehend und die Eingriffe heilbar.

Der BUND sieht das anders. Die wirtschaftlichen Effekte des Kiesabbaus seien kurzfristig, die Schädigung des Bannwaldes aber langfristig und im Zeitalter des Klimawandels, der damit mit forciert wird, womöglich irreversibel.

Jetzt kommt es darauf an, Druck zu machen dass im Herbst keine Rodung stattfindet und weitere vollendete Tatsachen geschaffen werden, welche die -übrigens teure- Klage gegenstandslos machen.
Frau Hinz ist in der Pflicht, bei der Firma Sehring ein Moratorium einzufordern.

Hier die PM des BUND Hessen


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