Wanderförster ist nicht begeistert von Bodenverdichtung

Der Marburger Förster Gerald Klamer, führt seit mehreren Monaten zu Fuss eine Bestandsaufnahme der deutschen Wälder durch. Jetzt hat er einen- kontrovers diskutierten – Zusammenhang zwischen Flutwellen, der industrialisierten Holzbewirtschaftung und dem Zustand der Waldböden hergestellt. Dabei geht es insbesondere um die Bodenverdichtung durch den Einsatz von Harvestern.

„Alle 20 Meter eine Rückeschneise“ kommentierte Gerald Klamer am 2. August die Durchwanderung einer Fichtenkultur im Osterzgebirge. Zwei Tage später gab er für die HR 1- Sendung „Koschwitz am Morgen“ ein Telefoninterview, das am heutigen Donnerstag ausgestrahlt wurde. In dem Beitrag empfahl er, Fichtenmonokulturen mit Buchennachwuchs zu durchsetzen. Die Buche sei, wenn sie beschattet genug stehe und es ihr nicht zu heiss würde, immer noch eine wertvolle Bereicherung für ein Konzept von Mischwäldern.
Der Einsatz von Harvestern müsse mit Rücksicht auf die Vegetation erfolgen – sonst träten Schäden auf, die den Wald -und nicht nur ihn- nachhaltig schädigten. Das gelte für die Wasseraufnahmefähigkeit, als auch für Verstärkung der Sturzwasserableitung durch Rückespuren.

Hier sein Blogbeitrag in seinem Blog „Waldbegeisterung“ vom 4.8., in dem er über das HR Interview berichtet und reflektiert .

Und hier noch ein Link zum „Thementag Wald“ der ARD .


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