Archiv der Kategorie 'Aktionen'

Waldbesetzung freut sich über die Verhinderung des Grossflughafen Nantes in Frankreich

Im Waldcamp ist es momentan ziemlich feucht, aber dafür auch ebenso alkoholfrei. Am Sonntag waren wieder über 100 Leute bei Kaffee, Gesundheitstee und Haferdrink draussen- Darunter waren erfreulich viele AnwohnerInnen aus dem Nachbarort Zeppelinheim,aber auch die Frankfurter OB-Kandidatin Janine Wissler war da.
Ganz unüblich brachte die Gruppe Sonntagsspaziergang, die sich immer noch an der Startbahn West trifft, trockenen Sekt mit. Aus gutem Grund. Anlass war die Absage des Flughafenprojekts „Grand Quest“ in Notre Dame des Landes bei Nantes durch die französische Regierung. (mehr…)

Kuchenstand am Sonntag

Auch an diesem Sonntag, dem 21.1., gibt es ab 14 Uhr wieder einen Kuchenstand im Waldcamp. Organisiert wird er von der BI Mörfelden-Walldorf. Eingeladen sind insbesondere auch alle Menschen aus den umliegenden Ortschaften, die von den Auswirkungen des Terminal 3 betroffen wären.

Camp hat den Sturm gut überstanden

Ohne Schäden hat das Baumcamp den Wintersturm gestern mittag überstanden. Es kamen zwei UnterstützerInnen als „SturmwächterInnen“, um gegebenenfalls helfen zu können. Auch das ZDF zeigte sich sturmfest…. (mehr…)

Neue Website : „Treburer Wald bleibt“

In Ergänzung zum Waldbesetzungsblog und zu Twitter/Facebook ist gestern eine neue Website ans Netz gegangen: „Trebur bleibt.“ Sie soll unmittelbar aus der Besetzung heraus berichten und das Selbstverständnis – aber auch die Diskussionen im und um das Camp- spiegeln. Die Seite ist noch im Aufbau. Reinschauen lohnt trotzdem schon, hier ist der Link

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Kommentar: Fraport hat nicht alle Zeit der Welt. Aber wir.

Über verschiedene Kanäle hat Fraport verkündet, man wolle in dieser vegetationsfreien Periode gar nicht roden, sondern diese nur vorbereiten. Dem ist aber nur sehr beschränkt zu glauben. Von „rodungsvorbereitenden“ zu „bauvorbereitenden“ Massnahmen ist es nicht weit. Bei letzteren fiele aber der Wald. (mehr…)

Linke Landtagsfraktion unterstützt Waldcamp

Die verkehrspolitische Sprecherin der Linken im hessischen Landtag, Janine Wissler, hat in einer Presseerklärung mitgeteilt, sie sehe den Passagierzuwachs am Flughafen – der auf Kosten der Nachtruhe ginge- , „nicht als Erfolgsmeldung, sondern als Ausdruck einer Fehlentwicklung“ Deshalb unterstütze ihre Fraktion auch den Protest im Wald. (mehr…)

Energiewende und Verkehrswende gehören zusammen…

lautet das Statement von Petra Schmidt, der Sprecherin der Flughafen-Bürgerinitiative Mörfelden Walldorf. Nötig sei eine Vernetzung der Umweltschutzbewegungen – es ist (d)ein Klima. Die Energiewende sei angeschoben, die Verkehrswende hinke noch hinterher. Deshalb sei die Verbindung, welche die AktivistInnen der Waldbesetzungen gegen umweltschädliche Braunkohle im Hambacher Forst und gegen umweltschädlichen Flugverkehr in Frankfurt zögen, exemplarisch. (mehr…)

„Treebur“ statt Terminal

..und statt der Wohnzimmercouch. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher kamen gestern in den Wald, um sich das Protestcamp anzuschauen, aber auch um zusammen über die Perspektiven und Weiterentwicklung des Anti-Ausbau-Widerstands zu diskutieren. (mehr…)

Sonntagmittag im Treburer Wald

Die Waldbesetzung lädt für Sonntag, 14.1.2018 ab 14 Uhr alle Interessierten in den Treburer Wald ein. Wer mag, kann auch schon früher kommen. Vielleicht backt ja auch jemand einen veganen Kuchen ?

Markierungsarbeiten im Wald

Heute tauchte in „Trebi“ unter den Bäumen ein Team Forstspezialisten auf, das hölzerne Markierungspunkte setzte. Vorbereitungen für einen Krötenzaun ? Unterdessen hat die Besetzung weitere Unterstützung erfahren. Die BI Flörsheim hat sich solidarisch erklärt.

Fraport ist in Wartestellung

Seit Montag hat Fraport eine Besitzeinweisung für den Treburer Wald und damit die rechtliche Verfügungsgewalt über das Gelände. Solange besetzt ist, hat sie von ihrem „Hausrecht“ aber wenig. Fraport ist aber jetzt juristisch befugt, eine Räumung zu beantragen, etwa um rodungsvorbereitende Massnahmen durchführen zu können.

Die Zeitung „Main Spitze“ berichtete am Mittwoch, dass sie bei Fraport angefragt hat, wie der Konzern mit der Waldbesetzung umzugehen plane. Als Antwort erhielt sie von einem Sprecher, dass „Fraport derzeit nicht beabsichtigt die Bäume räumen zu lassen.“

Ueber weitere Aktivitäten / Veranstaltungen in und um den Wald werden wir hier informieren.

Das Waldcamp freut sich über Besuch- aber nur über den richtigen….

Der „falsche“ Besuch kam am Morgen in Form einer Polizeistreife. Die Polizisten waren kurz davor, eine Person, die sich am Boden befand, fest- und mitzunehmen, was dann aber doch unterblieb.

Bereits in der Nacht und auch später wurde das Camp mit Polizeihubschraubern überflogen, welche vermutlich Wärmebildkameras mitführten.

Mit Stand 12 Uhr mittags war es dann erstmal wieder ruhig. Die Besetzis freuen sich über MitmacherInnen und BesucherInnen – die „richtigen“ eben. Immer gefragt: Vegane Schoko. Vor allem aber Solidarität.

Kommentar: Das dritte Camp gegen das dritte Terminal

Bereits zwei Waldcamps haben im Treburer Forst stattgefunden – nun das Dritte. Und sollte es sich etablieren, wäre es auch die dritte Waldbesetzung nach dem Flörsheimer und dem Kelsterbacher Wald. Zum erstenmal seit bald 10 Jahren kann die Seite „Waldbesetzung“ wieder über eine solche vor Ort berichten.

Der Ort, der Treburer Forst, ist kein einfacher für eine Aktion. Er ist verkehrsumtost und dabei abgelegen. Das ist wirklich kein Ort um Urlaub zu machen, aber es könnte ein guter Ort sein um Aufzuklären, um Bildungsarbeit zu leisten und um praktischen Widerstand zu machen – ein guter Ort, um deutlich zu zeigen, was ein „konstruktives Nein“ sein kann. (mehr…)

Aktuelle Waldbesetzung im Treburer Forst

Seit heute mittag sind im Treburer Forst mehrere Bäume besetzt. Parallel zum Kuchenstand der Bürgerinitiativen, der von knapp 100 Leuten besucht wurde, zogen Aktivistis drei Plattformen in die Bäume und errichteten einen Walkway. Das ist eine begehbare Verbindung zwischen zwei Bäumen. Die Aktion ist erst einmal ohne Befristung. Sie soll als Signal dienen, dass Fraport nicht ohne Widerstand rodungsvorbereitende Massnahmen oder gar Abholzungen vornehmen kann. Wald abzuholzen, um klimaschädliche Flughafenerweiterungen durchzuführen, das geht gar nicht. (mehr…)

Waldbesitzer U.K.style

Einen Wald besetzen um ihn bestandzubesitzen. Das englische Bodenrecht macht es möglich. Weil sie eine Brachfläche als „common land“ erhalten wollen , haben drei Aktionscamper in Glossop bei Sheffield/Mittelengland ein Wäldchen besetzt. (mehr…)

Ryanair startet mit „business as usual“

Medial stark beachtet, aber ohne die für Ryanair typische Publicity begann kurz nach fünf die Abfertigung der ersten Ryanair-Flüge ab „Frankfurt International“, wie der hiesige Flughafen in Abgrenzung zum Flughafen Frankfurt-Hahn genannt wird. (mehr…)

Montagsdemo: Organisatoren blicken bereits auf die 250.te

Nach dem Willen des Leitungsteams und der Frankfurter Bürgerinitiativen sollen die Montagsdemos weitergehen, so lange bis signifikante Erfolge erzielt sind, betonte der Sprecher des Frankfurter Arbeitskreises Fluglärm und Umwelt, Knut Dörfel, in einer kämpferischen Rede in der Zielgeraden der 200. Montagsdemo. (mehr…)

Frankfurt: 195. Montagsdemo

Die 195. Montagsdemo im Terminal 1 fand bei „recht ordentlicher“ (also nicht wirklich überragender…) Beteiligung im Zeichen der Adventszeit und auch der bevorstehenden Jubiläumsdemo statt.
Pfarrerin Alves-Christe, seit Jahren eine der Stützen des Protests, verpackte in ihre Mutmach-Ansprache auch die Mahnung, die eigene Protest- Befindlichkeit, also die Wünsche und auch die Sorgen durch die Überflugsituation, nicht absolut und sich nicht „gottgleich“ zu setzen. Damit wäre (nicht nur) der Kopf für die Familie und die schönen und sinnstiftenden Dinge freizuhalten – sowie um Kraft für Reflexion und weiteren, konstruktiven Protest zu sammeln.
Auf dem Terminalboden klebten „Kein Mensch ist illegal“-Aufkleber . Die waren Hinterlassenschaften der Anti-Abschiebe-Demo am Samstag mit 600 Teilnehmenden. Die Altersstruktur bei dieser Demo war genau entgegengesetzt zu der Montagsdemo- überwiegend junge Menschen. Protestiert wurde gegen die generelle und auch konkrete Abschiebepraxis im (Einzel-)Fall Afghanistan.

Proteste gegen Flughafenausbau überall auf der Welt…

…dokumentiert dieses Video aus Anlass des heute ergangenen ICAO-Beschluss zu Flugverkehr und Klimawandel. Die Internationale Organisation für zivile Luftfahrt hat vor allem das weitere Wachstum des globalen Flugverkehrs abgesegnet, was die deutsche Luftverkehrslobby zu Recht als Erfolg feiert. Ausführliche Informationen zum ICAO-Deal finden sich auf dem Robin Wood-Blog. Wie das Video richtig zeigt, wird es auch in Zukunft nicht auf Gremienbeschlüsse sondern maßgeblich auf Protest und Widerstand vor Ort ankommen:

Montagsdemo am 26.9. mit Robin Wood

Leider deutlich weniger TeilnehmerInnen kamen zur Montagsdemo mit dem Generalthema „Luftverkehr und Klimawandel“ , verglichen mit der „Krachdemo“ am Montag zuvor, für welche speziell mobilisiert worden war.
Dabei ging es um eine für die Motivation und auch für die Argumentation der AusbaugegnerInnen besonders wichtige Problematik. (mehr…)