Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Gegen billige Mobilität

Mobilität ist zu billig. Am Standort zu bleiben ist zu teuer. Das ist eines unsere Verkehrs-Grundübel, welches auch vom Schwadronieren über „grüne Mobilität“ nicht besser wird. (mehr…)

Fraport und die bodenseitige Anbindung des Terminal 3

Im Süden des Flughafens beginnen nun die Hochbauarbeiten am Terminal 3. Das gilt auch für die verkehrliche Anbindung. Bereits im November wurde das Waldcamp im Treburer Wald geräumt, obwohl dies für die Bauplanung nicht vor Ende Februar dieses Jahres notwendig gewesen werde. Man befürchtete wohl ein „Überschwappen“ der Proteste aus dem Hambacher Forst. (mehr…)

Neue Platzbesetzung in Eichenberg

Nahe Eichenberg in Nordhessen, wo die Firma Dietz ein grosses Logistikzentrum plant, ist seit dem Wochenende das Gelände dauerhaft besetzt. Ein Aktivist: „Wir bleiben, bis sich Dietz vom Acker macht“ Momentan wird das Ganze geduldet. Das Gelände gehört dem Land Hessen, so dass sich der Protest auch an die schwarzgrüne Landesregierung richtet. Am Wochenende findet in Eschwege eine Demo statt.

Hier ein Link zu einem Film von Graswurzel TV

Insektentod durch bakterielle Keule

Dem Wald geht es schlecht wie selten zuvor. Borkenkäfer und Eichenprozessionsspinner finden auf den geschwächten Bäumen ideale Lebensbedingungen. Die Reaktion: Massiver Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln. Die Folge: Erst sterben die Insekten, dann die Vögel. Nächste Folge: Noch weniger natürliche Fressfeinde für die baumbefallenden Tierchen. (mehr…)

Nicht hingehen ist auch keine Lösung

Tarek Al Wazir hat sich bei der feierlichen Grundsteinlegung für das Terminal 3 für die Nullvariante entschieden. Er ist nicht auf die Feier gegangen, aber halt auch nicht auf die Gegendemonstration. Statt dessen schickte die Landesregierung den Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) auf die Feier , auf die Mahnwache
im Terminal 1 offiziell offenbar niemand. Damit waren die Verhältnisse eigentlich wieder klar: Die Grünen haben sich in der Flughafenfrage als Anhängsel der CDU erwiesen. (mehr…)

XR ruft zu einer Die-In Aktion auf dem Frankfurter Römerberg auf

Am Samstag, den 27.4. um 17 Uhr soll -parallel zu ähnlichen Aktionen in andern Städten- ein „symbolisches Massensterben“ auf dem Römerberg inszeniert werden. Möglichst viele Menschen lassen sich zu Boden fallen und verharren dort einige Zeit. Das soll verdeutlichen, dass der Mensch eine bedrohte Spezies ist, wenn der Klimawandel weiter fortschreitet. Nach einer Weile stehen alle wieder auf und skandieren Protestparolen. Das wiederum soll symbolisieren, dass die Rettung in einem Massenaufstand gegen das politische Handlungsdefizit und das gesellschaftliche Wegschauen gegenüber der Klimakrise liegen könnte. (mehr…)

Fridays for Future zu Gast auf der Frankfurter Montagsdemo

Am Montag, den 8.4., gelang es den OrganisatorInnen der Montagsdemo, drei SprecherInnen von Fridays for Future auf das Podium zu holen. In einem moderierten Gespräch berichteten sie über die Ziele ihrer Organisation und die Verbindung zum Anti-Ausbau-Protest (mehr…)

Landesregierung: Wohnungsbau über alles

In Wiesbaden wurde heute im Landtag über den Wohnungsnotstand diskutiert. Dabei erteilten SprecherInnen der schwarz-grünen Koalition Forderungen aus der Opposition nach regulierenden Eingriffen in den Wohnungsmarkt eine Absage. Hier helfe nur der Bau neuer Wohnungen und noch einmal der Bau neuer Wohnungen.
Dabei stossen sie aber auf erheblichen Widerstand. Es gibt immer mehr Initiativen und auch Stadtparlamente, die sich gegen Nachverdichtungen und Neubaugebiete wehren. (mehr…)

Jagd frei auf RadlerInnen und FussgängerInnen

Elektromobile, wenn sie nicht Gehersatz sind, gehören auf die Strasse und nicht auf Geh- und Radwege. Das sieht die Bundesregierung anders. Als Ergänzung des öffentlichen Verkehrs und als Ersatz für den Autoverkehr möchte sie Radwege für Elektroroller bis 20 km/h und Gehwege auch für Elektroroller bis 12 Km/h freigeben.
Das ist eine Verdrängung der umweltfreundlichsten langsameren Fortbewegungsformen zugunsten von E-Mobilität. Auf den Strassen kann dann der klassische Schwerverkehr mit weiterhin ungeminderter Geschwindigkeit voranpreschen. (mehr…)

Zur Diskussion: 500 Euro Ökoabgabe pro Flug ?

Zeiten drastischer Veränderungen im Klimabereich erforden auch drastische Massnahmen in der Steuerung der Wirtschaft. Diese erweist sich – sowohl im Energie- als auch im Umweltbereich, als grosser Verzögerer und Verhinderer – nur um sich dann, wenn das Kind in den (ausgetrockneten) Brunnen gefallen ist, als Retter anzubieten.
So wie AutofahrerInnen über die Mineralölsteuer schon heute mit vergleichsweise hohen Abgaben belastet sind, sollte es auch den noch klimaschädlicheren Luftverkehr treffen. Während sich die Politik in der Schweiz über eine sehr moderate Luftverkehrabgabe streitet, bietet es sich an, das Ganze gleich eine Nummer grösser aufzuziehen. (mehr…)

Fridays for future wächst- und wird erwachsener

In 222 deutschen Städten und Gemeinden wurde nach den Rückmeldungen an die FFF-Koordination am 15.3. für eine andere Klimapolitik gestreikt.Global waren es viele Tausend Orte. Und auch am letzten ganz „normalen“ Freitag fandern sich in Frankfurt-Bockenheim eine dreistellige Zahl Menschen ein und belagerten nach einer Demo durch die Stadt das Heizkraftwerk Gutleut. Viele stellen sich die Frage, wie es nach dem Höhepunkt des (fast-) weltweiten Streiks weitergehen soll. (mehr…)

Irgendwie crazy…..

ist die Reaktion mancher Grüner auf die Schulstreikbewegung fürs Klima. Julia Verlinden, Bundestagsabgeordnete der Grünen, fordert die Umweltbewegung auf, viel radikaler zu denken und zu handeln. Da stellt sich die Frage, ob sie damit nicht Bewusstseinsspaltung betreibt und eine Radikalisierung gleichzeitig fördern und bremsen will. Wie funktioniert es , im Bundestag zu sitzen und zu nicht weniger als einer Systemopposition aufzurufen ? Oder ist es gar nicht so gemeint, sondern nur Taktik ? Das finden manche ziemlich crazy. (mehr…)

Q-Sand in Dietzenbach plant die Rodung von bis zu 76 Hektar Wald

„Q-Sand Dietzenbach GmbH“ ist eine 2018 gegründete Garagenfirma. „Q“ steht für Quarz, aber eigentlich für Quatastrophe. Auf einer Fläche von 76 Hektar möchte man bis zu 20 Meter tief Sand schürfen, und das in einem mischwaldbestandenen Vogelschutzgebiet. Dabei sucht man Unterstützung von der finanziell ständig klammen Stadt Dietzenbach und hofft auf eine Kooperation mit dem „grünen“ Umweltministerium und dem „grünen“ Regierungspräsidium.. (mehr…)

Generation „Z“ weltweit auf der Strasse

Generation Z – das Kürzel könnte sowohl “ Generation Zornig “ als auch „Generation Zukunft“ heissen. Zehn Jahre nach Occupy rollt eine neue weltweite Protestwelle auf, die deutlich nachhaltiger ausfallen könnte als die letzte. Denn bei der Klimastreikbewegung mischt sich die Sorge um die persönliche und die öffentliche Zukunft. Für den 15 März wird zu einem globalen „Youth Climate Strike day“ aufgerufen. Was danach kommt, ist erst einmal ungewiss. (mehr…)

Darmstadt: Bis zu 2000 (meist) junge Leute auf Klimademo

Obwohl erst im Januar gegründet, hat der Darmstädter Ableger von „Fridays for Future“ einen fulminanten Auftakt hingelegt. Etwa 1000 Menschen beteiligten sich an einer Auftaktkundgebung „für eine bessere Klimapolitik“ auf dem Luisenplatz , nochmal so viele wurden mit Zwischenkundgebungen auf einer Demo erreicht. Dafür wurden TU-Institute und nahegelegene Schulen aufgesucht. (mehr…)

Reformpädagogisch reisen- ohne Flugzeug

Was heisst es, heutzutage elitär zu reisen ? Es heisst, mit einem alten Regionalzug durch Rumänien zu fahren anstatt den Austrian-Flieger nach Cluj zu nehmen. Es bedeutet, alleine zu reisen, mit 150 Euro pro Woche auszukommen und die Reise unter ein erkenntnisorientiertes Thema zu stellen. Das geht nicht über ein verlängertes Wochenende. Das ist sicher keine Reiseform für Alle. (mehr…)

Dröhnende Drohnen drohen

In Zusammenarbeit mit dem Bruchsaler Technologieunternehmen „Velocopter“ möchte die Fraport in das Elektro-Leichtflugzeuggeschäft einsteigen. Bereits in 10 Jahren möchte man ein Lufttaxi-System mit zweisitzigen Leichthubschraubern anbieten. Sie funktionieren ähnlich wie eine Drohne. Dem Flughafenumland „drohnt“ damit neues Ungemach. (mehr…)

Hambi bleibt -in der Schwebe

Die sogenannte „Kohlekommission“ hat heute früh ein Konsenspapier vorgelegt, welches einen Kohleausstieg bis 2038 anvisiert. In den Empfehlungen an die Bundesregierung heisst es, das Ausstiegsdatum könne bei entsprechender Forcierung mehrere Jahre vorgezogen werden. (mehr…)

„Es geht nicht nur ums Geld, sondern auch um die Menschenwürde“

….meinte einer der streikenden Verdi- organisierten Mitarbeiter mittags auf dem Frankfurter Flughafen. Der war ziemlich leer, und der Unmut der gestrandeten Passagiere, die auf viele kleine Grüppchen verteilt waren, artikulierte sich kaum. (mehr…)

Bundesweiter Warnstreik an Flughäfen

Am Dienstag ruft die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft Ver.Di ihre Mitglieder auf, die Fluggastkontrollstellen an einigen der wichtigsten Flughäfen in Deutschland zu bestreiken. Fraport rief im Vorfeld dazu auf, an diesem Tag nicht zum Flughafen zu kommen. Einige Airlines möchten ihre Flüge aber dennoch abwickeln – so bleibt die Informationspflicht, ob der Flug angetreten werden muss oder ob ausgewichen werden kann, letztlich beim Fluggast hängen. Was Fraport auf jeden Fall vermeiden will, sind Konflikte zwischen streikwilligen und streikbrechenden KollegInnen. Das hätte nachhaltige Auswirkungen, die über den Schaden durch den Warnstreik hinausgingen. (mehr…)